08. November 2018 / 09:26 Uhr

Dynamo Dresdens Torwart Schubert will gegen Köln zu null spielen

Dynamo Dresdens Torwart Schubert will gegen Köln zu null spielen

Stefan Schramm
Weg damit: Dynamos Torwart Markus Schubert hält den Ball vom eigenen Kasten fern, kassierte diese Saison bisher durchschnittlich nur ein Gegentor pro Spiel.
Weg damit: Dynamos Torwart Markus Schubert hält den Ball vom eigenen Kasten fern, kassierte diese Saison bisher durchschnittlich nur ein Gegentor pro Spiel. © © Dennis Hetzschold
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Dynamos Markus Schubert hielt schon viermal die Null fest – und gehört zu den Toptorhütern der 2. Liga.

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Dresden. Zuletzt waren es immer öfter nur die „Unhaltbaren“, bei denen Markus Schubert hinter sich greifen musste. So auch am vergangenen Wochenende beim 3:1-Sieg gegen den SV Sandhausen. Natürlich hatte sich Dynamos Torwart gegen die Kurpfälzer einen Zu-Null-Sieg vorgenommen, wollte wie immer kein Gegentor kassieren. Doch beim durch Andrew Wooten kurz vorm Gehäuse abgefälschten Schuss von Fabian Schleusener (22.) war „Schubi“ machtlos.

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Trotzdem: Viermal schon in dieser Saison hat der 20-Jährige seine weiße Weste behalten. Er kassierte zum Auftakt gegen den MSV Duisburg sowie in den Begegnungen bei Jahn Regensburg, dem VfL Bochum sowie dem 1. FC Union Berlin keinen Treffer. In dieser Statistik hat er gegenüber seinem Konterpart Timo Horn, auf den er mit Dynamo Dresden im Auswärtsspiel am Sonnabend (13 Uhr) beim 1. FC Köln trifft, die Nase vorn. Der blieb bei ebenfalls zwölf Einsätzen in dieser Spielzeit erst zweimal ohne Gegentor. Achtmal zu null spielte übrigens Julian Pollersbeck vom HSV, auf den Plätzen folgen Unions Rafal Gikiewicz und Bochums Manuel Riemann, die fünfmal die weiße Weste behielten. Platz vier mit Markus Schubert teilen sich Robin Himmelmann (St. Pauli) und Daniel Heuer Fernandes (SV Darmstadt 98).

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Die beiden notenbesten Schlussmänner der 2. Fußball-Bundesliga, geht es nach dem Fußball-Fachblatt „kicker“, stehen sich aber übermorgen gegenüber. Die Kölner Nummer eins Timo Horn rangiert mit einer Durchschnittsnote von 2,63 direkt vor Markus Schubert (2,71). War mit der starken Platzierung des 25-jährigen gebürtigen Kölners, der schon stolze 120 Erstliga-Einsätze vorweisen kann, zu rechnen, so kommt „Schubis“ Topwert schon überraschender. Schließlich hatte der vor Saisonbeginn im Zweikampf mit Tim Boss noch nicht mal seinen Stammplatz sicher. In die Karten spielt dem Dresdner Eigengewächs dabei sicher, dass die Schwarz-Gelben durch die eher auf defensive Stabilität bedachte Spielweise von Trainer Maik Walpurgis nur zwölf Gegentore hinnehmen mussten.

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Besonders die erst vier kassierten Treffer in fünf Auswärtsspielen sind ein Topwert. Der Bundesliga-Absteiger vom Rhein mit Ex-Dynamo Niklas Hauptmann in seinen Reihen wird sich allerdings mit aller Macht dagegenstemmen, dass Markus Schubert die Bilanz weiter aufpolieren kann. Jedoch gibt es noch einen weiteren Wert, in dem er Timo Horn deutlich unterbietet – und der ist für den Kölner nicht wettzumachen: das Alter. Mit 20 Jahren ist Schubert der aktuell jüngste Stammtorwart aller 36 Profi-Vereine in Bundesliga und 2. Liga, wie die Sportgemeinschaft gestern stolz verkündete.

Bereits als 17-Jähriger hatte er im November 2015 in der 3. Liga beim 0:0 gegen Preußen Münster debütiert. „Es ist ein Statement, dass ‚Schubi‘ gegenwärtig die jüngste Nummer eins in den ersten beiden Ligen in Deutschland ist. Wir freuen uns sehr, wie gut er seine Rolle in seiner ersten Saison als Stammtorwart bisher ausfüllt. Wir wünschen uns, dass er seinen Weg bei uns kontinuierlich weitergeht, auch wenn es mal den einen oder anderen Rückschlag geben wird“, erklärte SGD-Sport-Geschäftsführer Ralf Minge. Der 25-jährige Timo Horn erhielt im Sommer 2012 als 19-Jähriger das Vertrauen der Verantwortlichen des „Effzeh“ geschenkt, ist seitdem bei seinem Heimatverein gesetzt. Auch Schubert hat das Potenzial zum langjährigen Stammtorwart – und ist auf dem besten Weg dahin.

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