12. August 2018 / 11:51 Uhr

„Einfach nur ärgerlich": Stimmen zum späten Eintracht-Remis gegen Wehen

„Einfach nur ärgerlich": Stimmen zum späten Eintracht-Remis gegen Wehen

Alex Leppert
Eine zweimalige Zwei-Tore-Führung brachte die Eintracht nicht über die Zeit. Das Unentschieden fühlte sich am Ende wie eine Niederlage an.
Eine zweimalige Zwei-Tore-Führung brachte die Eintracht nicht über die Zeit. Das Unentschieden fühlte sich am Ende wie eine Niederlage an. © imago/Jan Huebner
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Wieder wurde es nichts mit dem ersten Dreier für Eintracht Braunschweig in der neuen Drittliga-Saison. In den Schlussminuten verloren die „Löwen" zwei wichtige Punkte und Neuzugang Malte Amundsen durch einen Platzverweis. Mannschaft und Trainer zeigten sich nach dem weggeworfenen Sieg sichtlich enttäuscht.

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Klar, das war kein gewonnener Punkt, sondern ein verschenkter Sieg. Die Beteiligten von Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig waren fassungslos, dass am Samstag beim SV Wehen Wiesbaden am Ende ein 3:3 stand.

„Wir führen zweimal mit zwei Toren Vorsprung“, sinnierte Torschütze Philipp Hofmann, sagte „Das darf uns nicht passieren“ und sprach von einer „Konzentrationssache“.

Der lange Stürmer weiter: „Gerade am Ende muss man hellwach sein.“ Das war die Eintracht aber nicht, kassierte in der 86. Minute und in der Nachspielzeit noch zwei Tore.

So waren die Spieler von Eintracht Braunschweig gegen den SV Wehen Wiesbaden in Form (3. Spieltag)

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„Dumme Gegentore" bringen „Löwen" um den verdienten Lohn

„Wenn wir hier 3:1 führen, müssen wir das einfach über die Zeit bringen. Bis zum 3:1 machen wir es sehr gut, dann passen wir zweimal nicht auf und bekommen zwei dumme Gegentore“, sagte Rechtsverteidiger David Sauerland.

Und sein Kollege auf der linken Seite, Niko Kijewski, bestätigte: „Wenn wir mit zwei Toren Vorsprung führen, müssen wir das nach Hause bringen. Eine Zwei-Tore-Führung muss im Fußball eigentlich ausreichen.“

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Nach dem dritten Tor nicht clever genug gewesen

Onur Bulut, ebenfalls Torschütze, meinte: „Nach dem 3:1 machen wir fast noch das 4:1, da muss der Sack eigentlich zu sein.“ Doch genau da setzt Trainer Henrik Pedersen mit seiner Kritik an: „Nach dem 3:1 muss man nicht unbedingt das 4:1 machen, sondern einfach nur am Ball bleiben.“

Das gelang jedoch nicht. Pedersen zählte „sieben, acht Ballverluste“ zwischen dem 3:1 und dem Abpfiff. „Wir haben noch viel zu lernen“, seufzte der Coach.

​„Das sieht in der Tabelle natürlich schlecht aus"

Eintracht-Stürmer Philipp Hofmann

Vor allem herrschte am Samstag aber Fassungslosigkeit. Hofmann: „Man ist sprachlos. Wir waren so nah dran. Es ist einfach nur ärgerlich, dass wir das Spiel nicht gewonnen haben.

Es sind Kleinigkeiten, die fehlen, genau so wie gegen Zwickau und Karlsruhe. Nach vier Spielen kein Sieg, das sieht in der Tabelle natürlich schlecht aus.“

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