10. August 2018 / 07:40 Uhr

Dynamo Dresden sucht nach einem neuen Stürmer

Dynamo Dresden sucht nach einem neuen Stürmer

Jochen Leimert
Trainer Uwe Neuhaus bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Bielefeld.
Trainer Uwe Neuhaus bei der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel in Bielefeld. © Jochen Leimert
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Trainer Uwe Neuhaus möchte für im Verletzungsfall gewappnet sein, sieht im Moment jedoch keinen akuten Handlungsdruck.

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Dresden. Nach dem Abgang von Pascal Testroet zum Ligakontrahenten FC Erzgebirge Aue hat Dynamo Dresden zwar keinen großen Handlungsdruck, schließt die Verpflichtung eines neuen Mittelstürmers aber auch nicht aus. Trainer Uwe Neuhaus verwies darauf, dass die Schwarz-Gelben noch genügend Spieler im Kader hätten, die „über einen überschaubaren Zeitraum“ einspringen könnten, falls sich im Sturmzentrum Lucas Röser oder Moussa Koné verletzen und ausfallen sollten. „Wir sind nicht so ganz blank, wie es im Moment scheint“, erklärte Neuhaus am Donnerstag auf der Pressekonferenz vor dem Auswärtsspiel am Sonnabend (15.30 Uhr) in Bielefeld.

Dynamo-Trainer Neuhaus vor dem Spiel gegen Bielefeld

Neben Erich Berko, der früher mal Mittelstürmer gewesen sei, kämen der Ex-Hoffenheimer Baris Atik oder auch die aus dem eigenen Nachwuchs zu den Profis aufgerückten Talente Vasil Kusej und Osman Atilgan infrage, so Neuhaus. Dennoch wäre es ihm lieber, nicht improvisieren zu müssen, wenn Röser oder Koné längere Zeit nicht spielen könnten. Dann hätte Dynamo „schon einen kleinen Engpass“, auf dessen Überbrückung per Notfallplan er gern verzichten würde: „Da sollten wir uns nicht so drauf verlassen.“

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Es deutet demnach viel darauf hin, dass sich Dynamo aktiv um einen neuen Mann fürs Sturmzentrum bemüht. Einerseits ist Testroets Planstelle frei, andererseits hat der 1:0-Sieg gegen die Duisburger wieder einmal gezeigt, dass die SGD zu viele Chancen nicht verwertet, einen in der 2. Bundesliga gefürchteten Knipser derzeit nicht in den eigenen Reihen hat. Wie groß die Erfolgschancen im Vertragspoker mit potenziellen Kandidaten sind, wollte Neuhaus nicht beziffern: „Das ist schwer einzuschätzen, der Markt – gerade für diese Position – ist arg kompliziert. Da müssen wir geduldig bleiben und die Nerven behalten, im richtigen Moment da sein – und dann könnte es klappen.“

Erst einmal ist Neuhaus aber froh, dass die Offensive gegen die kompakten Duisburger einige Torszenen hatte. „Ich bin nach der Videoanalyse zufriedener als nach dem Spiel, wo ich alles nur aus einer schlechten Perspektive sehen konnte“, so der 58-Jährige. Zufrieden sei er, „weil wir viele Dinge von dem, was wir uns vorgenommen hatten, umgesetzt haben, weil wir uns viele Torchancen herausgespielt haben – nur die Verwertung ist verbesserungswürdig“, räumte der Coach ein.

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