Schals im K-Block;
SG Dynamo Dresden - 1. FC Union Berlin; Fußball; 2. Liga; Saison 2017/2018; 34. Spieltag; DDV-Stadion; Dresden; 13. Mai 2018; Foto: Dennis Hetzschold Dynamo-Fans verabschieden ihre Spieler. © Dennis Hetzschold
Schals im K-Block;
SG Dynamo Dresden - 1. FC Union Berlin; Fußball; 2. Liga; Saison 2017/2018; 34. Spieltag; DDV-Stadion; Dresden; 13. Mai 2018; Foto: Dennis Hetzschold

Ein halbes Dutzend Spieler verlässt Dynamo Dresden

Bei der SG Dynamo Dresden müssen auch Stammspieler im Sommer ersetzt werden.

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Dresden. Nach dem Spiel gingen die Dynamo-Profis nicht sofort in die Kabine, obwohl der sonst übliche Beifall der Fans nach dem 0:1 gegen Union nur spärlich ausfiel und sich die Ränge trotz des gesicherten Klassenerhalts merklich lichteten. Grund dafür war die Verabschiedung von gleich sechs Profis, denen Präsident Andreas Ritter noch ein paar freundliche Worte, Blumen und eine Grafik mit auf den Weg geben wollte. Große Überraschungen waren nicht dabei, wenngleich die Fans bei dem einen oder anderem Spieler bis zuletzt gehofft hatten, dass er noch bleiben würde.

**DURCHKLICKEN: Die Bilder zum letzten Saisonspiel der Dynamos gegen Union Berlin

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Die bislang nur ausgeliehenen Kicker Marvin Schwäbe, Paul Seguin und Marcel Franke kehren nach Saisonende vorerst zu ihren Clubs 1899 Hoffenheim, VfL Wolfsburg und Norwich City zurück. Wohin die Reise bei Oldie Andreas Lambertz geht, ist ebenso noch offen wie bei Fabian Müller, einem weiteren Aufstiegshelden, der aber in dieser Saison keine große Rolle mehr spielte. Wohin Manuel Konrad, bei dem es zwischenzeitlich nach einer Vertragsverlängerung aussah, wechselt, wollte oder konnte der Ex-Frankfurter nicht sagen. Es gebe Anfragen, „aber noch nichts Fixes“, so der Mittelfeldmann, der wieder mehr spielen will, als es ihm in zwei Jahren bei Dynamo vergönnt war.

„Immer zweite Wahl zu sein, ohne richtigen Konkurrenzkampf mit ,Harti’ (Marco Hartmann/d. Red.) ist mir auf Dauer zu wenig“, sagte Konrad. Er verlasse Dynamo nichtsdestotrotz mit gemischten Gefühlen, der Verein sei „einer der besten Zweitligisten“. Konrad unterstrich, dass sein Verzicht auf eine Vertragsverlängerung „die schwerste Entscheidung in meiner Karriere war“. Aber mit seiner Rolle im Team konnte er sich nicht auf Dauer anfreunden: „Es war klar: ,Harti’ ist Kapitän und hat gespielt. Wenn er verletzt oder krank war, musste ich oder durfte ich spielen.“ Bei seinem neuen Verein habe er auch keine Stammplatzgarantie, hoffe aber auf eine echte Chance, sich durchsetzen zu können.

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Trainer Uwe Neuhaus dankte allen Spielern, die Dresden nun verlassen, für ihren Einsatz, ihre Bereitschaft und ihre Qualität, „mit der sie geholfen haben, die Klasse zu halten“. Wie groß der Substanzverlust für die Mannschaft ist, mochte er nicht abschätzen. Seine Hoffnung ist: „Vielleicht gewinnen wir ein bisschen Substanz hinzu.“ Ob noch weitere Spieler den Verein verlassen, wisse er nicht: „Ich kann nicht in die Köpfe hinein schauen. Vielleicht kommt der eine oder andere noch, aber bis jetzt habe ich da keinen Stand.“ Seine Aufgabe sei es jetzt, die Lücken gemeinsam mit dem Sport-Geschäftsführer aufzufüllen und das Team zu verstärken.

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