01. Februar 2019 / 08:13 Uhr

Eilenburg will 1. FC Lok Leipzig ausbremsen

Eilenburg will 1. FC Lok Leipzig ausbremsen

Susan Stephan
Dennis Kummer (links), hier gegen Frank Lehmann vom SV Eintracht Elster, trifft morgen mit dem FCE auf einen echten Brocken.
Dennis Kummer (links), hier gegen Frank Lehmann vom SV Eintracht Elster, trifft morgen mit dem FCE auf einen echten Brocken. © Alexander Prautzsch
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Fußball-Test: FCE gegen 1. FC Lok Leipzig ist für Trainer Nico Knaubel ein spezielles Spiel.

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Für den FC Eilenburg ist es der Testspiel-Höhepunkt, für Lok Leipzig die Generalprobe vor dem Start in die Regionalliga-Rückrunde: Das Duell am Sonnabend (13 Uhr im Sparkassen-Nachwuchszentrum) dürfte also höchst interessant werden. Die Gäste – aktuelle Nummer zwei in Fußball-Leipzig – stehen voll im Saft, haben sogar ein Trainingslager an der türkischen Mittelmeerküste absolviert und müssen noch an Kleinigkeiten feilen, um beim Rückrundenstart am 10. Februar gegen Bischofswerda topfit zu sein.

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Zuletzt bekam Wismut Gera beim 6:0 eine kleine Lehrvorstellung vom Team des Trainer-Duos Björn Hoppe und Rainer Lisiewicz. Die Angst überrollt zu werden, hat FCE-Trainer Nico Knaubel nicht. Auch wenn seine Mannschaft noch am Beginn der Vorbereitung steht und erst ihr zweites Spiel bestreitet, ist der FCE-Trainer guter Dinge. „Es sind sicherlich komplett andere Voraussetzungen. Lok steht am Ende der Vorbereitung, wir am Höhepunkt der Belastung“, schätzte Knaubel ein, weiß aber auch, dass „wir gegen höherklassige Mannschaften in der Vorbereitung immer gut ausgesehen haben“. Insofern hofft der Coach auf flotte Beine, denn die wird es brauchen. Lok dürfte in Sachen Tempo und Athletik ordentlich vorlegen.

Einsatzzeiten für alle gesunden Eilenburger

Knaubel wird allen gesunden Spielern Einsatzzeiten geben. Die Unordnung, die durch die Wechselspiele passieren, nimmt er in den Kauf. „Dafür sind Tests da.“ Neben den Langzeitverletzten Adam Fiedler, Max Röhrborn und Christoph Bartlog muss der FCE auch auf seinen Innenverteidiger Stephan Hofmann verzichten. „Hofi“, der eigentlich nie fehlt, ist an diesem Nachmittag ausnahmsweise unterwegs. Nachwuchsmann Johannes Grützner ist krank und verpasst das Testspiel-Highlight ebenfalls.

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Für Knaubel sind Spiele gegen Lok Leipzig immer noch etwas Besonderes. Mit zwölf wechselte er von Lok Delitzsch in den Nachwuchs zu Lok, spielte dort bis zur A-Jugend und machte auch seine ersten Schritte im Männer-Fußball für die Probstheidaer. Fast elf Jahre war er für die Blau-Gelben am Ball. „Eine schöne Zeit. Ganz klar, dass ich das Geschehen immer noch verfolge“, sagt der 39-jährige Fußball-Enthusiast. Morgen zählt gegen seine „alte Liebe“ aber nur der FC Eilenburg und am liebsten eine Überraschung. Hätte für alle Seiten was. Eine pannenreiche Generalprobe gilt nicht nur im Theater als gutes Omen für die Premiere…

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