12. März 2018 / 17:42 Uhr

Eintracht Braunschweig ist mittendrin in der verrückten 2. Bundesliga

Eintracht Braunschweig ist mittendrin in der verrückten 2. Bundesliga

Alex Leppert
Onur Bulut (links) im Zweikampf mit Daniel Buballa.
Onur Bulut (links) im Zweikampf mit Daniel Buballa. © imago
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Verrückte 2. Fußball-Bundesliga: Acht Spiele vor Schluss liegt das Feld so nah beieinander wie noch nie. Mittendrin: Eintracht Braunschweig, das am Samstag vom Spiel beim FC St. Pauli einen Punkt mitgebracht hat.

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„Es ist weiterhin brutal eng in der Liga, wir müssen weiter von Spiel zu Spiel denken“, sagt Torhüter Jasmin Fejzic, der in der Rückrunde ein echter Leistungsträger ist. Ganz nebenbei führt er – wenn auch nicht allein – mittlerweile die Rangliste der Keeper mit den meisten Spiele ohne Gegentor an. Neunmal hielt der Bosnier, wie auch zuletzt beim 0:0 in St. Pauli, seinen Kasten sauber. Allerdings wurde er in einer Partie fast komplett von Marcel Engelhardt vertreten. Die Null, sie steht wieder regelmäßig.

Mannschaft lebte von Abdullahis Entschlossenheit

Jedoch stand die Null auch wieder mal vorn – schon zum bereits siebten Mal in dieser Spielzeit. Das lag auch daran, dass der ansonsten starke Suleiman Abdullahi bei seinen beiden Pfostenschüssen möglicherweise etwas eigensinnig war. Trainer Torsten Lieberknecht: „Vielleicht war es auch die Situation, dass wir eine besser postierten Mann übersehen haben.“ Jedoch lebte die Eintracht zuletzt teilweise von Abdullahis Entschlossenheit, es selbst zu versuchen. Und mit seinen vier Assists ist er bei den Blau-Gelben immerhin zweitbester Torvorbereiter.

Die Verletzung von Außenbahn-Renner Georg Teigl, die er sich direkt vor dem Spiel beim FC St. Pauli zugezoen hatte, hat sich als Stauchung im linken Sprunggelenk herausgestellt. Dies hat eine MRT-Untersuchung am Montag ergeben. Teigl trainiert vorerst nur individuell.

Das sind die Stimmen zum Spiel FC St. Pauli gegen Eintracht Braunschweig:

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Das mittlerweile zwölfte Unentschieden war zwar wichtig, und auch die Leistung war absolut in Ordnung. Es bringt die Braunschweiger in Sachen vorzeitigem Klassenerhalt aber nicht so richtig voran. Denn auch die Mannschaften im Tabellenkeller punkten regelmäßig.

Auf dem Relegationsplatz steht derzeit Erzgebirge Aue mit 30 Punkten. Zum Vergleich: In den vergangenen fünf Jahren hatte ein 16. nach 26 gespielten Partien nur 24, 25, 22, 24 und 25 Zähler auf dem Konto. Im Gegenzug steht der Tabellendritte Kiel mit seinen 41 Punkten schlechter da als die Tabellendritten der Vorjahre (44, 43, 45, 50, 50). Das führt dazu, dass beispielsweise Dynamo Dresden und der FC St. Pauli zurzeit lediglich sechs Punkte Rückstand auf Rang drei haben, aber auch nur fünf Punkte Vorsprung auf Rang 16.

Das sind die zehn erfolgreichsten Torjäger von Eintracht Braunschweig.

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​"Klarheit bekommen wir, wenn wir gegen Duisburg gewinnen"

Selbst die Braunschweiger könnten mit einer Siegesserie theoretisch sogar noch in das Schneckenrennen um Platz drei eingreifen – aber eben auch schnell auf einen Abstiegsplatz abstürzen. Das zu verhindern, steht aber natürlich weiterhin im Vordergrund. „Für uns ist es ein Punkt, den wir mitnehmen und in den nächsten Tagen dann vielleicht Klarheit bekommen werden, ob's okay ist oder nicht. Aber Klarheit bekommen wir dann, wenn wir gegen Duisburg gewinnen“, so Lieberknecht. Das sieht auch Mittelfeldspieler Jan Hochscheidt so: „Wir müssen jetzt konstant punkten und vor allem unsere Heimspiele gewinnen.“

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