Eilenburgs Henrik Jochmann streichelt mit dem Oberschenkel den Ball. Eilenburgs Henrik Jochmann streichelt mit dem Oberschenkel den Ball © Thomas Jentzsch
Eilenburgs Henrik Jochmann streichelt mit dem Oberschenkel den Ball.

Eilenburg tanzt Rotation aus

Der Sachsenligist feiert einen 4:0-Testspielsieg gegen den Leipziger Stadtligisten.

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Eilenburg. Adam Fiedler stand dick eingepackt am Spielfeldrand. Der Spielmacher des FC Eilenburg war beim 4:0-Pflichtsieg im Test gegen Stadtligist Rotation Leipzig am Mittwoch nur Zuschauer. Eine Innenbanddehnung und ein kleiner Einriss im Meniskus sorgen dafür, dass Eilenburgs Nummer 10 zwischen vier und sechs Wochen ausfällt. Gegen Rotation war der 23-Jährige einer von vielen Stammspielern, die nicht mitkicken konnten. Auch Paul Stöbe, Philipp Sauer, Branden Stelmak, Martin Schlegel und Sebastian Klemm fehlten.

„Unser Kader ist groß genug. Es war trotz der vielen Ausfälle ein wichtiger Test“, sagte Trainer Nico Knaubel. Eilenburg kam gegen den Außenseiter nur schwer auf Touren, spielte ungeduldig und verkrampfte, als es nach einer halben Stunde immer noch 0:0 stand. In der 36. Minute gelang Maximilian Röhrborn die verdiente Führung. Auf der Gegenseite verhinderte Keeper Florian Thomas das 1:1. Nach einem Freistoß und anschließendem Nachschuss reagierte er zwei Mal glänzend. Thomas stand 90 Minuten zwischen den Pfosten. Morgen, beim nächsten Test gegen den Oberliga-Dritten SV Merseburg (12 Uhr), wird dann Marko Sujica den Kasten hüten.

Die spielerische Qualität in Hälfte eins ließ zu wünschen übrig. „Auch in der Liga werden wir Gegner haben, die defensiv alles abriegeln. Dafür müssen wir Lösungen finden. Wir dürfen nicht unruhig werden, wenn es nicht rund läuft. Das habe ich den Jungs in der Halbzeit gesagt“, erklärte Knaubel. Und die haben offenbar sehr gut die Ohren gespitzt. Mit drei Toren in neun Minuten sorgten der eingewechselte Moritz Zeiße (2) und noch einmal Röhrborn bis zur 57. Minute für einen standesgemäßen Vorsprung. Rotation rührte danach richtig Beton an. „In solchen Situationen müssen wir mit noch weniger Kontakten und noch mehr Bewegung agieren“, sagte Knaubel. Noch haben die Eilenburger zwei Wochen Zeit, um in den Rhythmus zu kommen. Am 18. Februar folgt gleich mit dem Kracherspiel gegen Einheit Kamenz der scharfe Start in die Rückrunde.

FC Eilenburg: Thomas, Winkler, Majetschak, Hofmann, Jochmann, Heidel, Schmidt (46. Stoklassa), Bartlog (46. Schlesinger), Röhrborn, Kummer, Döbelt (46. Zeiße).

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