10. August 2018 / 13:06 Uhr

Ehemaliger Fußballkreis-Schatzmeister Dieter Buchholz im Alter von 79 Jahren gestorben

Ehemaliger Fußballkreis-Schatzmeister Dieter Buchholz im Alter von 79 Jahren gestorben

Christoph Brandhorst
Dieter Buchholz machte sich als gute Seele von Rot-Weiß Flatow und als Fußballkreis-Kassenwart einen Namen.
Dieter Buchholz machte sich als "gute Seele" von Rot-Weiß Flatow und als Fußballkreis-Kassenwart einen Namen. © Robert Roeske
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Der Flatower war jahrzehntelang Mitglied bei seinem SV Rot-Weiß und außerdem Funktionär und Schiedsrichter.

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„Wenn du nach Flatow gekommen bist, war ,Miene’ immer da“, erinnert sich Steffen Misdziol, der Spielausschuss-Chef des Fußballkreises Oberhavel/Barnim, an Dieter Buchholz. Er sei eine Flatower Institution gewesen. Auch als akribischer Schatzmeister im Verband machte sich Buchholz über viele Jahre einen Namen. In der Nacht zum 3. August ist er nun im Alter von 79 Jahren gestorben.

Bei seinem SV Rot-Weiß legte Dieter Buchholz einst bei der Gestaltung des Sportplatzgeländes Hand an. Als Platzwart sorgte er dafür, dass der Rasen zu einem grünen Teppich, sogar zu einem der besten in Oberhavel wurde. Auch die Schiedsrichter nahm er unter seine Fittiche. „Da wurden wir immer gut bewirtet“, weiß Misdziol, ein langjähriger Wegbegleiter, noch. Schließlich war „Miene“, wie Buchholz liebevoll gerufen wurde, noch lange selbst als Unparteiischer auf den Fußballplätzen in Oberhavel unterwegs.

In Funktionärskreisen war er als „ruhig, sachlich und korrekt“ bekannt. Kurz nach der Wende beerbte der Flatower als Kassenwart des Kreisfachverbandes  Urgestein Max Rosenberg – bis Dieter Buchholz die Finanzen des Fußballkreises 2010 selbst aus Altersgründen an Gerhard Jung abgab. „20 Jahre sind genug“, hatte er damals gesagt. „Wir waren zu dieser Zeit auch beim Fußball-Landesverband dafür sehr anerkannt, dass unsere Abrechnungen durch ihn immer vollkommen korrekt waren“, erinnert sich Steffen Misdziol. Natürlich wollte er auch für den SV Rot-Weiß Flatow stets immer nur das Beste. Er half, wo er gebraucht wurde. Deshalb bringt es Steffen Misdziol auf den Punkt: „,Miene’ war überall dabei.“

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