13. Juni 2018 / 07:53 Uhr

"Ein Juwel": Hannover 96 ist heiß auf Hamburgs US-Stürmer Bobby Wood

"Ein Juwel": Hannover 96 ist heiß auf Hamburgs US-Stürmer Bobby Wood

Dirk Tietenberg
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Bobby Wood feiert seinen Treffer für die USA im Testspiel gegen Irland.
Bobby Wood feiert seinen Treffer für die USA im Testspiel gegen Irland. © imago/Action Plus
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Nachdem Eintracht Frankfurt HSV-Angreifer Nicolai Müller wegschnappte, buhlt Hannover 96 weiter um Bobby Wood. Der US-Amerikaner "bringt alles mit, was ein Stürmer braucht", sagt sein Entdecker und Ex-96-Co-Trainer Norbert Düwel.

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Der vierte Transfer ist perfekt. 96 meldete am Dienstag die Verpflichtung des japanischen WM-Fahrers Genki Haraguchi (28). 96-Trainer André Breitenreiter beschrieb ihn so: „Genki ist ein variabler, schneller und dribbelstarker Offensivspieler, der zudem viel Erfahrung mitbringt.“ Haraguchi ist nach Takuma Asano der zweite 96-Streich für den Sturm.

Aus dem nächsten Offensivtransfer wird nichts: Eintracht Frankfurt schappt 96 Hamburgs Nicolai Müller (30) weg. Müller sagte gestern: „Ich kann es kaum erwarten, für die Eintracht aufzulaufen.“ Das Ding ist durch. Aber 96 ist nach wie vor heiß auf Bobby Wood (25).

Das sind die feststehenden Wechsel und Transfergerüchte bei Hannover 96 zur Saison 2018/19 (Stand: 1. August 2018):

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"Einer, der eine Top-Einstellung zum Beruf mitbringt und auch zum Training"

96 fragte beim HSV wegen Wood an. Sportbuzzer fragte den Trainer, der den US-Amerikaner zum Star machte. Norbert Düwel, bei 96 Co-Trainer in den schönsten Europa-Zeiten, holte als den Stürmer zu Union Berlin. „Bobby Wood ist ein Juwel“, sagte der frühere Union-Cheftrainer, „er bringt alles mit, was ein Stürmer braucht. Ein feiner Kerl, kein Lautsprecher. Einer, der eine Top-Einstellung zum Beruf mitbringt und auch zum Training.“

Düwel hatte Wood für eine Million Euro zu Union gelotst. Aber der Trainer hatte nicht mehr viel von den 17 Treffern, die der Torjäger schoss. Nach dem fünften Spieltag, einem Remis gegen den späteren Aufsteiger Leipzig, musste Düwel gehen. Nach der Saison ging auch Wood. Nach Hamburg. Für vier Millionen Euro.

Wood steht bei mehreren Clubs auf der Liste

Beim HSV hatte er eine erste durchschnittliche Saison und eine zweite schwache. Düwel, der für José Mourinho bei Manchester United als Scout und Gegneranalytiker unterwegs ist, vermutet gute Gründe. „Verletzungen spielen eine Rolle“, sagt er, „er ist ein Spieler, der Ansprache braucht. Die Umstände in Hamburg wa­ren nicht einfach. Er ist eher ein ruhiger Vertreter.“

Düwel sieht in Wood „für sehr viele Bundesligisten eine Verstärkung“. Das Pro­blem: 96 hat zwar eine gute Position, aber andere Clubs kennen Woods Qualität ebenfalls.

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Der HSV will 3 Millionen Euro

Der Vertrag des Spielers läuft bis 2021, er würde in der zweiten Liga 1,6 Millionen Euro verdienen. Zu teuer für Hamburg, aber verleihen lassen mag sich der US-Stürmer nicht. Wer Wood will, muss ihn wohl kaufen.

Nach Informationen aus Hamburg würde der HSV ihn für drei Millionen Euro ziehen lassen. Fit ist der Stürmer. Für die USA traf er vor zehn Tagen beim 1:2 gegen Irland. Wegen der Länderspielreise bekam Wood vom HSV Extra-Urlaub. Aber dass er wirklich zurückkehrt in die Hansestadt, kann sich kaum jemand vorstellen.

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