09. März 2018 / 07:50 Uhr

Dynamo Dresdens Coach Neuhaus warnt vor Heidenheim

Dynamo Dresdens Coach Neuhaus warnt vor Heidenheim

Jochen Leimert
Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus kündigte auf der gestrigen Pressekonferenz indirekt Änderungen in der Startformation an.
Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus kündigte auf der gestrigen Pressekonferenz indirekt Änderungen in der Startformation an. © Jochen Leimert
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Die Elbestädter streben am Freitag Abend gegen Heidenheim Wiedergutmachung für das 0:2 gegen Darmstadt an

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Dresden. Eine ungemütliche Woche liegt hinter den Profis von Dynamo Dresden. Das 0:2 gegen Darmstadt und die Art und Weise, wie sich die Mannschaft dabei präsentiert hat, war nicht nur den Fans, sondern auch Trainer Uwe Neuhaus sauer aufgestoßen. Die Folge waren klare Worte und beinharte Einheiten. Doch Neuhaus sieht sein Team vor dem Kräftemessen mit dem 1. FC Heidenheim (Freitag, 18.30 Uhr) gut vorbereitet: „Die Trainingswoche war schon sehr intensiv. Die Spieler hatten am Dienstag und Mittwoch schon relative schwere Beine. Viele haben sich müde gefühlt, aber bis zum Anstoß haben wir das überwunden und können ein ordentliches Spiel machen.“

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Die Mannschaft habe trotz der gedrückten Stimmung im Training mitgezogen: „Ein bisschen Einsicht war ja auch da.“ Die Spieler seien schließlich selbst unzufrieden mit ihrem letzten Auftritt gewesen. Bei einer messerscharfen Fehleranalyse und ein paar knackigen Einheiten als Reaktion auf die alles andere als leidenschaftliche Vorstellung der Mannschaft gegen die „Lilien“ mag es Neuhaus aber nicht belassen: „Konsequenzen darüber hinaus wird es auch geben“, kündigte er indirekt Umstellungen für die Partie gegen die Heidenheimer an. Wen er auf die Bank setzen möchte, das verriet der Coach aber nicht.

Ein Kandidat wäre Philip Heise, der gegen Darmstadt bei beiden Gegentoren gar nicht gut ausgesehen und eines seiner schwächsten Spiele im Dynamo-Trikot abgeliefert hatte. Neuhaus erkannte aber an, dass „Pipo“ öffentlich seine Fehler eingestanden und auch ordentlich trainiert hat: „Er ist eigentlich gut damit umgegangen.“ Ob er den Ex-Heidenheimer gegen seinen ehemaligen Mitspieler Marc Schnatterer heute draußen lässt, dürfte sich Neuhaus daher zweimal überlegen, denn allein von der Schnelligkeit könnte ein Fabian Müller nie und nimmer mit dem Heidenheimer Kapitän mithalten. Heise gilt dagegen als einer der Schnellsten bei Dynamo, kennt den trickreichen Schnatterer obendrein aus dem Effeff. Vielleicht bekommt er daher noch einmal eine Chance, sein schlechtes Spiel aus der Vorwoche vergessen zu machen. Ansonsten könnte auch Paul Seguin auf der linken Abwehrseite einspringen.

Infos vor dem Spiel der SG Dynamo Dresden gegen Heidenheim

Auf Schnatterer, den Top-Vorbereiter der 2. Liga (zwölf Assists), müssten aber alle aufpassen, stellte Neuhaus klar: „Er ist mit allen Freiheiten ausgestattet, schwer zu greifen. Fakt ist, dass wir definitiv ein Auge auf ihn werfen müssen.“ Schnatterer, an dem vieles bei den Schwaben hängt, habe in der Rückrunde ansteigende Form nachgewiesen. Bei ihm herrscht Alarmstufe 1, wenn er in Strafraumnähe an den Ball kommt: „Das hat er in den vergangenen Spielen wieder gezeigt. Jeder Schuss aufs Tor von ihm, jede Standardsituation, jeder Pass in die Tiefe ist immer mit Gefahr für den Gegner verbunden.“ Wenn Schnatterer gut aufgelegt ist, dann sei auch der 1. FC Heidenheim stark, ist der Dresdner Trainer überzeugt.

Mehr zu: Dynamo Dresden vor der Partie gegen den 1. FC Heidenheim

Dass der 32 Jahre alte Heilbronner indes auch nicht in jedem Spiel den Unterschied ausmacht, das ist bei Dynamo aber auch jedem klar. Bester Beweis ist das Hinspiel, das die SGD auf der Schwäbischen Alb mit 2:0 gewinnen konnte. Die Aufzeichnungen aus dem Herbst brauchte Neuhaus nicht aus dem Archiv zu kramen: „Jeder Spieler weiß, dass wir eine positive Bilanz gegen Heidenheim haben, seit wir aufgestiegen sind: ein Unentschieden, zwei Siege. Von daher muss das Wissen sowieso da sein, dass wir in der Lage sind, diese Mannschaft zu schlagen.“

Mehr zu 1. FC Heidenheim - Dynamo Dresden (0:2)

Ein Fragezeichen steht vor dem Spiel noch hinter dem Einsatz von Niklas Hauptmann. Der Mittelfeldspieler erlitt nach Aussage von Neuhaus beim gestrigen Training einen Pferdekuss. Anstatt wie angekündigt zur Pressekonferenz zu gehen, begab sich der angeblich neuerdings von Schalke 04 Umworbene auf Weisung des Trainers zur Behandlung. Nachfragen zu seiner Zukunft musste Hauptmann somit – welch Zufall – nicht beantworten.

Es pfeift Schiedsrichter Sven Waschitzki aus Essen. Es werden etwa 24 000 Zuschauer im Stadion erwartet.

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