07. September 2018 / 22:41 Uhr

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg bangen um Mittelstürmer Elkins

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg bangen um Mittelstürmer Elkins

Jürgen Braun
Sorgen: Die Grizzlys Wolfsburg müssen einen Ausfall von Corey Elkins (M.) befürchten.
Sorgen: Die Grizzlys Wolfsburg müssen einen Ausfall von Corey Elkins (M.) befürchten. © Boris Baschin
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Mit 2:3 (1:1, 0:0, 1:2) unterlag der allerdings ersatzgeschwächte Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg am Freitag beim Turnier in Bremerhaven den Stavanger Oilers. Kris Foucault traf doppelt für die Niedersachsen, die kurz vor dem Saisonstart nicht in Form waren und obendrein mächtig Sorgen haben - um Mittelstürmer Corey Elkins.

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Bei Wolfsburg fehlten wie erwartet Center Corey Elkins, sowie die Außen Spencer Machacek und Alexander Karachun (alle verletzt), Stürmer Christoph Höhenleitner war privat verhindert, Förderlizenzspieler Valentin Busch half im Sturm aus, in dem Alexander Weiß (sonst Außen) als Mittelstürmer agierte.

Starker Center offenbar an der Schulter verletzt


Elkins gibt Anlass zu Sorge: Der zuvor stark wirkende Mittelstürmer (extrem gut beim Bully, gute Hände, schwer voim Puck zu trennen) hat offenbar in der Partie am vergangenen Sonntag in Kassel eine Schulterverletzung erlitten. Grizzlys-Manager Charly Fliegauf deutet an, dass die schwerwiegender sein könnte. Wie schwer – darüber wird es voraussichtlich am Montag Aufschluss geben. Sollte Elkins operiert werden müssen (Fliegauf: „Es gibt zwei Szenarien.“), dann müsste er vielleicht ersetzt werden. Und nur noch zwei Ausländerlizenzen sind frei. Eine wird an einen Torwart gehen (ob Probespieler Tanner Jaillet bleiben darf, entscheidet sich heute). Die letzte Import-Lizenz wiederum wollten die Grizzlys eigentlich nicht so früh nutzen. Eine schwierige Situation.

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Die gute Nachricht: Christoph Höhenleitner ist heute dabei. Dann spielen die Grizzlys um 16 Uhr in Bremerhaven in ihrem letzten Test vor dem Saisonstart am kommenden Freitag (19.30 Uhr) bei den Iserlohn Roosters gegen den schweizerischen Zweitligisten Visp, der gestern Gastgeber Fischtown Pinguins unterlag. Und auch Außenstürmer Spencer Machacek hat seine Fußverletzung überwunden, wird spielen. Vielleicht hilft das den Grizzlys dabei, stabiler aufzutreten als gegen die Norweger, für die mit David Morley und Stephan Vigier (kamen aus Lillehammer) zwei Liga-Top-Torjäger der vergangenen Saison trafen.

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Wolfsburg wirkte insgesamt unkonzentriert und war mit zwei, drei Pässen zu oft zu leicht auszuhebeln. „Das war keine gute Leistung“, urteilte Fliegauf. „Nach hinten nicht und nach vorn waren wir auch nicht durchschlagskräftig.“ Zwar waren die Grizzlys gerade in der Schlussphase sehr bemüht, doch alles in allem war das nicht genug. Zwingend wurde es nur selten, der Anschluss kam zwei Sekunden bor dem Ende. Kurz vor dem Saisonstart war das eine der schlechtesten Leistungen in der Vorbereitung.

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