Vizemeister SC Rapid Lübeck feierte den Aufstieg auf Mallorca Vizemeister SC Rapid Lübeck feierte den Aufstieg auf Mallorca © Facebook/SC Rapid Lübeck
Vizemeister SC Rapid Lübeck feierte den Aufstieg auf Mallorca

Eine Woche nach Saisonschluss: So feierten Lübecks Aufsteiger, so geht es weiter!

Egal, ob Mallorca oder Grillfest mit den Fans: Lübecks Kreisligisten wissen, wie man feiert...

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An der Spitze der Lübecker Kreisliga blieb es bis zur letzten Minute spannend - am Ende sicherte sich Aufsteiger LSC den Meistertitel vor Rapid, dem TSV Schlutup und Eichholz. Dass es für die viertplatzierte Demir-Elf zum Aufstieg reichte, zeige auch die insgesamte Stärke der Lübecker Kreisliga, so der Eichholzer Trainer. Denn der ESV ist nach Quotienten der beste Viertplatzierte aller elf Kreisligen in Schleswig-Holstein und darf deshalb auch hoch in die Verbandsliga.

Mit einer Woche Abstand haben wir mal nachgefragt: Wie haben die Teams den Aufstieg gefeiert, was zeichnet die einzelnen Aufsteiger aus und wie geht es jetzt eigentlich weiter?

"Einfach Wahnsinn, dass das am Ende mit der Meisterschaft geendet hat", macht der Lübecker SC-Trainerstab um Andreas Beier, Thomas Klingbiel und Uwe Buchholz den Anfang. "Wir sind als Aufsteiger sicherlich mit anderen Saisonzielen gestartet, wollten eine gute Rolle spielen und oben angreifen - aber von der Meisterschaft haben wir nicht einmal geträumt", erklärt das Trio und ist natürlich voll des Lobes für die Mannschaft: "Sensationell, was das Team im Kollektiv geleistet hat. Die Mannschaft stand immer im Vordergrund und das hat man auch gemerkt". Grundstein der Meisterschaft sei außerdem die nahezu perfekte Rückrunde gewesen - der LSC holte 40 von 42 möglichen Punkten! "Daran sieht man auch die tolle Entwicklung der Jungs", finden die stolzen Coaches. Einziger Wehrmutstropfen am Ende einer tollen Saison waren die schweren Verletzungen von Niki Lau (Kreuzbandriss) und Jan Hecht (Jochbeinbruch) in den letzten beiden Saisonspielen. Gute Besserung an dieser Stelle!

"Sensationell, was das Team im Kollektiv geleistet hat!"

Die Meister vom Lübecker SC wissen, wie man feiert Die Meister vom Lübecker SC wissen, wie man feiert © hfr

Und was macht die Planung für die neue Saison? "Die Mannschaft bleibt komplett zusammen - und das gilt auch für das 'Team hinter dem Team'", also Andreas Beier selbst, Thomas Klingbiel und Uwe Buchholz (Trainerteam), Bernd Weidemann (Betreuer), Oliver Mauritz (Mannschaftsbeauftragter), sowie Florian Burow (Physiotherapeuth). Auch im Bereich der Verantwortlichen wird Teamwork also großgeschrieben. "Wir freuen uns alle auf die Verbandsligasaison mit einem jungen Team und sind gespannt, wie wir uns behaupten können".

Für die Jungs vom SC Rapid Lübeck ging es nach dem Aufstieg erstmal nach Mallorca - vielleicht haben einige von euch die Liebeserklärung an Mercel Stellbrinck in Form eines Henna-Tattoos bereits bei Facebook entdeckt, für alle anderen, voilà:

Geplaatst door Sebastian Wenchel op zondag 4 juni 2017

"Ich bin stolz auf das gesamte Team! Wir haben zwei Jahre auf hohem Kreisliganiveau Fußball gespielt und uns jetzt dafür belohnt", freut sich Rapid-Trainer Sebastian Wenchel. "Für mich persönlich war das zum Ende natürlich besonders schön", erklärt er. In der kommenden Saison werde er sich als Sportlicher Leiter nur noch "um das Drumherum" kümmern, die Planungen für die neue Saison liegen unterdessen komplett in den Händen der neuen Trainer Christian "Alu" Arp und Bartek Sznabel. "Wir freuen uns riesig, in der nächsten Saison das erste Mal in 51 Jahren Vereinsgeschichte außerhalb von Lübeck um Punkte zu spielen!"

Geplaatst door SC Rapid Lübeck 1. Herren op zondag 14 mei 2017

Wusstet ihr, dass der dritte Aufsteiger TSV Schlutup nur ein einziges Saisonspiel verloren hat? Das ist Ligabestwert! Spitzenreiter ist das Team von Thomas Manthey und Nils Meyenborg allerdings auch in der Kategorie 'Unentschieden'. "Auch wenn es aufgrund der vielen unnötigen Remis nicht für ganz oben gereicht hat, sind wir mehr als zufrieden mit dem direkten Wiederaufstieg in die Verbandsliga", erklärt Michael Helberg, TSV-Verantwortlicher. Die Schlutuper wissen nämlich genau, wo sie herkommen: "Vor gerade einmal einem Jahr standen in der Verbandsliga 10 Punkte, über 100 Gegentore und damit der Abstieg zu Buche". Seitdem wurde im Verein viel gearbeitet und in der Winterpause stand der Aufstieg als Saisonziel fest.

"Glückwunsch an den Meister der Kreisliga vom Lübecker SC! Nach einer starken Saison wurde der Aufsteiger verdient Meister!"

Der TSV Schlutup ist nach einer tollen Saison vor allem dankbar für die Unterstützung der Fans, Freunde und Sponsoren Kreisliga Lübeck: Ganze 118 Tore in 28 Spielen gelangen dem TSV Schlutup in ihrer Aufstiegssaison - damit schossen die Lübecker starke 4,2 Tore pro Spiel! Als bester Torschütze tat sich dabei Marcel Meier hervor, der 28 mal einnetzte. © Dwenger Photographie

"Möglich gemacht haben das Ganze in erster Linie natürlich das Team und die Trainer, welche einige Schritte vorwärts gegangen sind. Sie haben an sich und ihrem Fußballstil gearbeitet und präsentieren den TSV Schlutup in einer neuen, durchweg positiven Art", findet Helberg. Dankende Worte hatten Verantwortliche und Team aber auch für Fans, Freunde und Sponsoren für die treue und langjährige Unterstützung. "Nicht vergessen möchte ich unsere 2. Mannschaft mit ihrem Trainer Björn Lippke. Ihnen gebührt ein großes 'Danke' für die einwandfreie Zusammenarbeit auf und neben dem Platz", so Helberg weiter.
Für das Team vom TSV ging es nach einer schönen Abschlussfeier im Kreise der Unterstützer in die verdiente Sommerpause. Im Juni ist eine Abschlussfahrt geplant, Ende des Monats startet für die Mannschaft dann die Vorbereitung auf die neue Saison in der Verbandsliga, "in der das Ziel Klassenerhalt heißen muss".

Last but not least: Der Eichholzer SV, der - wie eingangs erwähnt - der beste Viertplatzierte aller elf Schleswig-Holsteinischer Kreisligen ist und damit ebenfalls aufsteigen darf. "Am Ende hat bei uns der Kampfgeist den Ausschlag gegeben. Wir wollten den Aufstieg unbedingt", freut sich ESV-Coach Hanifi Demir. Sein persönliches Highlight war der Heimspielsieg am vorletzten Spieltag gegen Rapid Lübeck. "Siege in letzter Minute sind immer schön. Und dann wussten wir auch noch, dass wir durch diesen Dreier aufsteigen - der Wahnsinn!" Im Anschluss an die Partie hat die Mannschaft dann mit ihren Fans gegrillt. Die Aufsteiger stellten 100 Würstchen und 50 Liter Bier, einige Spieler hatten sich sogar vorsorglich für den nächsten Tag frei genommen - "eine tolle Aktion", findet auch Hanifi Demir.

In Eichholz feierte das Team mit den Fans auf dem ESV-Gelände In Eichholz feierte das Team mit den Fans auf dem ESV-Gelände © hfr

"Obwohl wir viele neue Leute dazu bekommen haben, hat alles gut geklappt. Das Team ist toll zusammengewachsen und hat sehr großes Potenzial", ist Demir überzeugt. "Eigentlich möchte man als Trainer ja keinen Spieler besonders hervorheben, aber ein großes Sonderlob geht an Dennis Akar. Er hat in der Rückrunde nach einer Verletzung direkt alle Spiele mit 90 Minuten bestritten und war ein absolut wichtiger Faktor für den Aufstieg", so Demir. Außerdem habe die Verpflichtung von Halo Ali in der Winterpause die bereits vorhandene Qualität im Kader noch verstärkt. "Wir können insgesamt sehr zufrieden sein und haben uns unsere Auszeit verdient", findet er und verabschiedet sich mit diesen Worten in den wohlverdienten Türkei-Urlaub.

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