10. August 2018 / 07:47 Uhr

Eilenburg brennt auf Wiedergutmachung

Eilenburg brennt auf Wiedergutmachung

Sanny Stephan
Eilenburgs Kapitän Sebastian Heidel (links) und Trainer Nico Knaubel haben Redebedarf.
Eilenburgs Kapitän Sebastian Heidel (links) und Trainer Nico Knaubel haben Redebedarf. © Susan Stephan
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Oberliga: Gelingt dem FCE nach der Auftaktpleite ein Fingerzeig?

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Eilenburg. Der FC Eilenburg hat den Auftakt in den Sand gesetzt und brennt beim Aufsteiger VfL Hohenstein-Ernstthal auf Wiedergutmachung. „Wir haben das Spiel natürlich analysiert und die Fehler angesprochen. Allerdings werden wir uns ganz sicher nicht von Rückschlägen – erst recht nicht nach dem ersten Spieltag – entmutigen lassen“, sagt Trainer Nico Knaubel vor dem ersten Auswärtsspiel, das am Sonntag um 14 Uhr angepfiffen wird.

Nach guten Testspiel-Darbietungen war die Vorfreude auf den Start groß und die Enttäuschung nach dem 0:1 gegen keineswegs übermächtige Krieschower riesig und folgenreich. Kapitän Sebastian Heidel kassierte in der Nachspielzeit Gelb-Rot und ist gesperrt. Wer darf für den Capitano ran? Knaubel hat „viele Optionen“ im Kopf, sich aber noch nicht final entschieden. Außer Heidel sind alle Spieler an Bord. Das heißt auch: Knaubel wird einige aus dem Kader streichen müssen.

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Mehr als 18 Kicker dürfen nicht nominiert werden. Ein Luxusproblem für den Trainer, der in dieser Woche in jeder Einheit mit 20 Spielern trainieren konnte und voller Lob ist: „Das ist großartig.“ Auch Neuzugang Jonas Vetterlein hat die erste Trainingswoche hinter sich und beim Trainer einen starken Eindruck hinterlassen. „Er hat sich sehr gut integriert, seine fußballerischen Qualitäten werden uns helfen.“ Vielleicht schon am Sonntag. „Auch Jonas ist eine Option“, so Knaubel.

Partie auf "Kunstrasen de luxe"​

Hohenstein-Ernstthal ist mit einer 1:5-Niederlage gegen Inter Leipzig in die erste Oberliga-Saison gestartet. Ein Ergebnis, von dem sich Knaubel nicht blenden lassen will. „Bei Hohenstein haben gute Leute gefehlt und Inter ist schon viel weiter, als sie es zum Vorjahreszeitpunkt waren“, weiß der Coach. Insbesondere auf Neuzugang Maik Georgi, der von Lok Leipzig zum VfL gewechselt war, sollten die Eilenburger ein Auge haben.

Gespielt wird übrigens auf einem „Kunstrasen de luxe“ im Sportzentrum der Hohenstein-Ernstthaler. Dieser Platz ist im Zuge von großen Umbaumaßnahmen entstanden. Dabei wurden auch die Stehplatztribünen runderneuert. Klar, dass sich die Gastgeber ihr neues Schmuckkästchen mit einem Sieg einweihen wollen. Eilenburg wird sich strecken müssen.

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