02. Dezember 2018 / 20:02 Uhr

Mehmedi und Ginczek treffen: Wölfe gewinnen auch in Frankfurt

Mehmedi und Ginczek treffen: Wölfe gewinnen auch in Frankfurt

Redaktion Sportbuzzer
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Frankfurts Torhüter Kevin Trapp (Mitte) ist geschlagen, Wolfsburgs Admir Mehmedi trifft zum 1:0.
Frankfurts Torhüter Kevin Trapp (Mitte) ist geschlagen, Wolfsburgs Admir Mehmedi trifft zum 1:0. © imago/Jan Huebner
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Der VfL Wolfsburg hat das Bundesliga-Auswärtsspiel bei Eintracht Frankfurt mit 2:0 gewonnen. Admir Mehmedi hatte die "Wölfe" in der 31. Minute in Front gebracht, Daniel Ginczek in der 68. Minute erhöht. In der hektischen Schlussphase kamen die Hessen zum Anschluss, doch die Labbadia-Elf brachte den Vorsprung ins Ziel.

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Der VfL Wolfsburg hat die Partywochen von Eintracht Frankfurt jäh beendet. und dem DFB-Pokalsieger die erste Niederlage nach elf Pflichtspielen beigebracht. Die Hessen verpassten dadurch den Sprung auf den zweiten Tabellenplatz der Fußball-Bundesliga.

Admir Mehmedi in der 31. Minute und Daniel Ginczek (68.) trafen zum verdienten Sieg für die Gäste, die sich mit 18 Punkten auf Rang acht verbesserten. Die Hessen, die letztmals am 26. September beim 1:3 in Mönchengladbach verloren hatten, rutschten mit 23 Zählern auf Platz fünf ab. Luka Jovic erzielte den einzigen Frankfurter Treffer (87.).

Die Wölfe in der Einzelkritik

Wie erwartet schickte Eintracht-Trainer Adi Hütter wieder seine derzeit stärkste Startformation um das offensive Traum-Trio Sébastien Haller, Jovic und Ante Rebic auf den Platz. Und die Hessen legten auch gleich gut los. Schon nach zwei Minuten gab Filip Kostic den ersten Warnschuss in Richtung VfL-Tor ab.

Schiri Stegemann zeigt zunächst auf den Elfmeterpunkt

Noch gefährlicher wurde es in der 10. Minute, als Rebic im Wolfsburger Strafraum zu Fall kam und Schiedsrichter Sascha Stegemann zunächst auf den Elfmeterpunkt zeigte. Auf Hinweis des Video-Assistenten verlegte der Referee den Tatort jedoch nach außerhalb und gab nur Freistoß, der nichts einbrachte.

Bilder vom Spiel der 1. Bundesliga zwischen Eintracht Frankfurt und dem VfL Wolfsburg

Wolfsburgs Robin Knoche (rechts) und der Frankfurter Ante Rebic kämpfen um den Ball. Zur Galerie
Wolfsburgs Robin Knoche (rechts) und der Frankfurter Ante Rebic kämpfen um den Ball. ©
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Die Eintracht kontrollierte das Spiel und kam durch Jonathan de Guzmán (14.) zur größten Chance. Der Defensivspieler traf jedoch nur den Pfosten. Von den "Wölfen" war in dieser Phase offensiv nichts zu sehen - bis zur 27. Minute. Bei einem Konter wurde Wout Weghorst frei gespielt, dessen Schuss aber an die Oberkante der Latte prallte.

Mehmedi mit dem 1:0 für die "Wölfe"

Fünf Minuten später hatte Mehmedi freie Bahn und überwand Nationaltorhüter Kevin Trapp mit einem Schuss ins lange Eck. Der Gegentreffer nahm den Hausherren etwas den Schwung. Gefahr entwickelte Frankfurt bis zur Pause nicht mehr.

Nach dem Wechsel drängte die SGE mit Macht auf den Ausgleich, die beste Chance bot sich aber wieder den Gästen. Anthony Brooks (55.) köpfte den Ball aus Nahdistanz über das Tor.

Die Labbadia-Elf hatte hatte sich nun heftiger Attacken des Europa-League-Teilnehmers zu erwehren, blieb bei seinen Gegenstößen aber stets gefährlich. 22 Minuten vor Schluss belohnte Ginczek mit einer feinen Direktabnahme zum 2:0 die engagierte Leistung des VfL. Angetrieben von den eigenen Fans bäumte sich die Eintracht zwar noch einmal auf, konnte dem Spiel aber trotz des späten Anschlusstreffers von Jovic keine Wende mehr geben.

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Daniel Ginczek: Wir haben gesagt, dass wir eine gute Ausgangslage für die Rückrunde schaffen wollen. Wir hatten zwölf Punkte, jetzt haben wir zwei sehr gute Mannschaften geschlagen und 18 Punkte. Das haben wir uns erarbeitet. Natürlich wollen wir aus den letzten vier Spielen jetzt auch einen maximalen Erfolg. Zur Galerie
Daniel Ginczek: "Wir haben gesagt, dass wir eine gute Ausgangslage für die Rückrunde schaffen wollen. Wir hatten zwölf Punkte, jetzt haben wir zwei sehr gute Mannschaften geschlagen und 18 Punkte. Das haben wir uns erarbeitet. Natürlich wollen wir aus den letzten vier Spielen jetzt auch einen maximalen Erfolg." ©

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