08. April 2018 / 16:45 Uhr

Eishockey: Sean Fischer schießt die Scorpions zum Sieg gegen die Tilburg Trappers

Eishockey: Sean Fischer schießt die Scorpions zum Sieg gegen die Tilburg Trappers

Jörg Grußendorf
Die Scorpions jubeln über das 2:0 durch Sean Fischer.
Die Scorpions jubeln über das 2:0 durch Sean Fischer. © Flo Petrow
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Dank zweier Treffer von Sean Fischer haben die Hannover Scorpions das vierte Play-off-Spiel im Halbfinale gegen die Tilburg Trappers verdient mit 2:0 gewonnen. Nun geht es am Dienstag um alles oder nichts.

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Die Scorpions bleiben im Rennen – und das imponierend. Die Mellendorfer haben den großen Favoriten Tilburg Trappers mit 2:0 (1:0, 1:0, 0:0) besiegt und mit einem wahrlich beeindruckenden Auftritt das fünfte Spiel in der Halbfinal-Play-off-Serie (Modus: „Best of three“) regelrecht erzwungen. 

​Dienstag geht es nach Tilburg

Sean Fischer erzielte beide Treffer des Eishockey-Oberligisten, dem es damit gelang, auch das zweite Heimspiel in der Mellendorfer Eisarena gegen die starken Niederländer für sich zu entscheiden. Am Dienstag (20 Uhr) kann das Team von Trainer Dieter Reiss in der Partie in Tilburg jetzt das Finale klarmachen.

Die Bilder vom vierten Play-off-Spiel zwischen den Hannover Scorpions und den Tilburg Trappers.

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Dass die Scorpions unbedingt dieses fünfte Spiel wollten, war ihnen von Beginn an deutlich anzumerken. Sie hielten auch ohne Stürmer Björn Bombis (er hatte sich am Freitag in Tilburg am Oberkörper verletzt) voll dagegen, warfen sich in die Schüsse, gingen in vielen Zweikämpfen als Sieger hervor. Natürlich war es unmöglich, die Niederländer komplett in Schach zu halten, und so gab es auch schon im ersten Drittel die eine oder andere Schrecksekunde vor dem Tor der Mellendorfer.

​Fischer trifft aus spitzem Winkel

Dennoch gingen die Scorpions, die immer wieder arge Probleme im Überzahlspiel hatten, in Führung. Nach einem schnellen Angriff über Chad Niddery konnte Fischer aus spitzem Winkel abziehen, die Scheibe schlug im Tilburger Tor ein. Es stand 1:0 für die Scorpions, in der gut Halle stieg die Stimmung.

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Doch zu Beginn des zweiten Drittels wurde es etwas ruhiger unter den 1801 Zuschauern, denn plötzlich spielten nur noch die Gäste. Es wirkte, als hätten sie ständig einen Spieler mehr auf dem Eis, schnürten die Scorpions regelrecht ein. Sie untermauerten in dieser Phase das Urteil von Scorpions-Sportchef Eric Haselbacher, Der hatte gemeint, dass die Niederländer aufgrund ihrer Stärke eigentlich nichts in der Oberliga zu suchen hätten. 

​Fulminanter Weitschuss zum 2:0

Doch es blieb beim 1:0, denn entweder hielt der starke Keeper Björn Linda oder der Puck verfehlte knapp das Ziel. Und nach etwa fünf Minuten gelang es den Mellendorfern endlich, wieder, sich zu befreien. Und sie hatten plötzlich riesige Torchancen durch Reiko Berblinger, Brian Gibbons, Dennis Schütt und Fischer. Doch wie bei den Tilburgern auf der anderen Seite, gelang es ihnen nicht, den Puck zu versenken. Bis Fischer sich traute und 1,8 Sekunden vor der Drittelpause mit einem fulminanten Weitschuss die Führung auf 2:0 ausbaute (40.).

Dieses Tor beflügelte zusätzlich, und im Schlussdrittel ließen die Gastgeber keinen Zweifel daran aufkommen, dass es an diesem herrlichen Frühlingsabend nur einen Sieger geben kann und darf. Jetzt beherrschten sie die Szenerie. Da beruhigende 3:0 aber wollte einfach nicht fallen, auch in doppelter Überzahl nicht, als es Möglichkeiten nahezu im Sekundentakt gab. 

Doch es reichte auch so, denn Tilburg war nicht mehr in der Lage, am Ergebnis etwas zu ändern. Die Scorpions haben sich das fünfte Spiel in Tilburg redlich verdient.

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