28. Juni 2018 / 14:44 Uhr

Eilenburger C-Junioren werden beim eigenen Turnier Neunter

Eilenburger C-Junioren werden beim eigenen Turnier Neunter

Susan Stephan
Kurze Pause zwischen den Spielen: Auch neben dem Platz geben die Eilenburger eine gute Figur ab.
Kurze Pause zwischen den Spielen: Auch neben dem Platz geben die Eilenburger eine gute Figur ab. © Verein
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Pokal der Stadt wandert erstmals nach Sachsen-Anhalt

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Eilenburg. Die 13. Auflage des Pokals der Stadt Eilenburg ist Geschichte und endete mit einem Novum. Erstmals gewann ein Team aus Sachsen-Anhalt das größte mitteldeutsche C-Jugend-Fußballturnier. 21 Teams aus ganz Deutschland lieferten sich an zwei Turniertagen einen heißen Tanz, am Ende stemmte der VfL Halle 96 den Pokal in die Höhe.

Die beiden Teams des FC Eilenburg gingen als Neunter und 20. leer aus. Das trübte die Freude über den Erfolg des Turniers nur ein wenig. Die positive Resonanz der angereisten Teams überwog. Viele waren Wiederholungstäter und bescheinigten den Organisatoren gute Arbeit. „Ich komme immer wieder gern hierher. Das, was der Verein hier leistet, ist beispielhaft“, sagte Harald Langenfeld, der Vorstandsvorsitzende der Sparkasse Leipzig in seiner Eröffnungsrede.

Auch Eilenburgs Oberbürgermeister Ralf Scheler, einst selbst am Ball, war beim Startschuss ebenso dabei wie Vize-Landrat Eckhard Rexroth und Meike Trulson-Schult, Geschäftsführerin der Stadtwerke Eilenburg GmbH. Scheler frohlockte bei der Vorstellung der Teams: „Die BSG Stahl Riesa kenne ich noch aus meiner Jugend, aber der FSV Zwickau hieß damals noch Sachsenring.“

Mehrere Teams sagen kurzfristig ab​

Nachdem Sponsorencup am Freitag – Autohaus Lieske feierte zum ersten Mal den Sieg („Wir hatten nicht die besten Einzelspieler, aber das beste Team“, so Jens Lieske) – ging es ab dem frühen Samstagmorgen im Ilburg-Stadion rund. 21 Teams waren dabei, geplant waren 32. Doch weil einige Mannschaften, darunter auch Cup-Verteidiger VfB Auerbach, Inter Leipzig und der FSV Krostitz, kurzfristig absagten, mussten Martin Hoffmeier und Denny Werner den Turniermodus umstricken. Das kostete Schweißperlen, lief am Ende aber reibungslos.

Mit einigen Stolperfallen startete dagegen die hochgehandelte U15 des FCE ins Turnier. In einer schweren Vorrundengruppe kassierten die Eilenburger mit ihren Trainern Robert Kaatz und Steffen Walther zwar nur eine Niederlage, spielten aber zu oft remis und verpassten als Dritter die Goldrunde. In den Platzierungsspielen um die Plätze neun bis 16 liefen die FCE-Talente dann zu Höchstform auf, blieben ohne Niederlage und stellten mit Lennert Möbius (acht Treffer) den besten Torschützen.

„Ich bin zufrieden mit meiner Mannschaft. Natürlich ist es bitter, mit nur einer Niederlage Neunter zu werden. Meine Jungs haben hier aber viele gute Spiele gemacht“, war Coach Kaatz dennoch zufrieden. Deutlich schwerer hatte es die zweite Mannschaft, die aus Spielern des Jahrgangs 2005 und 2006 bestand und damit bis zu drei Jahre jünger war als die Konkurrenz. Vom Verletzungspech geplagt, kämpfte sich das Team aber wacker durch das Turnier und belegte am Ende den 20. Platz.

Halle holt den Titel​

Auch wenn der FC Eilenburg deutlich am Sieg vorbeigerauscht war, so ein bisschen Eilenburg war dann noch auch im Finale dabei. Beim 1:0 des VfL Halle gegen die U14 des VfB Fortuna Chemnitz standen mit Niclas Ben Edelmann (von den Trainern zum besten Torhüter gewählt) und Lenny Rabe (im AllStar-Team) zwei Ex-Eilenburger auf dem Rasen. Mit der Bronzemedaille kehrte Rekordsieger SC Borea Dresden nach einem 1:0 gegen Vorjahresfinalist JFV Eichsfeld Mitte zurück.

Wenn es einen Sonderpreis gegeben hätte, dann in der Kategorie Catering. Von der Hähnchenpfanne bis frischgebackenen Kuchen hielten Karsten Döbelt und viele fleißige Helfer alles bereit, was glücklich machte. Insgesamt sorgten 66 Helfer für einen reibungslaufen Ablauf an einem fußballverrückten Wochenende in Eilenburg, bei dem der Sieg der deutschen Nationalmannschaft gegen Schweden im großen Festzelt geschaut wurde. 350 Fans hofften, bangten und feierten gemeinsam.

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