09. Juli 2018 / 20:19 Uhr

Formstarker Otto und gute Ansätze: Eintracht-Trainer Pedersen lässt die Profis ackern

Formstarker Otto und gute Ansätze: Eintracht-Trainer Pedersen lässt die Profis ackern

Alex Leppert
Trainer Henrik Pedersen (Braunschweig) applaudiert seinem Team für gelungene Aktionen.
Trainer Henrik Pedersen (Braunschweig) applaudiert seinem Team für gelungene Aktionen. © imago/Jan Huebner
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Drei Testspiele liegen hinter Eintracht Braunschweig, Trainer Henrik Pedersen zieht die ersten Schlüsse. Vor allem Yari Otto tat sich hervor. Das Pressing macht Fortschritte und auf Physis legt der Trainer großen Wert.

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Geschuftet haben sie schon, jetzt geht es so langsam an den Feinschliff: Am Montagmorgen ging es für die Drittliga-Fußballer von Eintracht Braunschweig im Trainingslager. Im pfälzischen Herxheim bereitet sich das Team von Trainer Henrik Pedersen gut eine Woche lang auf die Ende Juli startende Saison vor.

Das ist der aktuelle Kader von Eintracht Braunschweig:

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Fortschritt erkennbar: Canbaz und Franjic wieder fit

„Alles funktioniert natürlich noch nicht, aber wir sehen immer mehr gute Pressing-Situationen und Balleroberungen“, sagte der neue Coach nach dem 1:1 im dritten Testspiel gegen den dänischen Erstliga-Aufsteiger Vejle BK in Schöningen. In dieser Partie kamen erstmals auch die zuvor angeschlagenen Ahmet Canbaz und Ivan Franjic zum Einsatz. Einzig Youngster Leon Bürger hat nach seiner Leisten-OP in keinem der drei Tests mitgewirkt.

"Man muss sehr viel mitdenken"

8:0 in Lehndorf, 1:1 gegen den HSV II und zuletzt wieder 1:1 gegen Vejle – die Ergebnisse der völlig neuformierten Truppe sind ordentlich. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. „Da sind sehr viele Dinge, die wir verinnerlichen müssen. Es ist ein völlig anderer Spielstil als zuvor – man muss also sehr viel mitdenken. Wir arbeiten aber auch physisch extrem hart, um so fit zu sein wie möglich und in den Spielen viel rennen zu können“, sagt Mittelfeldspieler Jonas Thorsen, wie der Coach ein Däne.

Die Zwischenbilanz von Philipp Hofmann, mit 25 Jahren schon einer der Älteren im Kader, fiel nach dem 1:1 gegen Vejle (mit 120 Minuten Spielzeit) positiv aus: „Man hat gesehen, dass wir noch mal besser geworden sind, was das Pressing angeht und damit auch in dem, was der Trainer von uns sehen möchte.“

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Youngster Otto trifft und trifft

Für die meisten Tore sorgte aber bislang ein anderer: der erst 19-jährige Yari Otto. Der Stürmer, der aus der U19 des VfL Wolfsburg kam, traf nach seinem Viererpack in Lehndorf auch jeweils als einziger Blau-Gelber bei den beiden 1:1. Er gehört bisher zu den Gewinnern der Vorbereitung.

In der Offensive wird nachgebessert

Allerdings bekommen Otto und Hofmann noch Konkurrenz. Spätestens wenn die zusammen mindestens 3 Millionen Euro für die zum Verkauf stehenden Gustav Valsvik, Suleiman Abdullahi und Christoffer Nyman da sind, wird im Angriff noch mal nachgelegt. Zwei Stürmer sollen kommen, dazu wohl auch ein Außenbahn-Spieler. Die bisher letzte Verpflichtung für die Offensive war der talentierte Samuel Abifade aus der eigenen U23.

Damit die vielen Eigengewächse wie Abifade, Canbaz und Co. künftig nicht in einem Zwei-Klassen-Kader stehen, wurde bei der Eintracht jetzt die neue Position des Übergangstrainers geschaffen. Ex-Profi Markus Unger, der danach von 2012 bis 2018 Co-Trainer der U23 war, ist hier der neue Mann. Er soll talentierte Nachwuchsspieler in der Übergangsphase zwischen Jugendbereich, U23 und Profimannschaft „ganzheitlich begleiten und führen“, wie es heißt.

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