Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic (r.) und Nik Omladic (l.) bedanken sich bei den mitgereisten Fans. Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic (r.) und Nik Omladic (l.) bedanken sich bei den mitgereisten Fans. © dpa
Braunschweigs Torwart Jasmin Fejzic (r.) und Nik Omladic (l.) bedanken sich bei den mitgereisten Fans.

"Fahren erhobenen Hauptes nach Braunschweig"

Domi Kumbela redete erst gar nicht groß um den heißen Brei herum. „Das ist ein Rückschlag“, kommentierte der Eintracht-Angreifer die 0:1-Derbyniederlage bei Hannover 96. 19 Jahre hatten die „Löwen“ keine Pleite gegen den großen Niedersachsen-Rivalen hinnehmen müssen. Jetzt war es so weit. Und durch die erste Niederlage nach neun ungeschlagenen Spielen und den Sieg von Union Berlin am Sonntag gegen Kaiserslautern rutschte Braunschweig sogar ab auf Rang vier.

BUZZER DEINE MEINUNG!

  • Fail -
  • Läuft -
  • Krass -
  • WTF -
  • Kopf Hoch -
  • Peinlich -
Anzeige

Trotzdem richtete Eintracht-Coach Torsten Lieberknecht seine Spieler nach Schlusspfiff gleich wieder auf. „Ich kann sagen, dass ich erhobenen Hauptes mit meiner Mannschaft zurück nach Braunschweig fahren kann. Meine Jungs waren sehr mutig und haben versucht, sich ebenbürtig zu zeigen“, sagte er.

Beide Teams zeigten eine sehr intensive Partie und kämpferisch starke Leistungen. Hannover entwickelte von Mitte der ersten Halbzeit an mehr Druck und wirkte dynamischer. Braunschweig war fünf Tage nach dem Last-minute-Sieg gegen Dynamo Dresden in der ersten Halbzeit vorwiegend in der Defensive. Die Eintracht kam seltener zu Entlastungsangriffen und drückte erst in der zweiten Halbzeit. Eintracht-Profi Julius Biada, der am Vortag nach einem Pyrotechnik-Vorfall beim Training in Braunschweig die Übungseinheit abgebrochen hatte, stand in der Startelf und zeigte eine mäßige Leistung. Er hätte allerdings einen Elfmeter bekommen können, als Hannovers Martin Harnik ihn in der 36. Minute im 96-Strafraum attackierte. „Das war ein bisschen Pech“, sagte Braunschweigs Trainer Torsten Lieberknecht.

Erst in der zweiten Halbzeit spielte der Gast offensiver und suchte notgedrungen den Weg nach vorn. Hannover ließ jedoch keine echten Torchancen zu und besaß einige gute Möglichkeiten, das Ergebnis höher zu schrauben. „Jetzt warten noch weitere spannende Spiele auf uns und wir wollen natürlich weiter Gas geben und möglichst viele Punkte holen“, sagte Jan Hochscheidt.

Immerhin, 96-Coach André Breitenreiter sprach den Braunschweigern Trost zu und sagte zu seinem Kollegen Lieberknecht: „Ihr seid so stark, mit uns hochzugehen.“

Fussball 2. Bundesliga Eintracht Braunschweig (Herren) Hannover 96-Eintracht Braunschweig (15/04/2017 13:00)

KOMMENTIEREN

Die besten Bundesliga Quoten werden bereitgestellt von Smartbets.

Mehr Fußball vom Sportbuzzer

KOMMENTARE

Anzeige