16. April 2018 / 14:50 Uhr

Ein Lied für Russland - Nordlichter kreieren WM-Song

Ein Lied für Russland - Nordlichter kreieren WM-Song

Redaktion Sportbuzzer
Der Pansdorfer DJ Erdal Özmen, Sänger Jörg Lornsen und Komponist René Münster nehmen einen Fußball WM-Song auf.
Dabei auch Drummer Jelle Stoltenberg (Wahlstedt), Leon Ster (Gitarre, Ratekau) und Christoph Nevermann (E-Gitarre).
Der Pansdorfer DJ Erdal Özmen, Sänger Jörg Lornsen und Komponist René Münster nehmen einen Fußball WM-Song auf. Dabei auch Drummer Jelle Stoltenberg (Wahlstedt), Leon Ster (Gitarre, Ratekau) und Christoph Nevermann (E-Gitarre). © LN
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Fußballbegeisterte aus Ostholstein, Lübeck, Segeberg und Stormarn beim Video-Dreh. Es ist die „Leidenschaft zur Musik“, die Erdal Özmen antreibt. Als DJ Erdal ist er der Party-Szene im Norden ein Begriff. Nun hat der Pansdorfer mit Komponist Rene Münzer, Sänger Jörg Lornsen und zahlreichen Unterstützern wie dem TSV-Pansdorf ein Musik-Video zur Fußball-WM gedreht.

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Ob Deutschland am 15. Juli zum zweiten Mal in Folge Fußball-Weltmeister wird oder nicht, die musikalische Truppe, die sich zum Video- Dreh auf dem Gelände des TSV Pansdorf getroffen hat, zählt auf jeden Fall zu den Gewinnern der Mission WM-Song. Den Text zu „Der Tag, an dem Legenden geboren werden“ hat Erdal Özmen geschrieben.

Dieser im wahrsten Wortsinn Vieltalentierte kam 1969 mit seinen Eltern aus der Türkei nach Norddeutschland. In Pansdorf ist der 55-Jährige, der mit einer Deutschen verheiratet ist und zwei erwachsene Söhne hat, fest verwurzelt. „Von hier komme und will ich nicht weg“, sagt Özmen, der auch einen Autohandel führt und in seinem ersten Arbeitsleben Service-Techniker im medizinischen Bereich war. Doch die kreative Ader von Erdal Özmen, der täglich mindestens eine neue Idee hat und ein Menschenfischer ist, der andere begeistern und mitreißen kann, braucht ein weites Betätigungsfeld. In der Musikszene ist er gut vernetzt, hat bereits zahlreiche Songs produziert.

Erdal Özmen: „Ich habe einen hohen Qualitätsanspruch"

„Ich habe einen hohen Qualitätsanspruch. Es muss gut werden“, sagt er und lacht. Zudem achten die Söhne darauf, dass seine Musik „cool und nicht altbacken rüberkommt“. Beim Lübecker Jörg Lornsen brauchte er
allerdings Überzeugungsarbeit, damit der 34-Jährige dem WM-Song seine Stimme gab. Das Lied besteht aus einem Mix aus leisen und mitreißenden Passagen, wie man sie aus Andreas Bouranis „Ein Hoch auf uns“ kennt. Vergangenes Jahr trat Lornsen mit Musiker-Kollegen als Bouranis Vorband bei „Stars at the Beach“ in Timmendorfer Strand auf.

Der Refrain überzeugte ihn schließlich, „der gefällt mir sehr“. Und DJ Erdal ergänzt: „Jörgs Stimme passt perfekt zum Song.“ Die kreative Video-Truppe aus vertrauten und neuen Künstlern war schnell gefunden - dabei Komponist Rene Münzer aus Bad Oldesloe, mit dem Özmen bereits lange zusammenarbeitet. Zur Band gehören ferner Drummer Jelle Stoltenberg aus Wahlstedt, der Ratekauer Gitarrist Leon Ster sowie Bassist Christoph Nevermann. Auf seinen Nachnamen angesprochen, sagt der Lübecker: „Ich schreibe mich wie der frühere Hamburger Bürgermeister, verwandt sind wir aber nicht.“

Im Moment wartet Özmen täglich auf Nachricht, ob sein Song der WM-Titel eines privaten TV-Senders wird. Daher darf das Lied noch nicht veröffentlicht werden. Klappt das nicht, wird es am 11. Mai offiziell vorgestellt. Um zu hören, was DJ Erdal produziert, gibt’s hier „Mr. Saxophone“, gedreht in Timmendorfer Strand.

Der Liedtext:
Kein Weg war zu weit, wir reisten um die Welt, kein Berg war zu hoch, kein Spiel zu viel, wir gaben alles, um dabei zu sein. Das Ziel ist so greifbar nah und nun geht es los.

Das ist der Tag, an dem Legenden geboren werden. Wir machen ihn zu unserem Tag, den keiner mehr vergessen mag. Es ist unser Tag.

Das ist der Tag, . . . (Refrain)

Die Erwartung riesengroß, die Teams stehen bereit, wir werden alles geben, die Straßen wie leergefegt. Jeder fiebert mit und ich höre sie schreien ,dawei, dawei’. Das Ziel ist so greifbar nah und nun geht es los, ja geht es los.
Das ist der Tag, . . . (Refrain)

MARTINA JANKE-HANSEN

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