01. März 2018 / 16:09 Uhr

Einzelgespräch und Stürmertraining: Endet Werners Torflaute nun gegen den BVB?

Einzelgespräch und Stürmertraining: Endet Werners Torflaute nun gegen den BVB?

Anne Grimm
Will und soll endlich auch mal gegen den BVB jubeln: Timo Werner.
Will und soll endlich auch mal gegen den BVB jubeln: Timo Werner. © dpa
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Ralph Hasenhüttl wünscht sich von Timo Werner, dass er sein Ego auch mal hinten anstellt. Das hat er seinem Topstürmer in einem Vier-Augen-Gespräch zu verstehen gegeben. Im Spitzenspiel am Samstag gegen Borussia Dortmund wird der Leipziger Nationalspieler besonders motiviert sein.

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Leipzig. Timo Werner definiert sich über seine Tore. In der Bundesliga hat der deutsche Nationalspieler seit fünf Partien nicht getroffen. „Das ist nicht schön für einen Stürmer. Da merkt man schon, dass es immer schnell dazu führt, dass man nicht allerbester Laune ist“, sagt Trainer Ralph Hasenhüttl, der das Szenario aus seiner aktiven Laufbahn nur zu gut kennt. Was dem RB-Leipzig-Coach zuletzt allerdings nicht gefiel, war die Körpersprache des 21-Jährigen auf dem Rasen. „Für mich ist es wichtig, dass er in sich ruht. Auch mal einen schlechten Ball der zu ihm kommt nicht als Möglichkeit nimmt um abzuwinken oder stehen zu bleiben, sondern einfach um den Ball weiter zu jagen.“

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Besonders auffällig waren Werners negative Gesten bei der Niederlage im Europa-League-Rückspiel gegen Neapel. „Es war so, dass er sehr viel für die Mannschaft arbeiten musste und selbst wenige Aktionen nach vorne sowie Torabschlüsse hatte. Das ist für einen Stürmer nicht immer angenehm, für Timo auch nicht. Deswegen war es sicher so, dass er dann ein bisschen Frust geschoben hat“, erklärte der Trainer. Deshalb gab es bereits vor der 1:2-Niederlage vergangenen Sonntag beim Heimspiel gegen den 1. FC Köln ein Einzelgespräch zwischen dem Leipziger Coach und seinem besten Angreifer. Dabei hätten beide klare Worte gewählt, verriet der 50-Jährige am Donnerstag.

In den vergangenen Tagen sei Werner nun „viel aufgeräumter“ gewesen. Um ihm auch die Chance zu geben, sich im Training wieder Selbstvertrauen zu holen, gab es am Donnerstag vor dem Topspiel gegen den BVB extra eine Einheit mit vielen Torabschlüssen. „Wenn er so arbeitet und brilliert wie heute, die Dinger so rein macht, dann dauert es nicht mehr lange, dann wird er wieder treffen“, meint Hasenhüttl. Der 50-Jährige hat Werner in dem Vieraugengespräch noch einmal deutlich gemacht: „Man muss sein persönliches Ego manchmal ein bisschen hinten anstellen. Trotzdem verstehe ich, dass ein Stürmer erst dann zufrieden ist, wenn er sein Tor macht.“ Die Botschaft war deutlich.

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Werner selbst wünscht sich wahrscheinlich nichts sehnlicher, als dass der Knoten nun am Samstag (18.30 Uhr) im Topspiel gegen den BVB platzt. Der Stürmer konnte gegen die Dortmunder in sechs Bundesligapartien noch keinen Treffer erzielen, weder für Stuttgart noch für Leipzig. Beim furiosen 3:2-Sieg der Rasenballer gegen den BVB im Hinspiel wurde der 21-Jährige nach seiner langwierigen Verletzung an der Halswirbelsäule geschont und saß 90 Minuten auf der Bank. Am Samstagabend wird er mit Sicherheit von Beginn an zeigen dürfen, was in ihm steckt.

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