Hart umkämpft: Dynamo Dresden unterliegt 4:2 in Ingolstadt Hart umkämpft: Dynamo Dresden unterliegt 4:2 in Ingolstadt © 2018 Getty Images
Hart umkämpft: Dynamo Dresden unterliegt 4:2 in Ingolstadt

Dynamo Dresden fehlt die Konstanz im Abstiegskampf: „Wie eine Achterbahn“

Dem Zweitligisten von der Elbe fehlt die Konzentration über 90 Minuten. So bleiben, wie am Sonntag bei der Niederlage in Ingolstadt, wichtige Punkte gegen direkte Konkurrenten liegen.

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Auf eines können sich die Anhänger von Dynamo Dresden in dieser Saison verlassen: Unbeständigkeit. Das einzig Konstante ist die Inkonstanz. „Letzte Woche gewinnen wir ein Spiel, fahren nach Ingolstadt, verpennen die erste Hälfte. Nicht wirklich konstant von Woche zu Woche, das ist ein bisschen wie eine Achterbahnfahrt – ein harter Kampf dieses Jahr“, haderte Manuel Konrad nach der 2:4-Niederlage beim FC Ingolstadt.

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Statt sich mit zwei Siegen in Serie in sichere Gefilde abzusetzen, heißt es nach der zwölften Saisonniederlage weiterhin Abstiegskampf. Dabei holte das Team von Uwe Neuhaus am Sonntag dank einer deutlichen Leistungssteigerung im zweiten Durchgang einen Zwei-Tore-Rückstand auf, verlor aber aufgrund zweier Treffer in der Nachspielzeit. „Wir haben Fehler produziert, die nur schwer erklärbar sind. Wer ein Spiel in dieser Art und Weise dreht, hat eigentlich keine Veranlassung, solche Fehler zu machen“, ärgerte sich Dynamos Cheftrainer.

Sieben Punkte auf einen direkten Abstiegsplatz​

Es fehlt die Konzentration über 90 Minuten. Allzu oft zeigen die Sachsen nur eine Halbzeit, was sie können. Vor allem gegen direkte Konkurrenten im Abstiegskampf lässt man häufig den letzten Biss vermissen. Wichtige Punkte werden verschenkt, zu oft hat man es verpasst, sich endgültig abzusetzen. Mit weiterhin 35 Punkten rutscht Dresden auf Platz zwölf der Tabelle ab, hat sieben Spiele vor dem Saisonende sieben Punkte Vorsprung auf den direkten Abstiegsplatz 17.

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Beruhigend ist das nicht, denn die 2. Liga ist ausgeglichenen wie vielleicht noch nie. Den Tabellen-Achten 1. FC Union Berlin und den Tabellen-17. SV Darmstadt trennen nur acht Punkte. Gut möglich, dass die ominösen 40 Punkte, die gern als magische Grenze für den Klassenverbleib herhalten, diese Saison nicht reichen. Das letzte Mal war das 2006 der Fall und ereilte ausgerechnet Dynamo. Damals musste man mit 41 Zählern als damals noch vierter Absteiger in die dritte Liga gehen.

Schwieriges Restprogramm für Schwarz-Gelb

Und das Restprogramm hat es in sich. Dort finden sich die ersten drei der Tabelle, wie auch direkte Konkurrenz aus der Abstiegszone. Nach der Länderspielpause empfangen die Elbestädter den Aufstiegsaspiranten 1. FC Nürnberg. Gegen den Tabellen-Zweiten ist man fast schon wieder zum Siegen verdammt. „Wenn wir jetzt eine Niederlagenserie starten, wird es ganz eklig“, sagte Ersatzkapitän Florian Ballas. Er rüttelt seine Teamkollegen wach: „Jeder muss sich wieder bewusst werden, worum es geht, die Ärmel Woche für Woche hochkrempeln und seinen Job zu machen.“

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Gut möglich, dass gegen den Club aus Franken auch Dynamos etatmäßiger Kapitän Marco Hartmann wieder eingreifen kann. Der 30-Jährige stand zuletzt am 3. Dezember beim 4:0-Heimsieg gegen den FC Erzgebirge Aue auf dem Platz, wurde gegen Ingolstadt in der 85. Minute erstmals nach wochenlanger Verletzungspause wieder eingewechselt. Während der Länderspielpause kann sich das „Mentalitäts-Monster“ weiter an das Team heranarbeiten.

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Region/Dresden SG Dynamo Dresden (Herren) Manuel Konrad (SG Dynamo Dresden) SG Dynamo Dresden 2. Bundesliga FC Ingolstadt 04 (Herren) FC Ingolstadt 04

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