Die A- und E-Junioren des SSV Einheit Perleberg trainieren zukünftig regelmäßig miteinander. Die A- und E-Junioren des SSV Einheit Perleberg trainieren zukünftig regelmäßig miteinander. © Stefan Peglow
Die A- und E-Junioren des SSV Einheit Perleberg trainieren zukünftig regelmäßig miteinander.

Fußballkreis Prignitz/Ruppin: Einheits A-Junioren übernehmen Patenschaften

Fußballkreis Prignitz/Ruppin: Perleberger Nachwuchsfußballer rücken näher zusammen.

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Reges Treiben auf dem Kunstrasenplatz im Perleberger Jahn-Sportpark ist nicht ungewöhnlich in den Abendstunden. Auch nicht, dass jüngere und ältere Nachwuchsfußballer des SSV Einheit Perleberg dort zur gleichen Zeit unter Flutlicht trainieren. Neu ist allerdings, dass sie es ganz bewusst gemeinsam tun. Der Grund dafür: Eine Patenschaft zwischen den A- und E-Junioren des Vereins. Die in der Brandenburgliga kickenden A-Junioren übernehmen künftig Mitverantwortung für ihre jüngeren Vereinskameraden. Die spielen in der Landesliga und sollen nun auch von den größeren Fußballern etwas lernen. „Die Kleineren können mit ihren Sorgen zu den Älteren kommen. Einmal im Monat wird gemeinsam trainiert oder etwas unternommen. Alle sollen dabei Spaß haben“, umreißt Stefan Prüfer grob die Gedanken, die hinter der Patenschaft stecken.

Gemeinsam mit David Gramsch coacht er seit Sommer 2017 die A-Junioren des SSV Einheit. Zuvor trainierte er mehrere Jahre erfolgreich eine Nachwuchsmannschaft beim Pritzwalker FHV. „Ich finde es toll, dass sich Stefan nun bei uns einbringt. Er ist eine echte Bereicherung für den Verein und mir wird ganz warm ums Herz, wenn ich sehe wie die Großen hier mit den Kleinen etwas machen. Das erfüllt sogar mich mit positiver Energie“, freute sich eine Mutter, die das erste gemeinsame Training der Jugend verfolgte. Auch Jugendleiter Ulf Liebmann findet die Idee Prüfers toll: „Das hätte ihm schon viel früher einfallen können.“

200 Nachwuchsfußballer im Verein

E-Junioren-Trainer Christian Teichmann hat mit seinen Schützlingen im Vorfeld einige Spiele der A-Junioren besucht. Er hofft, dass seine Jungs durch die zwölf Patenschaften mehr Selbstvertrauen erhalten und „mehr aus sich rauskommen“.

„Es ist ein Versuch, die Nachwuchsarbeit zu optimieren. Wenn alle sich gegenseitig unterstützen, kann es nur noch besser laufen. Ich hätte mir eine solche Zusammenarbeit für die von mir betreuten Kinder, gerade in der F-, E- und D-Jugend, schon vor Jahren gewünscht. Doch damals hieß es von den A-Junioren nur: ,Das sind ja nur die Kleinen’. Aber genau dieses Gefühl sollte man den Jüngsten nicht geben. Fußball ist ein Mannschaftssport. Da ist es egal, ob ich zwölf oder 18 Jahre alt bin. Am Ende spielen wahrscheinlich alle in einer Mannschaft. Und wer dann in sieben oder acht Jahren zu den Männern aufrückt, hat dann einen riesengroßen Vorteil, wenn er die Älteren dort schon kennt“, sagt Prüfer. Er steht mit seiner ehrenamtlichen Arbeit in Perleberg erst am Anfang, wünscht sich aber schon heute weitere Patenschaften unter den über 200 Nachwuchsfußballern des Vereins.

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