11. Oktober 2018 / 20:28 Uhr

Dynamo Dresden testet am Freitag bei der SG Sonnenhof Großaspach

Dynamo Dresden testet am Freitag bei der SG Sonnenhof Großaspach

Stefan Schramm
Lucas Röser streckt sich im Training, um einen Ball von Osman Atilgan (r.) abzufangen. Beide Offensivspieler dürften beim Test in Großaspach Einsatzzeit bekommen.
Lucas Röser streckt sich im Training, um einen Ball von Osman Atilgan (r.) abzufangen. Beide Offensivspieler dürften beim Test in Großaspach Einsatzzeit bekommen. © Steffen Manig
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Für Dresdens Stürmer Lucas Röser ist es eine Reise in die Vergangenheit: der 24-Jährige spielte bei den Württembergern mit 14 Saisontoren eine starke Saison 2016/17 und sich damit in die Notizbücher der Schwarz-Gelben. 

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Dresden. Länderspielpause ist Testspielzeit. Und für Dynamo Dresden bietet sich damit endlich die passende Gelegenheit, den bereits vor mehr als einem Jahr vereinbarten freundschaftlichen Vergleich mit der SG Sonnenhof Großaspach zu absolvieren. Am Freitag Abend um 19 Uhr beginnt in der 10 001 Zuschauer fassenden Aspacher Mechatronik-Arena der Kick des Zweit- beim Drittligisten, der für einen Spieler sicher ein besonderer ist. Lucas Röser hatte 2016/17 mit 14 Toren eine gute Saison bei den Württembergern gespielt und dadurch den damaligen Ligakontrahenten aus Dresden auf sich aufmerksam gemacht.

Die Schwarz-Gelben verpflichteten den nunmehr 24-jährigen Stürmer, der gleich in seinem ersten Zweitligaspiel für Dynamo das 1:0-Siegtor gegen Duisburg schoss und mit neun Saisontoren erfolgreichster Schütze der Mannschaft war. Auch zu Beginn dieser Spielzeit gelang ihm das „Goldene“ gegen die „Zebras“. Seither allerdings lief es nicht mehr so rund für ihn. Unter dem neuen Trainer Maik Walpurgis ist Moussa Koné im Sturmzentrum gesetzt, Röser spielt nur mehr die zweite Geige. Zwar stand er auch in den letzten vier Partien gegen Darmstadt, Bochum, Fürth und Magdeburg im Kader, kam aber keine einzige Minute lang zum Einsatz.

Am Freitag dürfte er gegen die Großaspacher, bei denen er unter anderem noch Kapitän Julian Leist und Ex-Dynamo Timo Röttger kennt, mehr Spielzeit erhalten. Schließlich ist es irgendwo auch „seine“ Partie, denn beschlossen hatten sie die Bosse beider Vereine im Zuge seines Transfers im Sommer 2017. Zudem hat Maik Walpurgis angekündigt, allen Akteuren Spielpraxis zu geben: „Ich will natürlich auch noch mal alle auf unterschiedlichen Positionen sehen“, so der 45-Jährige, der dem Test große Bedeutung beimisst. Einerseits bleibe Dynamo so im Spielrhythmus, andererseits kann er einige Dinge ausprobieren, die er seine Mannschaft zuletzt trainieren ließ.

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Zu tun gab es in dieser Woche so einiges – nach dem unglücklichen, aber verdienten 2:2 beim 1. FC Magdeburg mit dem späten Ausgleichstor und den verpassten Chancen auf ein mögliches 3:1. Auch Akteure aus der zweiten Reihe konnten sich in den Einheiten empfehlen. „Wir kümmern uns intensiv um die Spieler, die weniger gespielt haben. Das ist im Moment für den einen oder anderen manchmal nicht ganz so schön, aber so ist Fußball. Man muss dann auf den Moment hinarbeiten, wenn es die Chance gibt. Und dann muss man zupacken“, macht Maik Walpurgis klar.

Zuletzt gegen Magdeburg war es Patrick Möschl, der seine Chance bekam und kurz vor Schluss einen Elfmeter herausholte. „Wir haben noch ein paar Spieler in der Hinterhand, die genau den gleichen Weg gehen werden“, sagt Walpurgis. Gegen den Drittletzten der 3. Liga, der Trainer Sascha Hildmann vergangene Woche beurlaubt hatte und am Montag in Würzburg unter Interimscoach Zlatko Blaskic ein 0:0 erreichte, rechnet sich in Abwesenheit von Haris Duljevic (bosnische Nationalmannschaft) auch Osman Atilgan Chancen auf einen Einsatz aus.

Auch Innenverteidiger Sören Gonther hat sich wieder an die erste Elf herangetastet, stand gegen den FCM nach über einjähriger Pause aufgrund eines Kreuzbandrisses wieder im Kader und wurde in der Schlussphase eingewechselt. „Ich bin froh, dass er dabei ist. Er ist ein Spieler, der der Mannschaft auch mit seiner Erfahrung weiterhelfen kann – selbst in Situationen, in denen er nicht auf dem Platz steht. Ansonsten müssen wir bei ihm natürlich kleine Schritte gehen“, mahnt Walpurgis aber zur Geduld bei Gonther.

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