10. Oktober 2018 / 10:02 Uhr

Eintracht Braunschweig entlässt Trainer Hendrik Pedersen

Eintracht Braunschweig entlässt Trainer Hendrik Pedersen

Redaktion Sportbuzzer
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Nach fünf Monaten ist schon wieder Schluss für Hendrik Pedersen bei Eintracht Braunschweig.
Nach fünf Monaten ist schon wieder Schluss für Hendrik Pedersen bei Eintracht Braunschweig. © imago/foto2press
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Drittliga-Schlusslicht Eintracht Braunschweig hat Trainer Henrik Pedersen am Mittwoch mit sofortiger Wirkung beurlaubt. Damit reagierten die Verantwortlichen auf den sportlichen Negativtrend. 

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Die Entlassung des erst im Mai eingestellten Hendrik Pedersen war das Ergebnis einer weiteren Aufsichtsratssitzung am Mittwoch. Mit Pedersen wird auch sein Co-Trainer Enric Vallès Egido freigestellt. Das wurde den Trainern und der Mannschaft am Morgen in einem persönlichen Gespräch mitgeteilt.

"Schätzen ihn fachlich und menschlich sehr"

„Wir haben innerhalb des Aufsichtsrates viel diskutiert und abgewogen, denn uns fiel diese Entscheidung nicht leicht. Wir sind mit Henrik Pedersen, den wir sowohl fachlich als auch menschlich sehr schätzen, einen kompletten Neuanfang gegangen und wir haben phasenweise das Potenzial gesehen, das in der Mannschaft steckt. Leider konnte dies nicht konstant abgerufen werden. Die negativen Ergebnisse und das Abrutschen auf den letzten Tabellenplatz haben uns dazu bewogen, diesen Schritt zu gehen", erklärte der Aufsichtsratsvorsitzende Sebastian Ebel.

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Der (bald ehemalige) Präsident: Wenn es nach Sebastian Ebel (zugleich Aufsichtsratvorsitzender) geht, darf Erfolglos-Trainer Henrik Pedersen weitermachen. Doch im Aufsichtsrat gibt es auch andere Stimmen. Der bisher für Integrität stehende Vereinschef hat am Samstag nach dem 2:2 gegen Lotte gezeigt, dass er die Lage wohl etwas falsch einschätzt. Als er vor den Südkurven-Fans von einem „saugeilen Spiel“ sprach, wurde er ausgepfiffen und beschimpft. Freilich hatte ein Einheizer der Fans bei diesen direkt zuvor eine Erwartungshaltung geweckt, der Ebel gar nicht entsprechen konnte. So bekam er den ganzen Frust ab. Viele fragen sich aber auch so, ob Ebel den Laden überhaupt noch im Griff hat. Zur Galerie
Der (bald ehemalige) Präsident: Wenn es nach Sebastian Ebel (zugleich Aufsichtsratvorsitzender) geht, darf Erfolglos-Trainer Henrik Pedersen weitermachen. Doch im Aufsichtsrat gibt es auch andere Stimmen. Der bisher für Integrität stehende Vereinschef hat am Samstag nach dem 2:2 gegen Lotte gezeigt, dass er die Lage wohl etwas falsch einschätzt. Als er vor den Südkurven-Fans von einem „saugeilen Spiel“ sprach, wurde er ausgepfiffen und beschimpft. Freilich hatte ein Einheizer der Fans bei diesen direkt zuvor eine Erwartungshaltung geweckt, der Ebel gar nicht entsprechen konnte. So bekam er den ganzen Frust ab. Viele fragen sich aber auch so, ob Ebel den Laden überhaupt noch im Griff hat. ©
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"Es geht um unsere Existenz"

Zu viel stehe auf dem Spiel, eine Reaktion sei notwendig gewesen, sagte Ebel: "Es geht um die sportliche Zukunft des gesamten Vereins und unsere Existenz in der 3. Liga. Für die sportliche Wende wollen wir einen neuen Impuls setzen. Henrik und Enric wünschen wir für die Zukunft alles Gute."

Nach elf Spielen in der 3. Liga hat die Eintracht nur acht mickrige Punkte auf dem Konto. Zuletzt war der Tabellenletzte, der erst vor eineinhalb Jahren an der Relegation zur Bundesliga scheiterte, in den Kellerduellen mit dem SV Meppen (2:4) und Sportfreunde Lotte (2:2) sieglos geblieben.

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