12. Oktober 2018 / 21:58 Uhr

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg holen nur einen Punkt beim 2:3 n. V. gegen Nürnberg

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg holen nur einen Punkt beim 2:3 n. V. gegen Nürnberg

Jürgen Braun
Jeff Likens, Alexander Weiss, Gerrit Fauser und Jeremy Dehner (v. l.) von den Grizzlys Wolfsburg feiern das Tor zum 1:0 wŠaehrend des Spiels zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den NŸuernberg Ice Tigers am 12.10.2018 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von Moritz Eden/City-Press GbR)
Jeff Likens, Alexander Weiss, Gerrit Fauser und Jeremy Dehner (v. l.) von den Grizzlys Wolfsburg feiern das Tor zum 1:0 wŠaehrend des Spiels zwischen den Grizzlys Wolfsburg und den NŸuernberg Ice Tigers am 12.10.2018 in Wolfsburg, Deutschland. (Foto von Moritz Eden/City-Press GbR) © City-Press GbR Schšnfelder Weg 23-31 D-16321 Bernau bildarchiv.city-press.com Berliner Sparkasse IBAN: DE18100500006604101655 BIC: BELADEBE
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Tolle Leistung, bitteres Ende für die Grizzlys Wolfsburg: Sie unterlagen am Freitag den Nürnberg Ice Tigers nach Verlängerung mit 2:3 (1:0, 1:1, 0:1). Gerrit Fauser und Daniel Sparre hatte hochüberlegene Gastgeber vor 2800 Fans zweimal in Führung gebracht.

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Die Grizzlys schienen zu wissen, was die Stunde geschlagen hat, wussten, dass sie einen Sieg brauchen. Und das war sofort zu spüren. Giftig, schnell, mit Zug zum Tor ging es ab der ersten Sekunde nur in eine Richtung: Nürnberger Tor. Brent Aubin, Alexander Karachun und der erst am Mittwoch eingetroffene Jason Jaspers deckten Niklas Treutle mit reichlich Schüssen ein. Schon nach 98 Sekunden mussten die Gäste eine Strafe schlucken, die Fans auf den Sitzplätzen erhoben sich. Das gab es in dieser Saison so früh in einem Spiel noch nie. Die Grizzlys nagelten die Franken fast die komplette Strafzeit fest - Fauser traf, kurz bevor sie ablief. Die Grizzlys machten das Spiel, verpassten es aber unter anderem in zwei weiteren Powerplays, die Führung auszubauen. So hatten sie sogar noch Glück, dass Eugen Alanov (7.) bei seinem Bauerntrick von William Wrenn blockiert wurde, als er gerade ums Tor herum war und einschieben wollte. Auffällig: Jaspers war stark. An seiner Seite drehte auch Sparre auf. Und Verteidiger Jeff Likens bewies sich als Antreiber und Lenker, nahm wie stets viel Eiszeit, war der absolute Leader.

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Schussbilanz deutlich für die Grizzlys Wolfsburg

David Leggio stand im Wolfsburger Tor, nachdem zuvor Jerry Kuhn mehrere Partien gemacht hatte. Leggio wirkte im ersten Drittel wacklig, im zweiten Drittel dann nicht mehr. Und musste trotzdem den Ausgleich hinnehmen. Philippe Dupuis traf den Querpass von Brett Festerling gar nicht richtig, Aubin, der Dupuis im Zweikampf bearbeitete, drückte die Scheibe samt Leggios Schoner ins Tor. Bitter. Doch die Grizzlys ließen sich nicht schocken. Sie spielten geordnet und schnell weiter, waren aktiver und gingen durch Sparre nach schöner Vorarbeit von Alexander Weiß wieder in Führung. Aber sie machten erneut nicht genug aus ihrer Dominanz. Spencer Machacek scheiterte beim Alleingang an Treutle, fast eineinhalb Minuten doppelte Überzahl wurden ein wenig zu kompliziert gespielt, eine dicke Chance gab es dennoch, die jagte Weiß drüber. 24:4 Schüsse für Wolfsburg zeigte die Statistik.

Bildergalerie zum Spiel der Grizzlys gegen Nürnberg

2:3 nach Overtime: Bilder zum Spiel Grizzlys Wolfsburg gegen Nürnberg Ice Tigers

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Chancenverwertung zu schwach

Nürnberg hatte am Mittwoch noch in der Champions League in Rouen gespielt (und verloren), war direkt von dort per Schlafbus nach Wolfsburg gereist. Zudem haben die Franken ähnlich viele schwerwiegende Ausfälle wie Wolfsburg, sie zwackt es vor allem in der Defensive. Das Aufbäumen der Gäste blieb aus, die Grizzlys beschäftigten die Ice Tigers zudem weiter mächtig. Und verpassten weiterhin die Vorentscheidung, die sich Weiß direkt im Anschluss an ein Nürnberger Powerplay sich selbst herausgearbeitet hatte. "Wir müssen für unsere Tore hart arbeiten, geben aber die Gegentore zu leicht her", hatte Manager Charly Fliegauf vor der Partie beklagt. Und so kam es auch diesmal: Querpass, Wade Bergman bekommt keinen Schläger dazwischen, Leo Pföderl völlig frei - 2:2. Und in Overtime gab es dann noch den K.o. durch Brandon Buck. Den Grizzlys blieb trotz enormer Leistungssteigerung nur ein Punkt. Weil die Chancenverwertung letztlich einfach zu schwach war.

Am Sonntag (19 Uhr) gastieren die Grizzlys bei den Augsburger Panthern, das nächste Heimspiel steigt am 21. Oktober (Sonntag 14 Uhr) gegen Meister München.

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