18. Dezember 2017 / 08:02 Uhr

Dynamos Ballas: „Nach vorn waren wir nicht effektiv“

Dynamos Ballas: „Nach vorn waren wir nicht effektiv“

Stefan Schramm
Dynamos Verteidiger Florian Ballas. 
Dynamos Verteidiger Florian Ballas.  © Imago
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Dynamo-Verteidiger Florian Ballas schiebt Frust

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Duisburg. Der erhoffte vierte Sieg in Serie war den Dynamo-Profis am Sonntag nicht vergönnt. Stattdessen setzte es beim 0:2 in Duisburg die vierte Auswärtsniederlage. Zu den Gründen gab Innenverteidiger Florian Ballas Auskunft.

Warum konntet ihr eure Erfolgsserie nicht fortsetzen?

Ich denke, dass wir nicht so effektiv nach vorne gespielt haben, wie wir es in den letzten Spielen gemacht haben. Beim ersten Tor sind wir – glaube ich – in einen Konter gelaufen. Es ist dann auch schwer in der Mitte zu entscheiden, machst du den Rückraum zu für den Rückpass oder machst du den Querpass zu, der durch den Fünfer kommt. Es ist einfach blöd. So ein Tor kannst du mal bekommen, aber ich denke dann hat man trotzdem noch 45 Minuten Zeit, auch unser Tor zu machen, den Ausgleich zu erzielen. Aber ich fand, wir haben nicht so zwingend die Möglichkeiten gehabt, dass wir zum Tor hätten kommen können.

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Dann kam der Freistoß zum 2:0 …

Meiner Meinung nach gab es vorher an mir ein Foul an der Mittellinie. Dann passiert das gar nicht. Ich spiele den Ball vorher, der läuft in mich rein. Der Schiedsrichter hat es anders gesehen. Ja, ist bitter, aber ich denke, dass wir trotzdem auf den letzten Wochen aufbauen können.

Offensiv ist Euch diesmal wenig eingefallen ...

Das, was uns in den letzten drei Spielen ausgezeichnet hat, das Überspielen, das gegenseitige Arbeiten, das haben wir heute nicht ganz so gut hinbekommen und waren auch gefühlt bei den Aktionen auf den Außenbahnen immer ein Mann weniger. Wir konnten nicht die Durchschlagskraft entwickeln, um unsere Stürmer vorne zu bedienen. Solche Spiele gibt es leider manchmal. Wir hätten natürlich gerne das Jahr mit einem Sieg abgeschlossen. Aber ich denke, in der Rückrunde können wir trotzdem mit breiter Brust auftreten.

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Mit welchem Gefühl geht ihr jetzt in die Winterpause?

Es ist natürlich nicht ganz so schön, mit einer Niederlage in die Winterpause zu gehen, aber wir wissen, dass wir das Fußballspielen nicht verlernt haben. Es war auch wichtig, dass wir mal eine kleine Serie hingelegt haben. In der Liga ist wirklich alles so dicht beieinander – wenn du gut aus der Winterpause rauskommst, dann bist du auch ruck-zuck wieder oben dran. Das muss einfach unser Ziel sein.

Hat es diesmal auch im mannschaftlichen Zusammenspiel nicht so gestimmt?

Dieses geordnete, saubere Nach-vorne-Spielen war heute einfach nicht in unserem Spiel vorhanden. Das muss man dann auch mal so akzeptieren. Es war uns vorher bewusst, dass Duisburg hinten mit zwei guten Ketten verteidigt, dass es schwer ist, sich da durchzukombinieren. Wir wollten es eigentlich über die Außen machen. Da das nicht so der Fall war, dass wir uns außen durchspielen konnten, ist unser Spiel ins Stocken gekommen.

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