08. September 2018 / 18:56 Uhr

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg verlieren erneut, Torwart muss gehen

Eishockey: Grizzlys Wolfsburg verlieren erneut, Torwart muss gehen

Jakob Schröder
Keine fröhlichen Gesichter: Die Grizzlys haben ihre Generalprobe verpatzt.
Keine fröhlichen Gesichter: Die Grizzlys haben ihre Generalprobe verpatzt. © Boris Baschin
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Hoffentlich haut das hin mit der Weisheit, dass auf eine verpatzte Generalprobe eine gelungene Premiere folgt. Denn seine Generalprobe hat Eishockey-Erstligist Grizzlys Wolfsburg in den Sand gesetzt. Beim Turnier in Bremerhaven gab es am Samstag ein 1:4 (0:0, 1:1, 0:3) gegen den EHC Visp. Und: Try-Out-Torwart Tanner Jaillet muss gehen.

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Visp ist ein Zweitligist aus der Schweiz - und hatte am Freitag gegen Wolfsburgs Liga-Konkurrenten Bremerhaven mit 1:4 verloren. Die Form der Grizzlys stimmt kurz vor dem DEL-Start am Freitag (19.30 Uhr) bei den Iserlohn Roosters nicht.

Bei den Grizzlys waren im Gegensatz zu Freitag Christoph Höhenleitner und Spencer Machacek wieder dabei, hinten fehlte Torsten Ankert. Wolfsburg mit gegenüber zuletzt leicht veränderten Sturmformationen war zu Beginn sichtlich um mehr Intensität bemüht als noch am Freitag bei der 2:3-Niederlage gegen die Stavanger Oilers aus Norwegen. Alexander Weiß, Jeremy Dehner und Latta schafften es aber allesamt nicht, ihre guten Chancen im Tor unterzubringen. Auffällig: Wolfsburg war im Spiel gegen die Scheibe zwar deutlich präsenter, im Angriff aber weiter entweder zu zaghaft, oder zu ungenau. So ließen die Grizzlys fast zwei Minuten mit doppelter Überzahl ungenutzt verstreichen.

Jaillet darf gehen


Im zweiten Drittel leisteten sich die Grizzlys dann zwei haarsträubende Fehler im Spielaufbau, beide Male behielt Jerry Kuhn die Oberhand. Kuhn spielte erneut - was sich angebahnt hatte, meldeten die Grizzlys dann am Abend: Tanner Jaillet darf gehen, der 25-jährige Kanadier hat die Verantwortlichen im Try-Out nicht überzeugt. Bis zum Saisonstart soll ein neuer Torwart kommen, es wird, so Manager Charly Fliegauf, voraussichtlich ein Import-Spieler sein. Er hat einen Kandidaten im Auge.

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Zurück zum Spiel: Nach einem weiteren schwachen Grizzlys-Powerplay zeigten die Schweizer mit zwei Mann mehr auf dem Eis, wie es geht: Keine zwanzig Sekunden brauchte Visp, da schlug ein krachender Schlagschuss hinter Kuhn ein. Der Gegentreffer schien Wolfsburg aufgeweckt zu haben. Latta vollendete eine schöne Kombination mit einem Flachschuss zum Ausgleich, Weiß vergab in Überzahl zwei Großchancen – eine Wolfsburger Führung wäre nicht unverdient gewesen.

Im Schlussabschnitt war Wolfsburg über weite Strecken erneut oben auf, die Tore aber schossen die Schweizer. Einen Fehler von Jeff Likens nutzte der EHC zum 2:1. Anderthalb Minuten vor dem Ende nahm Wolfsburg den Torhüter zu Gunsten eines sechsten Feldspielers vom Eis – beim Versuch das leere Tor zu treffen wurde Visp regelwidrig behindert, die Schiedsrichter entschieden auf technisches Tor zum 1:3 aus Wolfsburger Sicht. Beim 1:4 zeigten die Schweizer die Zielstrebigkeit, die den Grizzlys vor dem Tor fehlte: Im Fallen drückte ein Visp-Stürmer den Puck zum Endstand über die Linie.

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Grizzlys: Kuhn - Dehner, Krupp; Wurm, Likens; Bergman, Wrenn - Foucault, Weiß, Machacek, Furchner, Cassels, Fauser; Höhenleitner, Albert, Aubin; Möchel, Latta, Ohmann.
*
Tore:
* 0:1 Altorfer (28.), 1:1 (31.) Latta (Ohmann, Foucault), 1:2 Wiedmer (53.), 1:3 Sturny (59.), 1:4 Sturny (60.)

Strafen: Grizzlys 8, Visp 12

Zuschauer: 800

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