09. Oktober 2018 / 20:51 Uhr

Dynamo Dresden will schneller kontern

Dynamo Dresden will schneller kontern

Stefan Schramm
Dynamos Marco Hartmann (vorn) lässt bei einem früheren Duell den Sandhäuser Korbinian Vollmann stehen.
Marco Hartmann (vorn) will wieder den Ball schnell machen und den Gegner überraschen. © Archiv
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Trainer Maik Walpurgis und Kapitän Marco Hartmann fordern: Bei Dynamo Dresden soll vorn öfter die Post abgehen.

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Dresden. Im Training bei Dynamo Dresden wird jetzt wieder richtig rangeklotzt. Am Dienstag standen für die Schwarz-Gelben nach einem freien Montag zwei Einheiten auf dem Plan – wenn auch mit dezimiertem Personal. Neben den Verletzten Innenverteidigern Jannik Müller und Florian Ballas fehlten beim Nachmittagstraining Baris Atik, Jannis Nikolaou, Moussa Koné und Markus Schubert. Und Kapitän Marco Hartmann war nur Zuschauer. Dafür war unter anderem Tom Keil aus der A-Jugend mit von der Partie.

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Nach einer schwachen zweiten Halbzeit beim 1. FC Magdeburg hatte Hartmann als eines der Trainingsziele für die zweiwöchige Länderspielpause genannt, daran zu arbeiten, nach der Pause ein anderes Gesicht zu zeigen. Bei den Spielen gegen Regensburg und Bochum seien die Schwarz-Gelben nach dem Seitenwechsel über längere Phasen schwächer gewesen. Damals sei das noch gut gegangen, diesmal aber nicht. „Wir haben genau darüber geredet, was nicht passieren darf. Wir waren uns alle einig und es passierte trotzdem“, ärgerte sich der Abwehrchef und legte bei den zu defensiv agierenden Dynamos den Finger in die Wunde: „Du kannst von mir aus auch tief stehen, aber dann muss nach Ballgewinnen unbedingt nach vorne die Post abgehen, dann musst du Räume nutzen und das dritte Tor machen.“ Das aber blieb trotz zweier guter Gelegenheiten von Moussa Koné aus. Stattdessen kam der FCM kurz vor Schluss zum 2:2.

Walpurgis will die die richtigen Stellschrauben finden

Dynamo Dresden agierte für Marco Hartmann ein bisschen so wie das Kaninchen vor der Schlange. Mehrfach versuchte der Kapitän, seine Mitspieler weiter nach vorn zu schieben – erfolglos. „Unfassbar. Vielleicht sollte ich mir ein Megaphon kaufen“, ärgerte sich der 30-Jährige. Er forderte, nicht über 45 Minuten sich hinten reinzustellen, sondern auch mal wieder einen Ball schnell zu machen und den Gegner zu überraschen.

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Auch das steht nun auf dem Trainingsplan. Die Zeit bis zum Spiel gegen Aue will Chefcoach Maik Walpurgis dafür nutzen, weiter an seinem Konzept zu feilen. Bislang galt die Konzentration einer stabilen Defensive. Nun möchte er auch vorn die richtigen Stellschrauben finden. Der Westfale, der am Dienstag 45 Jahre alt wurde, analysierte die einzelnen Spielphasen gegen die Sachsen-Anhalter und zog seine Lehren daraus. Gewisse Dinge seien auch diesmal gut gelaufen. In anderen Belangen habe der Gegner den Dynamos „ein paar Aufträge für die nächste Trainingswoche mitgegeben“, die es nun umzusetzen gelte.

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Von seinen Schützlingen fordert Walpurgis, genauso weiter gegen den Ball zu agieren. Genau wie Hartmann sieht er aber Verbesserungspotenzial im Konterspiel. Die Tempogegenstöße habe Dynamo längst nicht so gut gefahren, wie es gegen die im zweiten Spielabschnitt sehr offensiven Magdeburger möglich gewesen wäre. „Daran müssen wir arbeiten. Das sind Feinheiten, das sind Passfenster, die wir noch nicht sehen. Das sind Situationen, die wir noch nicht gut genug ausspielen. Da haben wir sicherlich noch eine ganze Menge zu tun“, so Walpurgis. So möchte er vermeiden, dass künftige Spiele wieder eine solche „unangenehme Dynamik“ bekommen. Testen kann er seine Spieler dann beim für Freitag angesetzten freundschaftlichen Vergleich bei der SG Sonnenhof Großaspach.

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