10. Februar 2019 / 19:43 Uhr

Einsame Spitze! Badenstedts Handballerinnen stürmen Richtung Zweitliga-Aufstieg

Einsame Spitze! Badenstedts Handballerinnen stürmen Richtung Zweitliga-Aufstieg

Uwe Serreck
Nicht zu stoppen: Marie-Kristin Gerber vom TV Badenstedt
Nicht zu stoppen: Marie-Kristin Gerber vom TV Badenstedt © Flo Petrow
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Diese Handball-Frauen sind einfach top! Der TV Badenstedt dominiert die 3. Liga und steht kurz vor der Rückkehr in die 2. Bundesliga.

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Die Frauen des TV Badenstedt ziehen weiter einsam ihre Kreise in der dritten Liga Nord. Das 39:26 (18:10) gegen Altlandsberg war Sieg Nummer 13 in Folge. Bitter: Im ersten Angriff verletzte sich Yvonne Krängel bei einem Zusammenprall am Knie und humpelte vom Feld. „Wir müssen Montag die Untersuchung abwarten“, sagte Trainer Christian Hungerecker.

Erst geschockt, dann Vollgas - TVB sorgt für frühe Entscheidung

Der TVB benötigte die Zeit bis zum 6:6 (15.), um den Schock zu verdauen, und trat dann auf das Gaspedal. So war zur Pause die Vorentscheidung gefallen, obwohl Anabel Heitefuß, Luzie Hilke, Mareike Kusian und Mia Lakenmacher für die A-Jugend in Bremen spielten. Dafür rückten Marie Seidler und Nathalie Pagel aus der zweiten nach. „Beide haben es gut gemacht“, lobte Hungerecker. Auch in der zweiten Hälfte verwöhnte das Team die Fans mit Zaubertoren, die leider nur 160 Fans sehen wollten.

Altlandsberg ist für Hannover-Badenstedt keine Prüfung gewesen. Mit 39:26 gewinnt der Drittliga-Spitzenreiter das Duell und marschiert in Richtung Aufstieg.

Beißt sich durch: 
Marie-Kristin Gerber ist nicht zu stoppen. Zur Galerie
Beißt sich durch:  Marie-Kristin Gerber ist nicht zu stoppen. ©
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HSV Hannover verliert gegen den Angstgegner

Am Ende war es wie immer: Trotz einer vor allem defensiv starken Leistung verloren die Drittliga-Handballer des HSV Hannover mit 21:24 (11:10) bei Angstgegner Oranienburg. „Wir haben ein gutes Spiel gemacht, uns aber nicht belohnt“, ärgerte sich Trainer Stephan Lux. Bis 19:19 (46.) lieferte der HSV einen offenen Kampf. Dann wurde dem Angriff der Stecker gezogen. Zehn torlose Minuten und einige technische Fehler bestrafte Oranienburg mit Gegenstößen und zog auf 24:19 (57.) davon.

TSV Burgdorf II siegt mit der Schlusssirene

Fast mit der Schlusssirene warf Jannes Krone die TSV Burgdorf II zum 23:22 (10:7) gegen Potsdam. Sekunden zuvor hatten die Gäste die Chance zu ihrer ersten Führung. Mit einer Glanzparade entschärfte Torhüter Jonas Wilde den Wurf. Trainer Heidmar Felixson nahm die Auszeit. Malte Donker bediente Jannes Krone, der den Ball eiskalt versenkte und in einer Jubeltraube verschwand.

Die Drittliga-Handballer des HSV Hannover feiern einen wichtigen 33:27 (17:12)-Sieg gegen Bernburg. .

Die Drittliga-Handballer des HSV Hannover feiern einen wichtigen 33:27 (17:12)-Sieg gegen Bernburg. Zur Galerie
Die Drittliga-Handballer des HSV Hannover feiern einen wichtigen 33:27 (17:12)-Sieg gegen Bernburg. ©

Burgwedel muss lange zittern

Auch Hannover Burgwedel zitterte lange, ehe Florian Freitag mit seinem siebten Tor 24 Sekunden vor Schluss zum 24:23 (11:13)-Sieg im Kellerduell in Braunschweig traf. „Wir freuen uns tierisch“, sagte der Sportliche Leiter Friedrich Kastening. Matchwinner war Torhüter Mustafa Wendland, der kurz zuvor einen Siebenmeter entschärfte: „Er hat uns den Sieg gerettet“, lobte Kastening, zumal der HHB bis 20:22 (51.) immer in Rückstand lag.

Großenheidorn auf Abschiedstour

Großenheidorn kommt dem Abstieg in die Oberliga näher. Mit 26:34 (8:17) bei den Bergischen Panthern kassierte der Tabellenletzte der Staffel West die elfte Pleite in Folge. Erst nach der Pause gestaltete der MTV das Spiel durch Tore von Till Herrmann (9), Jonathan Semisch (7) und Maksym Byegal (6) ausgeglichen.

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