Bastian Zeh ist Torjäger mit reichlich Erfahrung. © Felix König

Bastian Zeh im Tor und ein "geiles Spiel" von Bargteheide

Der Verbandsliga-Sonntag hatte einiges zu bieten

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Büchen-Siebeneichener SV - GW Siebenbäumen 1:1

In einer ausgeglichen Partie konnte sich Büchen gegen den Spitzenreiter Siebenbäumen ein 1:1-Unentschieden erspielen. In einem spannenden Spiel versuchte vorerst der Spitzenreiter dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken und hatte auch mehr Spielanteile, doch Büchen wusste sich zu wehren und kam immer wieder gefährlich vor das Tor. Kurz vor der Halbzeit hatte Can Moray noch die Führung auf dem Kopf, traf jedoch nicht. Nach der Pause setzte Bollongino Thore Kuchlenz gekonnt in Szene, der die gegnerischen Verteidiger umkurvte und zur durchaus verdienten Führung der Büchener traf (54.). Nach der Halbzeit musste Büchen bei jeden Angriff stets wach sein, konnte aber Großchancen für Siebenbäumen vermeiden. In der 85. Minute dann der Ausgleich - Kai Zimmermann drückte einen Abpraller über Linie, sodass es am Ende zu einem gerechten Unentschieden kam. "Wir haben heute an einem Sieg geschnuppert, aber das Unentschieden ist leistungsgerecht und passt am Ende. Wir waren heute auf Augenhöhe mit Siebenbäumen und haben uns viele klare Chancen in der ersten Halbzeit erspielt, die wir jedoch nicht genutzt haben. Das 1:1 fällt aus meinen Augen durch einen unberechtigten Freistoß. Für uns ein ganz wichtiger Punkt gegen den Abstieg" so Büchens Trainer Gerd Dreller nach dem Spiel.

Eintracht Groß Grönau - SSV Güster 3:1

Die Eintracht aus Grönau ging im Spiel gegen den Tabellensiebten bereits früh durch ein Tor von Florian Hahn in Führung (17.) und baute diese noch vor der Pause auf 2:0 aus (35.). Nach einem von Kolja Grant aufgelegten Freistoß war es erneut Florian Hahn, der für die Gastgeber traf. Und nach der Pause kam es noch besser, als Lucas Rackwitz auf 3:0 für die Gastgeber erhöhen konnte (58.). Tobias Wäder besorgte zwar noch den 3:1 Anschlusstreffer (76.), doch näher kam der SSV den Grönauern nicht mehr. 
Für die Eintracht ein wichtiger Sieg, der dem Team ein 7-Punkte-Polster auf die Abstiegsränge verschafft.

RW Moisling - TSV Travemünde 1:3

Nachdem das Team aus Moisling in der letzten Woche gegen die Abstiegskandidaten aus Elmenhorst verloren hatte, war heute im Heimspiel einiges gutzumachen. Aber auch die Monte-Kicker meldeten Ambitionen auf die drei Punkte an, um sich die Verfolger vom Leibe zu halten und gleichzeitig Druck nach oben auf die Jungs vom SV Eichede II auszuüben.
Und das Team aus Travemünde war es auch, das den besseren Start in die Partie erwischte. Viele Großchancen standen für die Gäste zu Buche und so war die 1:0 Führung nach einer guten halben Stunde verdient und längst überfällig. Torschütze war Alexander Witt nach schönem Pass in den Lauf von Lennart Kurth. Nach der Pause brachten die Travemünder selbst den Gegner wieder ins Spiel, die einen individuellen Fehler ausnutzten und durch ein Tor von Erik Keller ausglichen (64.). Doch nur wenig später stellten die Gäste den Abstand wieder her - Toni Rohrbach ersprintete sich einen Pass von Andre Rockel und lupfte den Ball über Moislings Torwart.
Dann kam die große Überraschung des Spiels: Nach einem Zusammenprall musste Monte-Keeper "Paddy" Müller verletzt ausgewechselt werden. Für ihn im Tor - Bastian Zeh! Und das in der 78. Minute - ob Travemündes Top-Torschütze auch Tore abwehren konnte? Das zeigte sich im Laufe der Partie, denn statt eines Gegentores erhöhte erneut Toni Rohrbach sogar noch auf 3:1 (90.+2). Wir halten fest: In Moisling gab es heute viel zu sehen, sogar einen Bastian Zeh im Tor. Und was sagt Michael Günther, Ligamanager des TSV, zum Spiel? "Wir gewinnen das Spiel verdient, aber müssen wesentlich früher den Sack zumachen. Ärgerlich ist, dass unser Torhüter Müller mit einer Gehirnerschütterung ins Krankenhaus muss. Hoffen wir mal, dass er schnell auf die Beine kommt" - das hoffen wir auch. Gute Besserung!

SV Preußen Reinfeld - TSV Pansdorf 0:1

Wirft man einen Blick auf die Statistik, so scheint es, als wäre in der ersten Hälfte nichts passiert - keine Tore, keine Gelben Karten - scheinbar eine ruhige Halbzeit. Dem war aber nicht ganz so. Zwar gab es wenig Chancen auf beiden Seiten, doch direkt zu Beginn der Partie ließ Kristof Rönnau mit einem Fallrückzieher aufhorchen. Sein Schuss ging aber knapp am Tor vorbei und so war die erste Hälfte geprägt von Zweikämpfen im Mittelfeld und einigen - teils auch gefährlichen - Pansdorfer Standards.  Nach 77 Minuten dann das erste richtige "Lebenszeichen" vom Platz in Reinfeld - Schiedsrichter Philip Guhl pfeift einen Handelfmeter für die Gäste aus Pansdorf. Piet Behrens tritt an und trifft zum 1:0. Dieses Ergebnis brachten die Gäste dann auch über die Zeit, trotz des wachsenden Drucks der Reinfelder. "Am Ende haben die Pansdorfer mit Mann und Maus verteidigt und sich in jeden Ball geworfen. Insgesamt geht das 1:0 aufgrund der kämpferischen Leistung in Ordnung", erklärt Reinfelds Top-Torjäger Kristof Rönnau.

TSV Bargteheide - 1. FC Phönix Lübeck 0:2

Als Duell "David gegen Goliath" hatte Essmet Omid die Begegnung im Vorfeld bezeichnet, eine Überraschung für die Bargteheider blieb jedoch faktisch aus. Trotzdem erwischen wir Bargteheides Coach nach der Partie begeistert: "Es war ein absolut geiles Spiel, von beiden Seiten. Wir waren kämpferisch und läuferisch absolut da, haben taktisch clever gespielt und waren definitiv auf Augenhöhe".
Gegen Ende der ersten Halbzeit dann der Fehler: Über Außen einmal gepennt und schon war Tom Meier für die Gäste zur Stelle (43.). Es ging also mit einem 1:0 in die Pause. Beide Teams hatten im weiteren Spielverlauf gute Chancen, ein Sonderlob von Omid geht an die Torhüter auf beiden Seiten: "Die Partie hätte jederzeit in die eine oder andere Richtung kippen können, beide Keeper haben richtig gut gehalten". Ärgerlich für Omid: zwei mal fischte Phönix-Schlussmann Moritz Mecker noch Riesenchancen für sein Team kurz vor der Linie weg. Am Ende kamen dann die Adlerträger erneut zum Zug. In der letzten Minute der offiziellen Spielzeit traf Ibrahim Sweiti zum 2:0.
"Auch, wenn es wieder keine drei Punkte sind, bin ich mächtig stolz auf meine Jungs", erklärt Omid, der viele Fortschritte und vor allem den Willen bei seinem Team sieht. "Jetzt brauchen wir nur noch ein bisschen Glück und Kaltschnäuzigkeit, damit die Dinger vorne reingehen und dann sind wir wieder da! Großes Lob an die Mannschaft, die heute bewiesen hat, dass wir nicht da unten reingehören".

SSC Hagen Ahrensburg - VfL Tremsbüttel 3:1

Für die Gastgeber aus Ahrensburg sorgte Lars Weltinper Doppelpack (12., 24.) schnell für eine beruhigende 2:0 Führung aus Ahrensburger Sicht. Doch noch vor dem Halbzeitpfiff kam die Reaktion von den abstiegsbedrohten Tremsbüttelern: Jonas Fahrenkrog verkürzte auf 2:1 (33.). Dadurch war im Anschluss und vor allem in Halbzeit zwei wieder alles offen, beide Teams erarbeiteten sich gute Möglichkeiten. Das bessere Ende hatten dann die Ahrensburger für sich. Für die Entscheidung sorgte Sohrab Safi mit einem "Traumtor" (Michael Schmal) aus 20 Metern, sein Schuss landete genau im Winkel. "Die Mannschaft zeigte eine gute Reaktion", befand Ahrensburg-44Coach Michael Schmal nach dem Abpfiff.

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