Dynamo Dresden musste in Runde eins des DFB-Pokals gegen TuS Koblenz ran (23) (Dennis Hetzschold) Avancierte zum Dynamo-Helden der ersten Pokalrunde: SGD-Torhüter Markus Schubert. © Dennis Hetzschold
Dynamo Dresden musste in Runde eins des DFB-Pokals gegen TuS Koblenz ran (23) (Dennis Hetzschold)

Dynamo Dresdens Torwart Markus Schubert avanciert bei seinem Pokaldebüt zum Helden

Der 19-jährige Schlussmann der Schwarz-Gelben hält gegen TuS Koblenz einen Strafstoß und damit kurz vor Schluss den Sieg fest. Auch sonst zeigt der junge Dynamo-Keeper eine äußerst überzeugende Leistung bei seinem ersten Startelfeinsatz.

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Zwickau. Einige Änderungen in der Startelf hatte Dynamo-Trainer Uwe Neuhaus angekündigt. Und so durfte auch Dynamos zweiter Torwart Markus Schubert am Freitagabend im Pokalspiel gegen TuS Koblenz für Marvin Schwäbe ran und kam zu seinem Startelfdebüt in dieser Saison. Und was für eins: Mit seinem gehaltenen Elfmeter und einer insgesamt überzeugenden Leistung avancierte der 19-Jährige zum Helden des Tages. „Wir können uns bei ,Schubi‘ bedanken, dass er uns die 30 Minuten Verlängerung erspart hat“, brachte es Marco Hartmann auf den Punkt. Voll des Lobes war auch der als „Man of the match“ ausgezeichnete Torschütze Philip Heise: „Meine Trophäe hätte eigentlich ,Schubi‘ verdient.“

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Am Donnerstag habe Schubert von Trainer Uwe Neuhaus erfahren, dass er im Tor steht. „Ich hatte Bauchkribbeln – aber nicht aus Nervosität, sondern aus Vorfreude“, sagte das Torwarttalent. Schon in der ersten Halbzeit konnte sich Schubert auszeichnen. „Den Schuss von Glockner hält er überragend“, zollte ihm TuS-Trainer Petrik Sander für eine Aktion nach 20 Spielminuten Respekt, als Schubert den Ball blitzschnell am Pfosten vorbeilenkte. Auch Bozics Rempler nach einer guten Stunde steckte er locker weg. 

Bei den beiden Gegentreffern war er machtlos, auch wenn er den zweiten selbst eingeleitet hatte. Es war sein eigener Abschlag, der beim Koblenzer Dimitrios Popovits landete, der schließlich wieder auf ihn zumarschierte und ihm beim Abschluss kaum eine Chance ließ. „Das war mein Fehler, aber den habe ich mit dem gehalten Elfmeter hoffentlich wieder gut gemacht“, gab der 19-Jährige nachher zu Protokoll.

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Geplaatst door SG Dynamo Dresden op vrijdag 11 augustus 2017

Beim Versuch von Glockner in der 86. Minute hatte er sich für die rechte Ecke entschieden und den zentral geschossenen Ball sehenswert mit dem Fuß pariert. Kurz darauf war das Spiel vorbei und er wurde bejubelt. „Ein tolles Gefühl, wenn der Block deinen Namen ruft. Diesen Tag werde ich nicht vergessen“, freute sich Schubert. „Das war ein wichtiger Stresstest für ihn, aus dem er seine Lehren ziehen muss“, schätzte Uwe Neuhaus ein.

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Deutschlands U-19-Nationaltorhüter war für Marvin Schwäbe in den Kasten der Schwarz-Gelben gerückt. Es war das zweite Pflichtspiel für den 19-Jährigen für die SGD-Profis und zugleich seine Premiere im DFB-Pokal. Sein Debüt für die Profis hatte er am 28. November 2015 als 17-Jähriger für den damaligen Drittligisten im Punktspiel gegen Preußen Münster gegen und seinen Kasten sauber gehalten (0:0). Gegen Patrick Wiegers hatte sich das Dresdner Eigengewächs – seit sechs Jahren bei Dynamo – vor der Saison im Kampf um den Platz hinter dem gesetzten Marvin Schwäbe durchgesetzt.

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