Blau-Gelb Falkensee vs Eintracht Glindow USER-BEITRAG Blau-Gelb Falkensee vs. Eintracht Glindow © Jens Huth
Blau-Gelb Falkensee vs Eintracht Glindow

Kreisoberliga Havelland: Eintracht Glindow mit Remis bei Blau-Gelb Falkensee

Kreisoberliga Havelland: FSV-Trainer Edgar Hecht sieht ein Spiel mit zwei konträren Halbzeiten.

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Blau-Gelb Falkensee – Eintracht Glindow 3:3 (3:0).Tore: 1:0 Baur (1.), 2:0 Krüger (24.), 3:0 Zychla (30.), 3:1 Hermsdorf (55.), 3:2 Koschinsky (57.), 3:3 Hermsdorf (73.).

Der erwartet schwere Gang war es für die Eintracht aus Glindow am Sonntagnachmittag bei strahlendem Sonnenschein in Falkensee. Die Blau-Gelben Gastgeber, sehr robust und konsequent in der Zweikampfführung, verdeutlichten von Beginn an, dass es keine Geschenke für die Glindower geben würde.
Der Sekundenzeiger hatte seine erste Runde noch nicht vollendet, da war es bereits passiert. Der Ball zappelte zum ersten mal im Glindower Gehäuse. Komplette Desorientierung der gesamten Mannschaft, Fassungslosigkeit...

Harte Gangart der Gastgeber

Tief beeindruckt von der harten Gangart der Gastgeber, die der leider nicht in allen Situationen souverän wirkende Referee gewähren ließ. So zum Beispiel in der elften Spielminute. Ein gut vorgetragender Angriff über die rechte Seite. Huth lässt den Ball direkt prallen, will sich sofort wieder in den freien Raum bewegen um das Leder erneut zu erhalten...typischer Fall von denkste...rums machte es und er wurde von hinten umgesäbelt.
Freistoß ja, aber eine Gelbe Karte, die es Minimum zwingend hätte geben müssen, blieb aus. Somit war fortan zu merken und vor allem zu sehen, dass die Blau-Gelben diese Schiri-Laune ausreizen wollten. Dabei besonders hervor, tat sich die Nr. 15 der Blau-Gelben -> SK Thamm. Solch ein Spieler hat auf einem Fussballplatz NICHTS zu suchen! Dies erkannte auch sein Trainer und so wurde der kleine und unbeherrschte "Schäumling" nach gut zwanzig Minuten "befreit". Ein konsequenteres Trio in Schwarz, hätte diesen boshaften und hinterhältigen Knaben längst mit ROT vom Platz gestellt. Möglichkeiten dazu waren genügend vorhanden. Sei´s drum.
Im Zuge dieser Auswechslung kam es quasi fast zu tumultartigen Szenen. Die Gastgeber "verdauten" diese besser. Glindow dagegen haderte immer noch mit der ein oder anderen Entscheidung und vergaß das Spiel komplett! Nach einer Glindower Ecke fuhren die Gastgeber einen blitzschnellen Konter. Einmal lang auf die Außenposition, einmal quer, 2:0 Falkensee in der 24\. Minute. Auch dieser Treffer traf die Eintracht wieder mitten ins Herz. So sehr, dass auch noch (VOR DER PAUSE!) Gegentreffer Nummer drei kassiert wurde. Nach dem selben Strickmuster wie der zweite Gegentreffer. Allerdings wurden hier bei Querpass in den Sechzehner der Glindower, zwei Gästespieler mit einer einzigen Körperfinte zum Narren gehalten. Ganz bitter. 3:0 für Falkensee nach dreißig Minuten. Nun kehrte etwas Ruhe ein. Die Eintracht bekam etwas Ordnung in ihr Spiel und hatte mit dem Pausenpfiff noch eine gute Möglichkeit zu verkürzen. Leider behinderten sich Huth und Kovacs gegenseitig beim Abschluss. Halbzeit.Wer nun glaubte, dass die Glindower dasGanze auf Schadensbegrenzung laufen lassen würden, sah sich getäuscht. Die Mannschaft "straffte" sich in der Pause, packte sich gegenseitig bei der Ehre & zeigte anschließend ihr wahres Gesicht.

Eintracht Glindow schlägt zurück

Mit Koschinsky für Lukas kam auch mehr Spielwitz. Die Gastgeber im Gefühl der sicheren Führung ließen die Zügel etwas schleifen. Böser Fehler. Glindow mit Konsequenz, Laufbereitschaft, Zusammenhalt und Stärke. Der geneigte Beobachter hatte das Gefühl, dass nun tatsächlich elf Glindower Fußballer auf dem Platz standen - dies sah in der ersten Halbzeit ganz anders aus. Der Lohn der Mühen ließen nicht lange auf sich warten. Koschinsky trat eine Ecke auf den kurzen Pfosten. An Freund und Feind vorbei (oder gab es doch noch eine Berührung?) fand der Ball den Weg ins Tor. Nur noch 1:3 in der 55. Spielminute.

Nur zwei Minuten später, folgte der zweite Glindower Treffer. Feiner Angriff über links, schöne Hereingabe von Simon. Beim Klärungsversuch, grätscht ein Spieler der Gastgeber den Ball über die Linie. Egal...Hauptsache drin. 2:3 in der 57. Minute. Kurze Zeit später schwächten sich die nun sichtlich müden und überforderten Falkenseer selbst. Für ihren Kapitän, schon mit Gelb belastet, ging es mal wieder zu schnell...Foul = Gelb-Rot. Unterzahl Falkenssee.

Nun rollte eine Angriffswelle nach der anderen auf das Gehäuse der Blau-Gelben. Diese konnten nur noch mit unkontrolliertem Ballwegschlagen Parolie bieten. Nachdem viele Angriffe über die Außenpositionen keine weiteren Erfolg brachten, schlug Franke aus dem Mittelkreis einen temperierten, vertikalen Pass ins Zentrum an die Strafraumgrenze. Hermsdorf nahm den Ball klasse mit der Brust, am herausstürzenden Schlußmann vorbei, mit und vollendete zum Ausgleichstreffer. 3:3 in der 73. Minute. Leider gelang den Gästen der Siegtreffer nicht mehr. Gelegenheiten (Zander Kopfball und Kovacs) waren vorhanden. Aber sicher wäre das auch des Guten etwas zuviel gewesen...

Nach einer unterirdischen ersten Halbzeit zeigte die Mannschaft eine tolle Moral und belohnte sich und die mitgereisten Anhänger mit einem Punkt. Der nächste Auftritt der Glindower Eintracht folgt am kommenden Sonntag.

Wann: Sonntag, 24. September , 15:Uhr Spielbeginn

Wo: Kunstrasenplatz, Sportplatz Glindow, Kunstrasen, Dr.-Külz-Str. 128, 14542 Werder (Havel)

Wir freuen uns wieder über zahlreiches Erscheinen!

Sport frei!

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