18. September 2018 / 14:40 Uhr

Ein sicheres Debüt: Alexander Brunst erobert das Magdeburger Tor

Ein sicheres Debüt: Alexander Brunst erobert das Magdeburger Tor

Redaktion Sportbuzzer
Alexander Brunst machte bei seinem Debüt eine gute Figur im Magdeburger Tor.
Alexander Brunst machte bei seinem Debüt eine gute Figur im Magdeburger Tor. © imago/Jan Huebner
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Beim 0:0 gegen Arminia Bielefeld am Montag meisterte der 23-Jährige Keeper seinen ersten Einsatz in der 2. Bundesliga und wusste zu überzeugen.

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1,95 m groß, 88 Kilo schwer, 23 Jahre alt - das sind die Eckdaten von Alexander Brunst, dem neuen Stammtorhüter des 1. FC Magdeburg. Beim 0:0 gegen Arminia Bielefeld kam der Nachwuchsmann zu seinem Zweitligadebüt und überzeugte. Brunst wirkte sicher und hielt mit guten Paraden den Punkt fest.

Brunst begann in seinem Heimatort bei Olympia Neumünster als Torhüter, wechselte später in die U14 des Hamburger SV. Dort wurde er 2014 die Nummer drei hinter René Adler und Jaroslav Drobný. Nebenbei kam er als Balljunge zum Einsatz. „Es ist einfach ein unglaubliches und einmaliges Gefühl, wenn man einem Piotr Trochowski oder Ivica Olic mal den Ball zuwerfen darf“, berichtete er damals dem „Holsteinischen Courier“.

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1. FC Magdeburg - DSC Arminia Bielefeld (0:0) Zur Galerie
1. FC Magdeburg - DSC Arminia Bielefeld (0:0) ©
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2015 ging Brunst nach Wolfsburg, wo er mit der Reserve in der Aufstiegsrelegation zur 3. Liga scheiterte. Damit machte er auch den 1. FC Magdeburg auf sich aufmerksam, der ihn zur Saison 2017/18 verpflichtete. Brunst kam aber zunächst nur in DFB-Pokal (0:5 gegen Borussia Dortmund) und Landespokal zum Einsatz. „An einen Wechsel denke ich nicht, ich werde vielmehr im Sommer neu angreifen. Im Fußball geht es manchmal schnell“, meinte der Nachwuchsmann in der Winterpause.

Aufgeräumt nach dem Debüt

Als Magdeburgs Stammtorwart Glinker verletzt ausfiel, kam Brunst ins Tor, machte fünf Ligaspiele, die der FCM allesamt gewann, und stieg in die zweite Liga auf. Im Sommer fand er sich aber wieder als Nummer zwei auf der Bank. Der FCM hatte Jasmin Fejzic von Absteiger Eintracht Braunschweig verpflichtet, den Jens Härtel zur Nummer eins machte.

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„Wir haben uns für die Erfahrung entschieden, deshalb ist Jasmin die Nummer 1 und Alexander die Nummer 2“, erläuterte Härtel. Man habe eben nicht viele Spieler mit Zweitligaerfahrung im Kader. Für Brunst hieß es also wieder einmal: Warten. Nach seinem Debüt am Montag war der 23-Jährige ganz aufgeräumt: „Ich hatte gleich ein gutes Gefühl und war nach der ersten brenzligen Szene auch voll da“.

Voll da sein muss Brunst auch im Auswärtsspiel bei Mitaufsteiger SC Paderborn. Der Tabellensiebte machte zuletzt mit einem 5:3-Erfolg in Köln Furore. Für den FCM spricht in Paderborn aber die positive Bilanz in Pflichtspielen - von drei Auswärtspartien ging noch keine verloren. Auch überzeugte Paderborn bislang eher auswärts als zuhause. Bringt Brunst dem Team wie am Montagabend weiter Sicherheit, sollte auch in Paderborn etwas drin sein. „Wir müssen weiter an uns arbeiten und daran glauben, dass wir den Sieg in Paderborn holen“, gab Brunst die Zielstellung vor.

Malte Zander

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