28. Oktober 2018 / 14:28 Uhr

Eintracht Braunschweig trotz Niederlage so gut wie lange nicht mehr: "Werden Spiele gewinnen"

Eintracht Braunschweig trotz Niederlage so gut wie lange nicht mehr: "Werden Spiele gewinnen"

Alex Leppert
Eintracht-Trainer André Schubert im Austausch mit Stephan Fürstner.
Eintracht-Trainer André Schubert im Austausch mit Stephan Fürstner. © imago/Hübner
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Nach der 3:4-Niederlage gegen Osnabrück steht Eintracht Braunschweig weiter im Tabellenkeller. Doch André Schubert hat seinem Team neuen Mut gegeben.

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Die Enttäuschung war riesig: Das 3:4 gegen den VfL Osnabrück war mit Sicherheit eine der unverdientesten Niederlagen der jüngeren Vereinsgeschichte von Eintracht Braunschweig. Doch trotz der mittlerweile sechs Punkte Rückstand des Tabellenletzten der 3. Fußball-Liga auf einen Nichtabstiegsplatz ist der Blick positiv nach vorn gerichtet.

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Braunschweiger sind enttäuscht

Osnabrücks Trainer Daniel Thioune hatte zugegeben, dass sein Team gnadenlos unterlegen war. „Nette Worte bringen uns nicht viel, wir hätten gern gepunktet und uns für die gute Leistung belohnt“, entgegnete Braunschweigs Coach André Schubert und resümierte: „Wir haben das Spiel über 70, 80 Minuten in allen Belangen klar dominiert und den Gegner phasenweise hinten eingeschnürt.“

Kapitän Stephan Fürstner sagte: „Wir sind alle wahnsinnig enttäuscht, aber auch ein Stück weit stolz auf die Leistung.“ Denn die war mitunter eher aufstiegs- als abstiegsverdächtig. Nur das Ergebnis passte nicht. Mittelfeld-Entdeckung David Sauerland seufzte: „Wenn du da unten stehst, dann verlierst du solche Spiele.“

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Schuberts Jungs machen Fehler

Das Genick hatten den Braunschweigern außer dem Witz-Elfmeter zum 2:3 auch die beiden schnellen Gegentore nach dem 1:0 und dem 2:1 gebrochen. „In den Situationen, in denen wir die Tore kassieren, machen wir nicht das, was wir vorher besprochen haben“, sagte Schubert und ergänzte: „Das ist aber völlig normal, dass die Jungs Fehler machen, in alte Verhaltensmuster zurückfallen. Wenn ich Rechtshänder bin, kann ich nicht morgen mit links schreiben.“

Insgesamt waren die Blau-Gelben aber kaum wiederzuerkennen, sie boten ihre bisher beste Saisonleistung. Schubert hatte die Startelf ganz bewusst zusammengestellt. Torwarttrainer Ronny Teuber, so berichtete Schubert nach der Partie, hätte vorher Otto Rehhagel zitiert: „In kritischen Situation müssen die Männer mit den Bärten ran.“

Das ist der Spielplan von Eintracht Braunschweig:

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Eintracht-Spieler sicher: "Werden Spiele gewinnen"

Also spielte beispielsweise – der in der Tat bärtige – Jonas Thorsen und lieferte seine bisher beste Partie in Blau-Gelb. Auch die durchaus erfahrenen Leandro Putaro, Gustav Valsvik oder Felix Burmeister zeigten eine hohe Präsenz – wenngleich ihnen dennoch längst nicht alles gelang. Aber auch der junge Sauerland kann mit Druck offenbar gut umgehen. „Der ist 21 und der will jeden Ball haben, der hat den Mut, der hat die Körpersprache“, lobte Schubert.

„Es gibt eine bestimmte Art und Weise von Fußball, den wir spielen können. Den Fußball, den wir heute gezeigt haben, das muss der Maßstab für die nächsten Wochen sein“, sagte der Coach noch am Freitagabend und fügte an: „Wir haben jetzt die richtigen Ansätze gefunden, aber es wird noch eine stressige Saison.“ Steffen Nkansah, unter Schubert plötzlich einer der Leistungsträger, ist sicher: „Wenn wir diese Leistung weiter so bringen, werden wir auch zwangsläufig Spiele gewinnen.“

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