Die Braunschweiger Quirin Moll und Gustav Valsvik sind nach der Niederlage gegen St. Pauli enttäuscht.  Die Braunschweiger Quirin Moll und Gustav Valsvik sind nach der Niederlage gegen St. Pauli enttäuscht.  © dpa
Die Braunschweiger Quirin Moll und Gustav Valsvik sind nach der Niederlage gegen St. Pauli enttäuscht. 

Abstiegskampf statt Aufstiegsrennen? Eintracht Braunschweig schaut nach unten

Nein, das hatten sie sich bei Eintracht Braunschweig alles ganz anders vorgestellt. Nach neun Spielen steht der Fußball-Zweitligist in der unteren Tabellenhälfte – mit halb so viel Punkten Abstand zu Platz 16 wie zu Rang drei.

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Müssen sich die Blau-Gelben jetzt sogar mit den Teams auf den Abstiegsrängen beschäftigen? „Ja, das ist jetzt so gegeben. Das zeigt die Tabelle“, sagt Trainer Torsten Lieberknecht. Davon, ein Abstiegskandidat zu sein, sind die Blau-Gelben aber weit entfernt. Zu viel Potenzial steckt in der Truppe, zu viele starke Phasen hat es in den neun Spielen schon gegeben.

So auch beim 0:2 gegen den FC St. Pauli. Dass sich dessen Trainer Olaf Janßen hinterher für die erste Halbzeit seiner Elf entschuldigte, lag auch daran, dass die Eintracht so bärenstark war. Frühes Stören, Leidenschaft, Zweikampfstärke und schön anzusehende Kombination – Braunschweig hätte eine Führung klar verdient gehabt.

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Diese kam auch deshalb nicht zustande, weil mal wieder ein Elfmeter vergeben wurde. Seit dem Zweitliga-Aufstieg 2011 verwandelten die Blau-Gelben nur sechs von 17 Strafstößen. Das ergibt eine Schreckensquote von gerade mal 35,3 Prozent. Im Kalenderjahr 2017 traf bei sechs Versuchen sogar nur ein Schütze (Ken Reichel gegen Stuttgart).

Das waren die Elfmeter von Eintracht Braunschweig seit dem Abstieg in die zweite Liga

Doch zurück zur Tabellensituation. Die Spieler sehen diese alles eher undramatisch. „Es ist noch zu früh in der Saison, dass wir uns darüber Gedanken machen müssen“, glaubt Mittelfeld-Abräumer Quirin Moll. Und Verteidiger Steffen Nkansah ergänzt: „Wenn wir weiter so gut spielen wie in der ersten Stunde gegen St. Pauli, dann werden wir deutlich mehr Siege als Unentschieden oder Niederlagen haben.“

Auch Linksfuß Niko Kijewski ist sich sicher: „Ich glaube, wir können eine Serie starten. Die Liga ist so ausgeglichen.“ Da hat er Recht, schließlich scheint anders als im Vorjahr niemand durchzumarschieren. Und die sechs Punkte auf Platz drei sind sicher nicht unaufholbar. Dazu muss am besten aber gleich nach der Länderspielpause eine Siegesserie her. Vielleicht ja auch mal mit verwandelten Elfern.

Lieberknecht hat seinen Optimismus indes nicht verloren: „Ich denke, wenn unsere Verletzten und Gesperrten zurückkehren, dann werden wir die nötigen Punkte holen, um wieder in andere Tabellenregionen zu kommen.“

Eintracht Braunschweig gegen FC St. Pauli in Noten: Die Spieler in der Einzelkritik.

Eintracht Braunschweig (Herren) Region/Peine Fussball Bundesliga

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