01. September 2018 / 21:04 Uhr

Eintracht Glindow muckt weiter auf (mit Galerie)

Eintracht Glindow muckt weiter auf (mit Galerie)

Kevin Päplow
FSV Eintracht Glindow
Jubel über das 1:0 von Gregor Lohse (zweiter von rechts) © Kevin Päplow
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Landesklasse West: Hecht-Elf feiert Heimsieg gegen die SG Michendorf.

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FSV Eintracht Glindow - SG Michendorf 2:0 (0:0). Tore: 1:0 Gregor Lohse (52.), 2:0 Benjamin Kasper (76.).

Gegen Landesliga-Absteiger Michendorf konnte der FSV Eintracht Glindow den ersten Heimsieg im ersten Spiel vor den eigenen Fans feiern, nachdem man am ersten Spieltag furios in Gülitz siegen konnte. 84 Fans sahen aber eine erste Halbzeit, die der Gast aus Michendorf bestimmte. So ergab sich schnell für Jerchel die Möglichkeit zur Führung. Chris Siebert legte ihm die Kugel vor Keeper Erik Gottschalk rüber, doch der Schlussmann der Eintracht hielt die Null mit einem Reflex am kurzen Pfosten fest.

​In Bildern: Eintracht Glindow behält weiße Weste

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Auch gegen den starken Kevin Wüstenhagen war er Sieger, als er einen Freistoß aus halbrechter Position überragend fischen konnte. Beim Lupfer von Krug war der Keeper der Gastgeber allerdings schon geschlagen, doch die Kugel landete nur auf dem Tornetz. Glindow spielte ohne Plan, mit langen Bällen und auch ohne "Eier", wie Coach Edgar Hecht nach dem Pausenpfiff in seiner berühmten Art und Weise bemängelte.

Edgar Hecht: "Das in der ersten Halbzeit war das schlechteste, was wir seit einem Jahr gespielt haben"

Nach dem Seitenwechsel erwachte der FSV dann und wuchtete sich aus der Komfortzone. Gleich mit dem ersten Versuch scheiterte John Hermsdorf an SGM-Torwart Alexander Kroop, der mit der Fußspitze abwehren konnte. In der 52. Minute köpfte Gregor Lohse aber die Hecht-Truppe mit 1:0 in Führung.

Die nun ruppige Partie bot viele Zweikämpfe, woraus sich auch die Chance zum Ausgleich für die Michendorfer ergab. Lohse brachte SGM-Kapitän Haubner eher nach einem Allerwelts-Zweikampf zu Boden, für den Schiedsrichter Grund auf den Punkt zu zeigen. Erik Gottschalk entschärfte aber den Strafstoß von Wüstenhagen und dieser gehaltene Elfer war der Knackpunkt für nun gepushte Glindower.

Diese konnten nämlich ebenfalls nach einigen guten Chancen von Laszlo Kovacs und Benjamin Kasper von einem Pfiff des Referees nach einem Zweikampf im Strafraum der Michendorfer profitieren. Benjamin Kasper ließ sich diese Gelegenheit nicht nehmen und verwandelte sicher zur Vorentscheidung.

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In den letzten Minuten bäumte sich die Schüler-Elf noch einmal auf, doch auch Siebert fand mit der letzten Aktion ebenfalls seinen Meister in Erik Gottschalk im Tor der Eintracht. "Das in der ersten Halbzeit war das schlechteste, was wir seit einem Jahr gespielt haben. Doch in der zweiten Halbzeit zeigte meine Mannschaft ein anderes Gesicht. Kampfgeist und fußballerische Klasse legten die Jungs da an den Tag. Auf Grund der zweiten Halbzeit ein absolut verdienter Sieg", resümierte ein glücklicher Edgar Hecht.

Michendorf-Coach Heino Schüler: "Und dann läuft man wieder hinterher"

Trotz guter Leistung fuhren die Michendorfer hingegen ohne Zähler im Koffer gen Hellerfichten. Das stieß auch Trainer Heino Schüler bitter auf. "Unserem Unvermögen ist es geschuldet, dass wir nicht zur Pause 2:0 führen. Glindow wurde dann aggressiver, wir bekommen ein Standardtor und dann läuft man wieder hinterher. Das ist sehr bitter", schilderte ein enttäuschter SGM-Trainer, der mit seiner Mannschaft nun den Bock beim ESV Lok Seddin am 15. September umstoßen will.

Gespielt wird auf dem Sportplatz Neuseddin. Anstoß ist um 15 Uhr. Zeitgleich will Glindow bei der SG Grün-Weiß Golm den Saisonstart am liebsten weiter veredeln. Das Spiel findet auf dem Sportplatz in Golm statt.

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