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Mit Kruppke und Kumbela: Das sind die erfolgreichsten Torjäger von Eintracht Braunschweig

Alex Leppert
Dome Kumbela (unten links) und Dennis Kruppke (unten rechts) zählen zu den besten Torjägern der Eintracht. © imago

Aktuell steht der Bestwert im Kader der Eintracht bei drei Treffern. In der Vergangenheit hat so manch ein Eintracht-Akteur durch seine Tore für Aufsehen gesorgt. Wir zeigen Euch die erfolgreichsten Eintracht-Torjäger in unserer Galerie!

Aktuell steht Eintracht Braunschweig mit nur drei Punkten und fünf geschossenen Toren auf dem letzten Platz in der 3. Liga. Die glorreichen Zeiten der Löwen, in denen der Verein deutscher Meister (1967) wurde, sind vorbei.

In diesen Zeiten wurden auch die Rekorde im Verein aufgestellt. Wir zeigen euch, welche Eintracht-Legenden die meisten Tore für den Klub geschossen haben. Zwei Spieler aus der Liste waren übrigens bis vor kurzem noch für die Blau-Gelben am Ball.

Klickt Euch durch unsere Galerie!

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Das sind die 15 erfolgreichsten Torjäger von Eintracht Braunschweig.

15. Holger Aden (56 Tore): Nur drei Jahre spielte Aden für die Eintracht, doch in dieser Zeit traf er (fast) wie am Fließband: 56 Tore in 102 Spielen für die Braunschweiger.  © imago/Rust
14. Dietmar Erler (61 Tore): Nach seiner kurzen Zeit bei Arminia Bielefeld (1966 bis 1968) und Borussia Dortmund (1968 bis 1970) wurde Erler in Braunschweig sesshaft. Ganze elf Jahre lang spielte er für die Eintracht. © imago
 13. Dennis Kruppke (62 Tore): Auf Torejagd für die Eintracht kann Kruppke nicht mehr gehen. 2015 beendete er seine aktive Spieler-Karriere bei den Löwen - mit einer beeindruckenden Statistik. In 204 Pflichtspielen für die Braunschweiger traf Kruppke 62-mal, 30 weitere Tore legte er auf. © Getty Images
11. Werner Oberländer (67 Tore ): Oberländer spielte nach dem Krieg für Thale. In Folge eines Gasteinsatzes im Trikot von Chemie Leipzig im Jahr 1951 gegen den Hamburger SV, gegen den er zwei Tore erzielte, verließ Oberländer die ehemalige DDR und schloss sich der Eintracht an. Bis zum Sommer 1956 blieb er bei den Löwen, bevor er wieder in die Heimat zu STahl Thale zurückkehrte.
11. Wolfgang Frank (67 Tore in 118 Pflichtspielen): Frank (rechts) wechselte zur Saison 1974/75 vom AZ Alkmaar zur Braunschweiger Eintracht. Vier Jahre lang blieb der Mittelstürmer in der Löwenstadt, danach zog es ihn zu Borussia Dortmund, dem 1. FC Nürnberg, den FSV Bad Windsheim und letztlich zum Karriereausklang in die Schweiz zum FC Glarus, wo seine Trainerlaufbahn begann. Frank trainierte unter anderem Mainz 05 und den MSV Duisburg. Im Jahr 2013 verstarb er im Alter von gerade einmal 62 Jahren. © dpa
10. Ludwig Bründl (71 Tore in 159 Pflichtspielen): Als Regionalliga-Torschützenkönig kam der Münchener 1971 von den Stuttgarter Kickers. Im UEFA-Cup stellte „Bubi“ mit seinen fünf Treffern beim 6:1 gegen Glentoran Belfast sogar einen europäischen Rekord auf. In sechs Partien traf der variable Angreifer hier insgesamt zehnmal. Im Winter 1975/76 wechselte er zu Vevey Sports in die Schweiz. © imago/Rust
9. Winfried Herz (73 Tore in 191 Spielen): Er kam 1952 gemeinsam mit Teamkollege Heinz Wozniakowski (von Turbine Erfurt) sowie Werner Oberländer (Stahl Thale) und aus der damaligen DDR und wurde zunächst einmal gesperrt. Der Halbstürmer führte das Team 1953 in die Oberliga zurück und feierte 1958 seinen größten Erfolg, als er mit der Eintracht als Kapitän die Endrunde um die Deutsche Meisterschaft erreichte. Zwei Jahr später endete seine Karriere.
8. Bernd Buchheister (78 Tore in 271 Spielen): An guten Tagen wurde der Braunschweiger, der 1985 vom MTV Gifhorn gekommen war, als „Buche“ von den Fans geliebt, an schlechten machte wieder mal der Spitzname „Bacardi“ die Runde. In der Abstiegssaison 1992/93 lief er am Ende als Libero auf und wechselte danach als 30-Jähriger zum neuen Oberliga-Konkurrenten SV Lurup.  © imago/Rust
7. Heinz Wozniakowski (79 Tore in 148 Spielen): Der am Weihnachtstag 1924 geborene Erfurter kam im Januar 1952 aus der DDR zur Eintracht und geriet umgehend in die Schlagzeilen, weil er wie seine Kollegen keine gültige Spielberechtigung aufwies. 1958 verabschiedete sich Wozniakowski vom bezahlten Fußball, er starb bereits 1964 nach schwerer Krankheit. 
6. Domi Kumbela (83 in 226 Spielen, Stand: 4.3.2018): Der in der Pfalz aufgewachsene Kongolese kam als einziger Spieler überhaupt dreimal zur Eintracht – und das jedes Mal im Winter (2008, 2010, 2016). Und er wurde auch als einziger zweimal Liga-Torschützenkönig, nämlich beiden Aufstiegen 2011 (in der 3. Liga) sowie 2013 (2.Liga). © dpa
5. Lothar Ulsaß (90 Tore in 215 Spielen): „Lotte” gilt für viele noch immer als bester Eintracht-Fußballer aller Zeiten. Der Halbstürmer, der heute als Zehner bezeichnet werden würde, war nicht nur ein hervorragender Vorbereiter, sondern auch ein treffsicherer Torschütze. Der 1964 von Arminia Hannover gekommene Kopf der Meistermannschaft 1967 geriet in den Bundesliga-Skandal 1971, wurde gesperrt und ging nach Österreich. Dort starb er auch bereits 1999 nach einem Schlaganfall. © dpa
4. Ronald Worm (105 Tore in 262 Spielen): Als der Duisburger 1979 für 1 Million Mark als Ersatz für Harald Nickel nach Braunschweig kam, hatte er nicht nur stolze 231 Bundesliga-Spiele auf dem Buckel, sondern auch ein Jahr zuvor bei der WM in Argentinien zum deutschen Kader gezählt. Bis zum Abstieg in die Oberliga 1987 blieb der Linksaußen ein Blau-Gelber, in späteren Jahren gab er zeitweise auch den Libero.  © imago/Rust
3. Bernd Gersdorff (112 Tore in 265 Spielen): Der schnauzbärtige Berliner, der von 1969 bis 1976 ein Blau-Gelber war, schaffte etwas ganz Besonderes: Nach einem Ausflug zu Bayern München 1973 kam Gersdorff erst Mitte Dezember zurück zur Eintracht und traf in nur 19 Partien stolze 35-mal in der Regionalliga. © imago/Ferdi Hartung
2. Jürgen Moll (122 Tore in 311 Spielen): Nach mehrmonatiger Wechselsperre startete das vom MTV Braunschweig gekommen Talent 1958 sofort durch und war bis zum seinem tragischen Unfalltod am 16. Dezember 1968 Stammspieler. 1966 war er stürmenden linken Verteidiger umgeschult worden. © imago
1. Werner Thamm (131 Tore in 322 Spielen): Der sprunggewaltige und kopfballstarke Goslarer spielte von 1950 bis 1961 bei der Eintracht, kam in den ersten Jahren aber noch als Abwehrspieler (und einmal sogar als Torwart) zum Einsatz. Mit 260 Einsätzen und 110 Treffern ist Thamm zugleich Eintrachts Oberliga-Rekordspieler als auch -Torschütze.
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