02. September 2018 / 15:09 Uhr

Eiskalt zum Derbysieg: RSV Eintracht gewinnt bei Fortuna Babelsberg (mit Galerie)

Eiskalt zum Derbysieg: RSV Eintracht gewinnt bei Fortuna Babelsberg (mit Galerie)

Mirko Jablonowski
RSV-Kicker Tim Schönfuß (M.) im Duell mit Fortunas Torschützen Maximilian Schmidt.
RSV-Kicker Tim Schönfuß (M.) im Duell mit Fortunas Torschützen Maximilian Schmidt. © Tibor Hostyanszki
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Landesliga Nord: Torjäger Julian Rauch avanciert mit zwei Treffern und einer Vorlage zum Mann des Spiels.

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Julian Rauch lässt lieber Taten statt Worte sprechen. Der zurückhaltende Angreifer des Fußball-Landesligisten RSV Eintracht 1949 avancierte beim 4:1 (3:0)-Derbysieg am Samstagnachmittag bei Fortuna Babelsberg mit seinem Doppelpack (12., 15.) zum Mann des Tages. Den dritten RSV-Treffer durch Dennis Paul (25.) bereitete der 22-jährige Rechtsfuß zudem vor.

„Gerade in der ersten Halbzeit waren wir bockstark“, befand Rauch, für dessen Team der eingewechselte Marcus Stachnik per Elfmeter den 4:1-Endstand besorgte (89.). Für Fortuna verkürzte Maximilian Schmidt nach 52 Minuten zum zwischenzeitlichen 1:3. Nach dem zweiten Saisonsieg liegt der RSV punktgleich mit dem SC Oberhavel Velten an der Tabellenspitze.

In Bildern: Fortuna Babelsberg unterliegt dem RSV Eintracht am zweiten Spieltag der Landesliga Nord 1:4.

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Den 108 Zuschauern, die am Samstagnachmittag nach sechs Spielzeiten wieder Landesliga-Fußball auf dem Sternsportplatz zu sehen bekamen, wurde eine temporeiche Partie geboten, in der sich der Aufsteiger aus Babelsberg keinesfalls versteckte. Dass der Gastgeber nach 25 Minuten dennoch schon 0:3 im Hintertreffen war, lag an „drei individuellen Fehlern nach langen Bällen in der Defensive“, wie Fortuna-Trainer David Karaschewitz befand.

Die Gäste aus Stahnsdorf nutzten diese Unzulänglichkeiten gnadenlos aus und ließen Ex-RSV-Keeper Erik Firchau bei den ersten drei Schüssen auf seinen Kasten keine Abwehrmöglichkeit. „Babelsberg hat es in dieser Phase defensiv nicht gut gemacht und unsere Jungs haben ihre Qualität unter Beweis gestellt“, so RSV-Coach Patrick Hinze, dessen Mannschaft im ersten Durchgang auch defensiv so gut wie nichts zuließ.

Nach dem Seitenwechsel kamen die Babelsberger durch einen sehenswerten Schuss von Schmidt von der Strafraumkante zum 1:3 (52.) und witterten ihre Chance, ins Spiel zurückzukommen. Tayo Göhring, dessen Schuss kurz vor der Linie geklärt wurde (56.), und Tom Riedelsheimer (67.) verpassten es aber, weiter zu verkürzen. „Fällt da der Anschluss, brennt hier noch mal richtig der Baum“, war sich Eintracht-Trainer Hinze sicher. Da sein junges Team, bei dem neben Rauch der erfahrene polnische Innenverteidiger Artur Kowalczyk besonders zu überzeugen wusste, diese Drangphase des Aufsteigers aber überstand, stand letztlich ein klarer und verdienter Sieg zu Buche.

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Der von Stachnik verwandelte strittige Elfmeter – Erik Beckmann soll Levi Böttcher im Strafraum gefoult haben – stellte den Schlusspunkt einer für Landesliga-Verhältnisse sehr ansehnlichen Partie dar.

„Trotz des auf dem Papier klaren Ergebnisses habe ich in der ersten Halbzeit ein Spiel auf Augenhöhe gesehen und bin mit dem Auftritt meiner Mannschaft insgesamt nicht unzufrieden“, erläuterte David Karaschewitz. „Wir sind halbwegs in der Liga angekommen und wollen in zwei Wochen dann auch den ersten Sieg einfahren.“

Möglichst nur noch diese Spielzeit in der Landesliga zu spielen, ist das erklärte Ziel des aktuellen Tabellenführers von der Zillestraße, der in den vergangen beiden Spielzeiten jeweils Zweiter wurde. „Wir haben alle ein gemeinsames Ziel“, sagt auch Julian Rauch und meint damit, ohne es selbst auszusprechen, den Aufstieg in die Brandenburgliga.

Der technisch starke Akteur mit der Rückennummer neun, der bereits mit fünf Jahren im RSV-Nachwuchs mit dem Kicken begann, schlug wie einige seiner Teamkollegen in der Vergangenheit immer wieder Angebote höherklassiger Vereine aus. „Wir fühlen uns hier alle richtig wohl und haben ein gutes Team zusammen“, betont der in Kleinmachnow wohnende Offensivmann, der wie Teamkollege Dennis Paul jetzt drei Saisontreffer auf dem Konto hat und in den kommenden Wochen weiter mit Taten statt Worten überzeugen will.

Fortuna Babelsberg: Firchau – Plaue, Beckmann, Bitzka, Riedelsheimer (75. Wolter) – Neuschäfer-Rube – Göhring (69. Quast), Weber, M. Schmidt, A. Schmidt (63. Thoß) – J. Kautz.
RSV Eintracht 1949: Straße – Möhl, C. D. Ring, Kowalczyk, Buchholz – T. Schönfuß, Neubauer (76. Stachnik) – Paul (66. Böttcher), Keller (61. Lange), Kruska – Rauch.

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