04. September 2018 / 15:12 Uhr

Ab 2019 in Mannheim? Das sagt Björn Krupp von den Grizzlys Wolfsburg zum Gerücht

Ab 2019 in Mannheim? Das sagt Björn Krupp von den Grizzlys Wolfsburg zum Gerücht

Jürgen Braun
Eishockey-Nationalspieler Björn Krupp (l.) im Spiel gegen Nürnberg. Kann Wolfsburg ihn halten?
Eishockey-Nationalspieler Björn Krupp (l.) im Spiel gegen Nürnberg. Kann Wolfsburg ihn halten? © Britta Schulze
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Eins ist klar: Nationalverteidiger Björn Krupp von den Grizzlys Wolfsburg ist einer der heißesten Spieler für die kommende Transferzeit im Eishockey-Oberhaus. Und die läuft schon. Top-Spieler, deren Verträge 2019 enden, sind bei allen Klubs längst im Visier. Krupp ab 2019 in Mannheim schrieb jetzt eine Zeitung. Nach Sportbuzzer-Informationen ist das nicht so. Und vielleicht wäre es auch keine gute Idee.

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Krupp ab 2019 in Mannheim. "Ich weiß da nichts von", sagt Wolfsburgs Manager Charly Fliegauf. "Und Björns Berater sagt, das ist nicht so." Wolfsburg will den Abwehrspieler, der 2014 zu den Grizzlys gekommen war, unbedingt halten. "Wir haben ein Angebot vorbereitet", so Fliegauf. "Noch im September werde ich mich mit seinem Berater zusammensetzen." Mit einer finalen Entscheidung rechnet Fliegauf dann noch nicht, aber einige Wochen später. Denn weil Krupp ein Schlüsselspieler ist, ist gleichwertiger Ersatz am Ende der Saison nicht mehr zu finden.

Eishockey-Nationalspieler Krupp: "Bin gerne in Wolfsburg"


Auf Nachfrage des Sportbuzzers sagte Krupp nach dem Training am Dienstag: "Die Meldung stimmt nicht." Er habe noch nirgendwo unterschrieben, "bin nach allen Seiten offen." Er betont: "Ich bin gerne in Wolfsbuirg, konzentriere mich auf die Spiele, überlasse die Vertragsdinge meinen Beratern." Fakt ist: Unter Pavel Gross hatte sich Krupp in Wolfsburg enorm entwickelt, Gross ist seit dieser Spielzeit Coach in Mannheim. Die Adler sind zudem das neben München finanzkräftigste Team.

In Mannheim lief es für Ex-Grizzlys nicht


Nach Mannheim, ob das für Krupp die ideale Idee wäre, ist nach den Erfahrungen vergangener Jahre fraglich. Gleich vier Spieler gingen den Weg von Wolfsburg, wo sie richtig groß herausgekommen waren, in Richtung Adler, einer kehrte dabei sogar zurück zum Ex-Klub. Keiner konnte an die Zeit in Wolfsburg anknüpfen. Weder Justin Papineau und Ken Magowan noch Christopher Fischer und Kai Hospelt erlangten Status und Scoring-Output aus Wolfsburger Zeiten.

Diese Spieler haben die Grizzlys in Richtung Adler Mannheim verlassen: Beim Gehalt hatte Wolfsburg nicht mithalten können, sportlich war es für die Profis eher ein Rückschritt.

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Video: Bjoern Krupp (schwarzes Trikot, r.) im Grizzlys-Training

Grizzlys Training Bjoern Krupp

Finanziell kann Wolfsburg nicht mithalten


Allerdings: Die Kasse stimmte für die Abgänge damals, gehaltsmäßig legten sie richtig zu, Wolfsburg hatte keine Chance. Fliegauf weiß: "Wenn es nur um das Monetäre geht, können wir mit den Top-Klubs nicht mithalten. Das ist ja nichts Neues. Aber wir versuchen, ein attraktives Paket zu schnüren."

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