11. Februar 2019 / 09:09 Uhr

Effektive Ammendorfer  kontern Eilenburg aus

Effektive Ammendorfer  kontern Eilenburg aus

Susan Stephan
Trotz zahlreicher Bemühungen kam der FC Eilenburg im Test nicht so recht voran.
Trotz zahlreicher Bemühungen kam der FC Eilenburg im Test nicht so recht voran. © Thomas Jentzsch
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Das hatte sich Eilenburgs Trainer Nico Knaubel ganz anders vorgestellt. Seine Oberliga-Elf zog gegen den BSV Halle-Ammendorf überraschend den Kürzeren.

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Eilenburg. Die Oberliga-Fußballer des FC Eilenburg gingen am Sonnabend als verdienter Verlierer gegen den BSV Halle-Ammendorf vom Kunstrasenplatz. 0:2 stand es nach 90 Minuten. „Das Spiel hat uns gezeigt, was uns noch fehlt und auch in der Liga auf die Füße fallen kann. Daran müssen wir arbeiten“, resümierte Trainer Nico Knaubel.

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Mit 0:2 unterlag der FC Eilenburg überraschend gegen den Verbandsligisten aus Sachsen-Anhalt, BSV Halle-Ammendorf. Zur Galerie
Mit 0:2 unterlag der FC Eilenburg überraschend gegen den Verbandsligisten aus Sachsen-Anhalt, BSV Halle-Ammendorf. ©
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Der Verbandsligist agierte gnadenlos effektiv und nutzte quasi die ersten beiden Angriffe zum 2:0 nach einer halben Stunde. Beim ersten Gegentreffer nach acht Minuten bekam der FCE den Ball nach einer Ecke nicht geklärt, dem 0:2 ging ein verlorener Zweikampf im Mittelfeld voraus. Die Gäste schalteten schnell um und konterten die Eilenburger aus. Einfache Gegentore. Zu einfache. „Wir wussten, dass Ammendorf eine gute Mannschaft hat. Wir waren nach vier Wochen Vorbereitung müde. Körper und Geist waren nicht willig“, so der Coach, der aber Verständnis hatte und „lieber jetzt als in zwei Wochen mal so ein Spiel erlebt“. Dann geht’s im scharfen Start zum Auftakt gegen Hohenstein-Ernstthal (22.2.). Zuvor aber stehen noch zwei Testspiele an. Am Mittwoch gegen die U19 vom Halleschen FC und Samstag gegen IMO Merseburg. Diese beiden Spiele „sind wichtig, um in den Rhythmus zu kommen“, so Knaubel. Gegen Ammendorf krankte auch die Offensive.

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Der agile Dennis Kummer und Neuzugang Tim Bunge hatten die besten Chancen zum Anschlusstreffer, scheiterten aber am Keeper. Überhaupt biss sich die Offensiv-Abteilung gegen die kompakten Gäste, die fleißig und emsig waren, die Zähne aus und spielten bei extremen Wind nur bis zum Strafraum gefällig. Da nutzte auch die theoretische Lehrstunde vor dem Anpfiff nichts. Der FCE schaute geschlossen beim „Vorspiel“ des Chemnitzer FC gegen Babelsberg zu. Die „Himmelblauen“, die von den Eilenburger Bedingungen begeistert sind, gewannen den Test in Eilenburg mit 3:2. Am Mittwoch dürften auch Benjamin Luis, Philipp Sauer und Sebastian Schmidt wieder auf dem Platz stehen.

FCE: Naumann – Vogel, Majetschak, Hofmann, Bunge, Heidel, Kummer, Döbelt, Stanzel, Dimespyra, Vetterlein.

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