thoralf schwarz Verlebte einen spannenden Tag in Leipzig: Schiedsrichter Thoralf Schwarz. © Robert Roeske
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Ehrung und Profi-Einblicke für Oberhavel-Schiedsrichter Thoralf Schwarz

Fußballkreis Oberhavel/Barnim: Der Kreisoberliga-Schiedsrichter berichtet von seinen Erfahrungen bei der Ehrung in Leipzig.

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Was für eine Ehre! Kreisoberliga-Schiedsrichter Thoralf Schwarz wurde am vergangenen Sonnabend im Rahmen der DFB-Aktion "Danke Schiri" als einer von 63 bundesweiten Preisträgern ausgezeichnet. In allen Landesverbänden wurden aus drei Kategorien (Frauen, U50 und Ü50 Herren) jeweils ein Unparteiischer ausgewählt, der die Ehrung erhalten sollte. So wurden neben Schwarz auch Jacqueline Lünser (Dahme/Fläming) und Richard Breitkreuz (Altmark) aus Brandenburg mit dem Referee-Preis versehen.

Der Tag der Ehrung war straff durchgeplant, wie Schwarz berichtet: "Um halb neun bin ich losgefahren, um mich mit den anderen beiden Brandenburger Gewinnern zu treffen. Wir fanden es am Besten, wenn wir geschlossen anreisen. Nachdem wir in Leipzig ankamen, stand schon ein Fotoshooting mit allen Landesverbänden auf dem Programm, danach ging es auf eine Stadtrundfahrt." Der erste Höhepunkt des Tages wurde mit dem Besuch der Bundesliga-Spitzenpartie zwischen RB Leipzig und dem FC Bayern München erreicht. Auch wenn es für die geehrten keine VIP-Karten gab, bot das Spiel umso mehr: "Das Spiel war natürlich sensationell. So etwas habe ich im Stadion noch nicht erlebt, das war einzigartig", berichtet der 43-Jährige von dem spektakulären 5:4-Sieg der Gäste aus der bayrischen Landeshauptstadt.

Viel Zeit zum Innehalten blieb nach dem Neun-Tore-Spektakel jedoch nicht: Per Bustransfer ging es zurück in das Hotel, wo ein weiteres Fotoshooting  und ein anschließender Sektempfang anstand. Um 20 Uhr begann dann die langersehnte Ehrung, zu der auch Bundesliga-Schiedsrichter Tobias Stieler erschien. Dieser leitete das Bundesliga-Topspiel in der Red-Bull-Arena und gewährte den Anwesenden tiefe Einblicke in seine Spielleitung und die Einführung des Video-Schiedsrichters ab der kommenden Spielzeit. "Das war eigentlich der interessanteste Part der Veranstaltung. Stieler hat uns nicht nur erklärt, weshalb er fünf Minuten nachspielen ließ, sondern auch dass es beispielsweise vor dem Handelfmeter für Bayern München Abstimmungsprobleme im Kollektiv gab. Es war erstaunlich, wie ehrlich Tobias Stieler uns Rede und Antwort stand", zeigte sich der Kreisoberliga-Schiedsrichter aus dem Kreis Oberhavel/Barnim begeistert.

Als Präsent erhielten die Preisträger ein persönliches Schiedsrichter-Trikot, auf welchem auch die Namen aller Ausgezeichneten stehen. Solch ein Trikot trug auch Tobias Stieler bei der Leitung der Erstliga-Partie in Leipzig. Während Thoralf Schwarz nach der kurz vor Mitternacht endenden Veranstaltung bereits um 1 Uhr nachts auf sein Zimmer ging, endete die Veranstaltung für einige Preisträger erst im Morgengrauen. "Es war für alle ein Top-Erlebnis. Auch wenn es ganz schön stressig war, ist das definitiv eines der bisherigen Höhepunkte meiner Schiedsrichter-Laufbahn", berichtet der zweifache Familienvater und fügt an: "Auch andere Schiedsrichter hätten die Auszeichnung verdient. Ich hatte nun das Glück bei dieser einmaligen Veranstaltung dabei zu sein."

Region/Brandenburg Kreis Oberhavel/Barnim

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