Wohin geht der Weg von Eintracht Braunschweig mit Ken Reichel? Wohin geht der Weg von Eintracht Braunschweig mit Ken Reichel? © dpa
Wohin geht der Weg von Eintracht Braunschweig mit Ken Reichel?

Analyse zu Eintracht Braunschweig: Wo sind die Baustellen nach der Sandhausen-Nullnummer?

Eintracht Braunschweig ist es nicht gelungen, gegen den SV Sandhausen den Abstand auf die Abstiegsränge zu vergrößern. Nach der Nullnummer in der Provinz ist es Zeit für eine Analyse: Was lief gut? Was lief schlecht? Und wo sind die Baustellen beim Lieberknecht-Team?

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Mit einem 0:0 kehrte Fußball-Zweitligist Eintracht Braunschweig am Sonntag vom Spiel beim SV Sandhausen zurück. Doch was ist das Remis wert? Was lief gut, was lief schlecht? Und welche sind die größten Baustellen der abstiegsgefährdeten Blau-Gelben? Diese sind nur drei Punkte von Platz 16 entfernt – wenn Darmstadt sein Nachholspiel gewinnt, sogar nur zwei.

Bilder der Partie SV Sandhausen – Eintracht Braunschweig.

Was ist das Remis wert? ​

Trainer Torsten Lieberknecht sagt: „Momentan ist es eben auch so, dass jeder Punkt hilft.“ Und: „Nach einer Niederlage ist es immer wichtig, dass man gleich wieder punktet.“ Das Unentschieden beim heimstärksten Zweitliga-Team ist somit eher ein Punktgewinn. Pragmatisch sieht es der rechte Außenverteidiger Georg Teigl: „Wenn du nicht gewinnen kannst, dann darfst du nicht verlieren.“

Was lief gut? ​

Die Abwehrarbeit funktionierte zumeist. „Aus dem Spiel heraus sind beide Mannschaften allerdings nicht zu großen Chancen gekommen, vor allem, weil beide Teams defensiv gut standen“, bilanziert Verteidiger Steve Breitkreuz. Das hing auch damit zusammen, dass Rechtsverteidiger Teigl sein bisher bestes Spiel bei der Eintracht zeigte. Außerdem können die Braunschweiger mit Fug und Recht behaupten, kämpferisch alles gegeben zu haben. Lieberknechts Fazit: „Die Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft.“ Und eine Offensive mit Suleiman Abdullahi, Dom Kumbela sowie Christoffer Nyman zählt mit Sicherheit zu den besten der Liga.

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Was lief schlecht?

Dass Verteidiger Gustav Valsvik diverse Fehler unterliefen, mag ein Ausrutscher sein. Es lag aber nicht nur an ihm, dass die mittlerweile mit vielen groß gewachsenen Spielern bestückte Truppe bei Ecken und Flanken einfach nicht sicher wirkt. Dazu werden die Top-Offensivkräfte nicht mit Vorlagen gefüttert. Wenn Jan Hochscheidt einen weniger guten Tag erwischt und zwei potenziellen Vorlagengebern von außen (Onur Bulut, Ken Reichel) nicht viel gelingt, helfen nur noch hohe Bälle – oder eben auch nicht. „Ab und zu waren wir aber auch einen Schritt zu langsam, das müssen wir noch verbessern“, sagt Routinier Kumbela.

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Welche sind die größten Baustellen? ​

Ja, Abstiegskampf ist nichts für Feinschmecker, aber ein bisschen mehr offensive Spielkultur ist trotzdem dringend nötig. Möglicherweise in Person von Salim Khelifi, der immerhin mal wieder auf der Bank saß, oder Özkan Yildirim. Dazu müssen Ecken und Flanken definitiv besser verteidigt werden, hier droht zu oft Gefahr. Damit nicht wieder Unruhe im Umfeld aufkommt, muss nächsten Sonntag gegen Union Berlin eigentlich auch zwingend ein Sieg her. „Wenn wir da gewinnen, sieht es für uns schon viel besser aus,“ weiß Kumbela. Und sein Trainer ergänzt: „Wenn wir jetzt gegen Union gewinnen, fühlt sich der Punkt besser an.“

Region/Peine Eintracht Braunschweig (Herren) Eintracht Braunschweig 2. Bundesliga

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