23. Februar 2018 / 10:51 Uhr

Dynamo-Fans gründen Solidaritätskomitee

Dynamo-Fans gründen Solidaritätskomitee

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Die Vorfälle in Karlsruhe lassen die Dynamo-Fans nach wie vor nicht zur Ruhe kommen.
Die Vorfälle in Karlsruhe lassen die Dynamo-Fans nach wie vor nicht zur Ruhe kommen. © Worbser
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Die Anhänger der Dresdner ringen weiter um die Aufarbeitung der Vorfälle rund um den Aufmarsch der „Football Army Dynamo Dresden“ im Sommer 2017 in Karlsruhe.

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Dresden. Nach den Vorfällen rund um das Dynamospiel am 14. Mai 2017 in Karlsruhe rufen Fans der Sportgemeinschaft auf der Website soko-dynamo.org erneut zur gegenseitigen Unterstützung auf. Genauer handelt es sich beim „Solidaritätskomitee Dynamo“ um einen Zusammenschluss von SGD-Fans aus unterschiedlichen Gruppen, die auch jetzt weiter um die Aufarbeitung der Vorfälle rund um den Aufmarsch der „Football Army Dynamo Dresden“ im Sommer vergangenen Jahres bemüht sind. Unter dem Motto „28 Betroffene – gemeint sind alle“ dient der Internetauftritt zum einen der Dokumentation der Ereignisse rund um die in Gang gesetzte Protestwelle gegen den DFB und zum anderen -vor allem- dem Aufruf zu Spenden.

Durchklicken: Dynamo-Fanrandale in Karlsruhe

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Unterstützt werden sollen hier die von den Hausdurchsuchungen durch Karlsruher Polizei und Staatsanwaltschaft Anfang Dezember vergangenen Jahres betroffenen 28 Personen, denen nun zum Teil lange und vor allem finanziell aufwendige Verfahren drohen. Ihnen soll geholfen werden, „damit ihr Engagement für unseren Fußball nicht ihren privaten Ruin bedeutet!“ Die Möglichkeit dazu besteht bei diversen Heim-, sowie Auswärtsspielen der Sportgemeinschaft und über ein Spendenkonto. Wichtig ist dem „Solidaritätskomitee“ dabei vor allem die finanzielle Entlastung der Betroffenen, die als Organisatoren des Fanmarsches gelten und „denen vorgeworfen wird, all diese negativen Ausfälle von langer Hand geplant zu haben“, jedoch nicht, selbst an Straftaten wie dem Sturm des Eingangs, der Plünderung von Bierständen oder dem Werfen von Böllern beteiligt gewesen sein zu sein.

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Auf der Website bietet sich neben den genauen Details zum Spendenkonto und einer Vielzahl von Artikeln, Videos und Audiodateien zum Fanmarsch der 2000 Dynamofans und den indirekten Folgen auch die Möglichkeit, eigene Initiative zu ergreifen. Eigens organisierte Veranstaltungen zum Sammeln von Spenden können veröffentlicht und angekündigt werden, so dass sich Fans jederzeit über anstehende Sammel- und Solidaritätsaktionen und die aktuellen Entwicklungen im Verfahren informieren können.

Caroline Grossmann

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