09. September 2018 / 16:05 Uhr

"Einmal unaufmerksam": TB Uphusen kassiert in der Schlussphase das 1:1

"Einmal unaufmerksam": TB Uphusen kassiert in der Schlussphase das 1:1

Patrick Hilmes
Da war die Freude noch groß: Uphusens Sebastian Kurkiewicz (im Hintergrund rechts) dreht ab und alle jagen den Schützen des Traumtores, ehe sie ihn zum geinsamen Jubeln eingefangen haben.
Da war die Freude noch groß: Uphusens Sebastian Kurkiewicz (im Hintergrund rechts) dreht ab und alle jagen den Schützen des Traumtores, ehe sie ihn zum geinsamen Jubeln eingefangen haben. © Michael Braunschädel
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Oberliga Niedersachsen: Mit der einzig nennenswerten Offensivaktion markiert der 1. FC Wunstorf den Ausgleich

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Beinahe hätte hier gestanden, dass der TB Uphusen punktgleich mit dem FC Eintracht Northeim an der Tabellenspitze der Fußball-Oberliga Niedersachsen steht – aber eben nur beinahe. Nach einem dominant geführten Match gegen den 1. FC Wunstorf kassierte der TBU noch in der Schlussphase das 1:1, was auch gleichzeitig nach einer torlosen ersten Hälfte der Endstand war. Besonders bitter: Es war die einzige nennenswerte Offensivaktion der Gäste.

Dementsprechend enttäuscht war der Coach der Arenkampkicker nach Abpfiff. "Da sind wir einmal unaufmerksam und schon passiert es. Wir haben die Chance, den Ball zu klären. Das muss nicht schön aussehen, wenn man kurz vor Schluss mit 1:0 führt", monierte Fabrizio Muzzicato. Gemeint ist die Szene in der 85. Spielminute: Auf der rechten Abwehrseite versuchte Viktor Pekrul, den Ball abzuschirmen und ins Toraus laufen zu lassen. Doch es blieb beim Versuch, ein Wunstorfer spitzelte ihm den Ball noch weg und flankte in den Strafraum. Die Gastgeber um Kapitän Ole Laabs schafften es nicht, den Ball entscheidend zu klären. Dadurch kam Wunstorfs mitgelaufener Verteidiger Moritz Alten an den Ball. Mit dem Mut der Verzweiflung und dem Rücken zum Tor traf er, indem er den Ball per Bogenlampe über sich selbst sowie seinen Gegenspieler, TBU-Keeper Christian Ahlers-Ceglarek, schoss – 1:1.

Dahin waren die Uphuser Glückseligkeit, der vierte Saisonsieg im fünften Spiel und zwei der drei schon sicher geglaubten Punkte. Und das, obwohl der Gastgeber die Partie über weite Strecken dominierte. "Nach diesem Spielverlauf sind es zwei Punkte zu wenig", ärgerte sich auch Sebastian Kurkiewicz. Er hatte – wie alle anderen Uphuser auch – geglaubt, dass sein Traumtor aus der 58. Minute der entscheidende Treffer gewesen wäre. Und die Bezeichnung Traumtor hatte der Treffer von Kurkiewicz definitiv verdient: Bei gut 23 Metern Torentfernung legte sich der Offensivakteur den Ball bei einem Freistoß zurecht, trat an und beförderte ihn passgenau in den Winkel.

Dementsprechend groß war der Jubel der in Blau Gekleideten, allesamt wollten sie mit dem Schützen jubeln. Das Tor war die logische Konsequenz des Spielverlaufs, es musste ein Standard sein. Denn die Partie zwischen dem TBU und den Wunstorfern war eine chancenarme. Die Gastgeber hatten zwar mehr vom Spiel, zwingende Aktionen waren allerdings rar. Auf der Gegenseite wurde ein noch harmloseres Bild abgegeben. Wunstorf wusste zwar in der Defensive seine Fünferkette gut zu verschieben, präsentierte sich im Angriff aber äußerst ideenlos.

Schweigeminute für Horst Hoffmann

Der Anpfiff ertönte verspätet, da zunächst mit einer Schweigeminute dem vor Kurzem verstorbenen Spartenleiter des TB Uphusen, Horst Hoffmann, gedacht wurde. Als dann Fußball gespielt wurde, kam es gleich zum ersten Aufreger. Philipp-Bruno Rockahr wurde ein Elfmeter der Marke "Kann man geben, muss man aber nicht" verwehrt. Zwar drückten die Arenkampkicker weiter aufs Gas, doch auf eine aussichtsreiche Chance mussten sie bis zur 43. Minute warten. Shamsu Mansaray scheiterte frei aufs Tor laufend am Wunstorfer Schlussmann.

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Aus der Kabine kamen die Gäste frischer, wussten aber weiter nicht in der Offensive zu überzeugen. Nach wenigen Minuten übernahm wieder der TBU und versuchte es in Person von Kurkiewicz (53.) und Laabs (55.) aus der zweiten Reihe. Die Entscheidung hätte Rockahr herbeiführen können, doch nach Zuspiel von Kevin Artmann bekam er im Sechzehner nicht die Drehung um seinen Gegenspieler hin (72.). Auch nach dem Ausgleich bot sich dem TBU eine Chance: Nach Ecke wurde ein Schuss von Laabs geblockt – Abpfiff.

"Wunstorf liegt uns einfach noch nicht", resümierte Muzzicato, der ansonsten sehr zufrieden war. "Man merkt den Jungs das gewonnene Selbstbewusstsein an." Und das werden sich die Uphuser auch nicht durch die Wunstorfer Spielverderber nehmen lassen.

Dementsprechend enttäuscht war der Coach der Arenkampkicker nach Abpfiff. "Da sind wir einmal unaufmerksam und schon passiert es. Wir haben die Chance, den Ball zu klären. Das muss nicht schön aussehen, wenn man kurz vor Schluss mit 1:0 führt", monierte Fabrizio Muzzicato. Gemeint ist die Szene in der 85. Spielminute: Auf der rechten Abwehrseite versuchte Viktor Pekrul, den Ball abzuschirmen und ins Toraus laufen zu lassen. Doch es blieb beim Versuch, ein Wunstorfer spitzelte ihm den Ball noch weg und flankte in den Strafraum. Die Gastgeber um Kapitän Ole Laabs schafften es nicht, den Ball entscheidend zu klären. Dadurch kam Wunstorfs mitgelaufener Verteidiger Moritz Alten an den Ball. Mit dem Mut der Verzweiflung und dem Rücken zum Tor traf er, indem er den Ball per Bogenlampe über sich selbst, seinen Gegenspieler und Keeper Christian Ahlers-Ceglarek schoss – 1:1.

Dahin war die Uphuser Glückseligkeit, der vierte Saisonsieg im fünften Spiel und zwei der drei schon sicher geglaubten Punkte. Und das, obwohl der Gastgeber die Partie über weite Strecken dominierte. "Nach diesem Spielverlauf sind es zwei Punkte zu wenig", ärgerte sich auch Sebastian Kurkiewicz. Er hatte, wie alle anderen Uphuser auch, geglaubt, dass sein Traumtor aus der 58. Minute der entscheidende Treffer gewesen wäre. Und die Bezeichnung Traumtor hatte Kurkiewicz's Treffer definitiv verdient. Bei gut 23 Metern Torentfernung legte sich der Offensivakteur den Ball bei einem Freistoß zurecht, trat an und beförderte ihn passgenau in den Winkel.

Dementsprechend groß war der Jubel der in Blau Gekleideten, allesamt wollten sie mit dem Schützen jubeln. Das Tor war die logische Konsequenz des Spielverlaufs, es musste ein Standard sein. Denn die Partie zwischen dem TBU und den Wunstorfern war eine chancenarme. Die Gastgeber hatten zwar mehr vom Spiel, zwingende Aktionen waren allerdings rar. Auf der Gegenseite wurde ein noch harmloseres Bild abgegeben. Wunstorf wusste zwar in der Defensive seine Fünferkette gut zu verschieben, präsentierte sich im Angriff aber äußerst ideenlos.

Der Anpfiff ertönte verspätet, da zunächst mit einer Schweigeminute dem vor Kurzem verstorbenen Spartenleiter des TB Uphusen, Horst Hoffmann, gedacht wurde. Als dann Fußball gespielt wurde, kam es gleich zum ersten Aufreger. Philipp-Bruno Rockahr wurde ein Elfmeter der Marke "Kann man geben, muss man aber nicht" verwehrt. Zwar drückten die Arenkampkicker weiter aufs Gas, doch auf eine aussichtsreiche Chance mussten sie bis zur 43. Minute warten. Shamsu Mansaray scheiterte frei aufs Tor laufend am Wunstorfer Schlussmann.

Aus der Kabine kamen die Gäste frischer, wussten aber weiter nicht in der Offensive zu überzeugen. Nach wenigen Minuten übernahm wieder der TBU und versuchte es in Person von Kurkiewicz (53.) und Laabs (55.) aus der zweiten Reihe. Die Entscheidung hätte in Minute 72 Rockahr herbeiführen können, doch nach klasse Zuspiel von Kevin Artmann bekam er im Sechzehner nicht die Drehung um seinen Gegenspieler hin. Auch nach dem Ausgleich bot sich den Platzherren noch eine Chance: Nach Ecke wurde ein Schuss von Laabs geblockt – Abpfiff.

"Wunstorf liegt uns einfach noch nicht", resümierte Muzzicato, der ansonsten sehr zufrieden war. "Man merkt den Jungs das gewonnene Selbstbewusstsein an." Und das werden sich die Uphuser auch nicht durch die Wunstorfer Spielverderber nehmen lassen.

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