12. März 2018 / 13:12 Uhr

Ein minimaler Schritt nach vorn für die TSG Osterholz-Gödestorf

Ein minimaler Schritt nach vorn für die TSG Osterholz-Gödestorf

Niklas Golitschek
Kassim Evers
Brauchen dringend wieder einen Sieg: Kassim Evers (links) und die TSG Osterholz-Gödestorf. © Udo Meissner
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Das 2:2-Unentschieden beim TuS Sudweyhe II hilft derm Kreisligisten kaum

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Die Schritte, die die TSG Osterholz-Gödestorf in der Fußball-Kreisliga geht, bleiben klein. Nach dem 2:2 (2:1)-Unentschieden beim TuS Sudweyhe II steht nach wie vor nur ein Sieg auf der Habenseite, in 15 Partien hat die TSG achtmal die Punkte mit dem Kontrahenten geteilt. Auch wenn die Sudweyher Bezirksliga-Reserve im oberen Tabellenfeld angesiedelt ist, ist das doch zu wenig, um ein Zeichen im Abstiegskampf zu setzen. Die Gödestorfer belegen nach wie vor den vorletzten Tabellenplatz 15.

Kein Wunder also, dass sich TSG-Trainer Karsten Köitsch darüber ärgerte, dass sich sein Team nach zweimaliger Führung nicht endlich mal wieder belohnte. „Vor dem Spiel hätte ich ein Unentschieden noch unterschrieben“, merkte er an. Insbesondere, dass Rene-Pierre Liebert in der 70 Minute noch einen Kopfball an den Pfosten setze, schmerzte. Letztlich erkannte aber auch Köitsch an: „Es ist okay, damit müssen wir leben.“ Ähnliche Töne schlug TuS-Trainer Arne Janßen an: „Im Großen und Ganzen ist das okay, wir waren nicht zwingend genug.“ Selbst der Punkt sei angesichts des Pfostentreffers ein bisschen glücklich. „Osterholz-Gödestorf wollte mit Ach und Krach unten raus. Dort stehen sie zu unrecht. Sie sind eine gute Truppe und werden es auch noch rausschaffen“, zeigte sich Janßen überzeugt.

In der Startphase hatten die Gäste sogar die größeren Spielanteile und gingen verdient mit 1:0 in Führung. Einen Eckball Malte Garlichs drückte Rene-Pierre Liebert mit dem Kopf über die Torlinie (15.). „Dann haben wir den Faden verloren und nicht mehr kontrolliert gespielt“, bemängelte Trainer Köitsch. In der Folgezeit eröffneten sich den Sudweyhern mehr Räume, die sie auch prompt in Torchancen ummünzten. Den 1:1-Ausgleichstreffer leitete Hannes Lüdeke ein, der Fabian Tinzmann auf der Außenbahn schickte. Tinzmann spielte dann scharf vor das Tor zu Dominic Haider, der nur noch einzunetzen brauchte (30.). Noch vor der Pause brachte Malte Garlich die TSG mit einem Schuss ins linke Eck jedoch erneut in Führung, nachdem die Hausherren einen Freißstoß nicht richtig geklärt hatten (40.).

Kurz nach Wiederanpfiff verbuchte Sudweyhes Jan Ahrlich eine Großchance, legte sich den Ball jedoch zu weit vor. „Er hatte heute viele Patzer und ist nicht richtig ins Spiel gekommen“, bemerkte Janßen. Besser machte es Lukas Lüdeke, nachdem Hannes Lüdeke den Ball an der Eckfahne erobert und in den Strafraum gebracht hatte (54.). Aus Sicht der Sudweyher hätte es in der nächsten Aktion einen Elfmeter für sie geben müssen, als Hannes Lüdeke im Strafraum zu Fall gebracht wurde. Doch ein Pfiff ertönte nicht. Da Tinzmann eine weitere Chance vergab (73.), blieb es beim 2:2.

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