21. August 2018 / 14:34 Uhr

Nach Abdullahi-Abgang: Kaderplatz frei für einen weiteren Neuzugang

Nach Abdullahi-Abgang: Kaderplatz frei für einen weiteren Neuzugang

Alex Leppert
Der Nigerianer Suleiman Abdullahi wird von der Eintracht bis Saisonende an Union Berlin verliehen, die idealerweise nach Saisonende die Kaufoption ziehen sollen.
Der Nigerianer Suleiman Abdullahi wird von der Eintracht bis Saisonende an Union Berlin verliehen, die idealerweise nach Saisonende die Kaufoption ziehen sollen. © imago
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Ursprünglich sollte er verkauft werden, nun wurde es zunächst nur ein Leihgeschäft: Suleiman Abdullahi wechselt bis Saisonende zu Union Berlin in die Hauptstadt. Während die sportliche Führung also weiter den Kader aufräumt, freuen sich die Spieler schon über einen sehr überzeugenden Neuankömmling.

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Endlich die ersten Transfereinnahmen für Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig: Suleiman Abdullahi wechselt zu Union Berlin – allerdings zahlt der Zweitligist nur eine Leihgebühr statt eine Ablösesumme.

Der nigerianische Angreifer ist einer von drei Spieler, deren Verkauf im Gegenzug eine Aufstockung des jetzigen Kaders ermöglichen sollte. Der 21-Jährige hat noch einen Vertrag bis 2020 bei der Eintracht, aber keine Spielberechtigung für die 3. Liga.

„Auch wenn wir ursprünglich einen Verkauf angestrebt haben, haben wir jetzt mit der Leihe eine für alle Beteiligten zufriedenstellende Lösung gefunden“, sagt Braunschweigs Sportlicher Leiter Marc Arnold.

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Direkter Abdullahi-Nachfolger bereits da

Und so sieht die Lösung aus: Abdullahi wird bis zum Saisonende an die Berliner verliehen, die dann aber eine Kaufoption haben. Wird die nicht gezogen, kommt er entweder zurück oder wird wieder auf dem Markt angeboten.

Die Leihgebühr liegt natürlich deutlich unter einer möglicherweise siebenstelligen Ablöse, dürfte aber die Kosten für den von der Eintracht ausgeliehenen Leandro Putaro deutlich überschreiten. Der Bielefelder wurde am Freitag als Abdullahi-Ersatz geholt und stand schon am Montag beim 1:2 gegen Hertha BSC Berlin im DFB-Pokal für die Blau-Gelben auf dem Platz.

​„Man hat seine Power gesehen"

„Es fühlt sich gut an, dass der Trainer mir direkt Vertrauen schenkt“, sagte Putaro nach der Partie und lobte die Stimmung an seinem neuen Arbeitsplatz, ärgerte sich aber über die Niederlage: „Es war ein gutes Spiel von uns, leider haben wir uns nicht belohnt.“

Er selbst bekam auch ein Lob ab. Trainer Henrik Pedersen sagte: „Man hat seine Power gesehen.“ Nach zwei Tagen kannte Putaro natürlich noch längst nicht alle Abläufe in der immer besser zusammenwachsenden neuen Eintracht-Mannschaft. „In den Pressing-Situationen hat er nicht alles ganz verstanden“, sagte Pedersen und betonte: „Aber er hat einen ersten sehr, sehr positiven Eindruck hinterlassen.“

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DFB-Pokal-Aus „super schade"

Wenn da nur nicht die unglückliche Niederlage gewesen wäre. „Wir müssen das 1:1 vielleicht über die Zeit bringen – aber im Nachhinein ist man immer schlauer“, sagte Torschütze Mergim Fejzullahu. Und Ersatz-Kapitän Felix Burmeister meinte zum entscheidenden zweiten Berliner Treffer: „Wir haben ein bisschen zu viel Euphorie gehabt, stehen da zu hoch und pennen ein bisschen.“

„Super schade“, seufzte Philipp Hofmann und bilanzierte: „Wir haben zeitweise das Spiel dominiert und auch mutig nach vorn gespielt. Zweite Halbzeit war kein Unterschied zu erkennen.“

Und das mit einem, der als ein neuer Abdullahi durchstarten könnte: Leandro Putaro. Der Linksaußen fasste die Partie so zusammen: „Wir haben die erste Halbzeit mitgehalten und die zweite dominiert. Daraus kann man positive Schlüsse ziehen.“

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