02. November 2018 / 12:45 Uhr

"Deutlich machen, was da dranhängt": André Schubert erkennt den Ernst der Lage

"Deutlich machen, was da dranhängt": André Schubert erkennt den Ernst der Lage

Alex Leppert
Eintracht-Braunschweig-Trainer Andre Schubert erkennt vor dem Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach den Ernst der Lage.
Eintracht-Braunschweig-Trainer Andre Schubert erkennt vor dem Auswärtsspiel bei der SG Sonnenhof Großaspach den Ernst der Lage. © imago/Hübner
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Bei Eintracht Braunschweig läuft es nicht. Nur acht Punkte konnte der Tabellenletzte der 3. Liga aus 13 Spielen holen. Im dritten Spiel unter Neu-Trainer André Schubert soll gegen die SG Sonnenhof Großaspach das erste Erfolgserlebnis her. Der letzte Sieg in der Fremde liegt für die Löwen allerdings schon etwas zurück.

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Im dritten Anlauf soll für den neuen Trainer endlich der erste Sieg her. André Schubert tritt mit Fußball-Drittligist Eintracht Braunschweig am Samstag (14 Uhr) bei der SG Sonnenhof Großaspach an. Das ist der Klub nahe Ludwigsburg, bei dem der Mann von Schlagerkönigin Andrea Berg die Strippen zieht.

"Sehr ehrlicher Fußball"

Schlagerspiele waren die Partien der SG bisher eher selten – zumindest was die Ergebnisse angeht. Erst 10:10 Tore nach 13 Partien sprechen für sich, die Großaspacher haben zudem bereits neunmal Remis gespielt. „Sie haben zwar nur zwei Spiele gewonnen, aber auch nur zwei verloren“, sagt Eintracht-Coach Schubert und ergänzt: „Sie spielen schnörkellos, sehr ehrlichen, sehr einfachen Fußball.“

Das ist der Spielplan von Eintracht Braunschweig:

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Er muss ein Konzept finden, die auch körperlich starke Abwehr der Württemberger zu knacken. „Eine Mannschaft, die wenig Gegentore zugelassen hat. Wenn man sieht, gegen welche Mannschaften sie gespielt haben, zeugt das davon, dass sie sehr, da sehr stabil sind“, sagt der Coach.

Breite Auswahl für die Offensive

Bei den Braunschweigern fehlt der gelbgesperrte Felix Burmeister, für ihn dürfte Frederik Tingager zurück in die Startelf rücken – der Däne hatte zuletzt angeschlagen pausieren müssen. Ansonsten hat Schubert die Qual der Wahl. Für die offensive Position auf der linken Seite etwa stehen mit den beiden Torschützen gegen Osnabrück, Leandro Putaro und Manuel Janzer, sowie Rückkehrer Ahmet Canbaz und Mergim Fejzullahu gleich vier Mann zur Verfügung.

Aus der 3:4-Niederlage gegen Osnabrück hat Schubert indes wertvolle Erkenntnisse gezogen. Erstens: „Bei den Gegentoren müssen wir einfach aggressiver gegen den Ball agieren.“ Und weiter: „Wenn wir die Chancen noch besser verwerten wollen, müssen wir den Strafraum noch konsequenter besetzen.“ Außerdem: „Zweikämpfe – das bleibt ein Dauerthema, gerade bei jungen Spielern.“

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Angesichts der Tabellensituation, die Eintracht würde selbst bei einem Sieg Letzter bleiben, ist der Erfolgsdruck natürlich noch größer. Schubert:

„Es ist immer ein schmaler Grat, dass du einerseits die Lockerheit hast, die du auch brauchst, um gut zu spielen, um kreativ, um mutig zu sein, andererseits aber auch den Ernst der Lage erkennst und weißt, um was es hier geht.

Und dass wir uns da einfach wehren müssen – mit allem, was wir haben. Dass wir nicht nur mit allem was wir haben angreifen, sondern mit allem was wir haben auch verteidigen. Die Situation kennen noch nicht so viele Spieler aus dieser Mannschaft.“

Man müsse sich zudem auch deutlich machen, „was da dranhängt“, betont der Trainer. „Dass man nicht nur seine eigene Situation sieht, sondern sich auch Gedanken um die Mitarbeiter in der Geschäftsstelle macht, die auch mit diesem Klub zittern.“ Denn auch sie sehnen sich nach einem Sieg. Den letzten auf fremdem Platz gab's übrigens bei Erzgebirge Aue – am 28. Januar.

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