13. Februar 2018 / 13:29 Uhr

EHC Timmendorfer Strand feuert Steve Pepin

EHC Timmendorfer Strand feuert Steve Pepin

Redaktion Sportbuzzer
Nach der peinlichen Vorstellung beim 2:8 gegen die Crocodiles Hamburg trennen sich die Beach Boys von Trainer Steve Pepin (M.).
Nach der peinlichen Vorstellung beim 2:8 gegen die Crocodiles Hamburg trennen sich die Beach Boys von Trainer Steve Pepin (M.). © FELIX KÖNIG/54°
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Aus für den Trainer beim Eishockey-Oberligisten nach nur acht Siegen in 39 Spielen

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Paukenschlag beim EHC Timmendorfer Strand. Fünf Spieltage vor Saison-Ende hat der Eishockey-Oberligist nach nur drei Siegen und neun Niederlagen im Jahr  2018 Trainer Steve Pepin gefeuert. Bis zum Saisonende übernimmt Co-Trainer und Nachwuchskoordinator Marc Vorderbrüggen.

„Steve hat hier gute Arbeit geleistet, aber unterm Strich zählen einfach die Ergebnisse – und da stimmt es einfach nicht. Die Mannschaft hatte schon in der Hauptrunde eine heftige Krise mit 13 Niederlagen in Serie. Da haben sich Spieler und Trainer gemeinsam rausgekämpft. Aber jetzt stecken die Jungs wieder in einem tiefen Loch. Da mussten wir einfach reagieren und noch einmal einen neuen Impuls setzten“, erklärt der EHCT-Vorsitzende Dennis Sauerbrei die Trennung von Pepin. „Bis zum Saisonende wird Marc Vorderbrüggen das Team mit einer Sondergenehmigung coachen.“

Allerdings wollen die Ostholsteiner so schnell wie möglichen einen Nachfolger präsentieren. „Wir wollen und können das nicht auf die lange Bank schieben, denn der künftige Trainer soll den Kader für die kommenden Saison zusammenstellen. Dazu gehört auch, dass er möglichst schon die Gespräche mit den Spielern führt, die wir gern in Timmendorf halten wollen. Deshalb werden wir zeitnah Gespräche mit potenziellen Kandidaten führen“, sagt Sauerbrei.

Erst einmal geht es für die Beach Boys aber darum, die Saison ordentlich zu Ende zu bringen – und wenigstens das Minimalziel – Platz sechs in der Qualifikationsrunde – gegen die Harzer Falken aus Braunlage zu verteidigen.

„Der Trainer stand bei uns in der Mannschaft nie zur Disposition“, erklärt Kapitän Patrick Saggau, „aber er ist das schwächste Glied in der Kette. Niemand verliert mit Absicht oder spielt gegen den Trainer.“ Vielmehr seien die meisten jungen Spieler in ihrer ersten Profisaison verunsichert. „Für den bescheidenen Saisonstart konnte der Trainer nichts, da kam eins zum anderen. Anschließend haben wir bewiesen, dass wir auch mit stärkeren Mannschaften mithalten können“, erläutert der 34-Jährige.

Unerklärlich bleibt für den Routinier allerdings das vergangene Wochenende: „Wir spielen Berlin an die Wand, führen 2:0, doch nach dem ersten Gegentor bricht alles zusammen und wir verlieren 2:5. Und gegen zwölf Hamburger denken einige, dass das ein Selbstgänger wird – und es kommt gar nichts.“ Das blamable 2:8 gegen die Crocodiles am Sonntag war das letzte Spiel unter Pepin. wrono/sta

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