22. Dezember 2018 / 16:15 Uhr

"Mit Fußball hatte das nichts zu tun": Eintracht holt auf Karlsruher Kartoffelacker einen Punkt

"Mit Fußball hatte das nichts zu tun": Eintracht holt auf Karlsruher Kartoffelacker einen Punkt

Alex Leppert
Braunschweigs Torhüter Marcel Engelhardt lenkt den Ball über die Latte, wird dabei aber hart angegangen.
Braunschweigs Torhüter Marcel Engelhardt lenkt den Ball über die Latte, wird dabei aber hart angegangen. © imago/Eibner
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Eintracht Braunschweig geht als Tabellenletzter in die Winterpause - das ist schon vor dem 20. Spieltag klar gewesen. Aber: Das 1:1 bei Spitzenreiter Karlsruher SC ist aller Ehren wert. Marcel Engelhardt wird lediglich per Freistoß überwunden.

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Als Schlusslicht ein Remis beim Spitzenreiter: Drittligist Eintracht Braunschweig erreichte beim Karlsruher SC ein 1:1 (1:0). Der Punkt ist zwar aller Ehren wert, Braunschweig geht dennoch als abgeschlagener Tabellenletzter in die Winterpause. Die eher gute Vorstellung beim KSC lässt aber zumindest ein Fünkchen Hoffnung auf den Klassenerhalt zu.

Frühe Führung durch Hofmann

Die Eintracht startete mit der Erfolgself von Cottbus – und ging früh in Führung. Philipp Hofmann störte bei einer Ecke von Leandro Putaro KSC-Torwart Benjamin Uphoff so sehr, dass dieser den Ball über den Umweg Marvin Pourié ins eigene Tor boxte (5.).

Bilder vom Spiel der 3. Liga zwischen dem Karlsruher SC und Eintracht Braunschweig

Die Spieler von Eintracht Braunschweig schwören sich auf die Partie in Karlsruhe ein. Zur Galerie
Die Spieler von Eintracht Braunschweig schwören sich auf die Partie in Karlsruhe ein. ©
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Der frühe Treffer war angesichts Spielfeldes, das durch den vielen Regen eher einem Kartoffelacker ähnelte, natürlich Gold wert. Denn feiner Kombinationsfußball war kaum möglich. „Ein irreguläres Spiel, mit Fußball hatte das nichts zu tun“, sagte Trainer André Schubert angesichts der Platzverhältnisse.

Engelhardt und Fürstner retten

Karlsruhe versuchte es oft mit hohen Bällen in den Strafraum, die der sicheren Eintracht-Abwehr aber kaum Probleme bereiteten. Der KSC hatte allein vor dem Seitenwechsel neun Ecken. Lediglich in der 38. Minute wurde es aber mal brenzlig, als zunächst Marcel Engelhardt vor Anton Fink rettete und dann Stephan Fürstner einen Schuss von David Pisot abwehrte.

Auf der Gegenseite hatte Onur Bulut ein paar gute Gelegenheiten, die beste für die Braunschweiger vergab allerdings Christoffer Nyman. Er köpfte nach einem Konter über Bulut frei vorm Tor KSC-Verteidiger Pisot an (28.).

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Kurz nach der Halbzeitpause war die schöne Führung aber wieder dahin: Marvin Wanitzek setzte einen Freistoß aus 25 Metern über die Mauer direkt in den Winkel (50.). Angesichts der Spielanteile ging das 1:1 absolut in Ordnung.

In der 69. Minute hatten die Blau-Gelben dann Glück, als ein 25-Meter-Knaller von Wanitzek nur an der Latte landete. Den Nachschuss von Pourié wehrte Engelhardt stark ab. Nach vorn ging bei der Eintracht (jetzt im 5-3-1 statt 3-4-3) mittlerweile fast gar nichts mehr.

"Wir müssen eine überragende Rückrunde spielen"

Doch es reichte zu einem Punktgewinn, denn der KSC schaffte es nicht mehr, richtige Torgefahr zu erzeugen. Schubert: „Wir haben uns, mit allem, was wir hatten, dagegengehalten, haben gefightet.“ Nun sollen mehrere Neuzugänge kommen – denn „wir müssen eine überragende Rückrunde spielen“, so Schubert.

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