01. Januar 2018 / 22:44 Uhr

Eixe gewinnt das Derby, Lafferde die Gruppe

Eixe gewinnt das Derby, Lafferde die Gruppe

Felix Ehlers
Rausgeflogen: Thomas Saliba (blau-weiß) und Kreisliga-Spitzenreiter Arminia Vöhrum verloren das packende Derby gegen den TSV Eixe (blau-gelb) mit 3:4 und wurden Dritter hinter Lafferde und Oberg.
Rausgeflogen: Thomas Saliba (blau-weiß) und Kreisliga-Spitzenreiter Arminia Vöhrum verloren das packende Derby gegen den TSV Eixe (blau-gelb) mit 3:4 und wurden Dritter hinter Lafferde und Oberg. © Isabell Massel
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Zwei mitreißende Derbys, ein Kopfball-Korb und ein Oberger Traumtor – die zweite Vorrunden-Gruppe des PAZ-Cups hatte einiges zu bieten. Vor 360 Zuschauern souverän in die Endrunde marschiert ist Fußball-Bezirksligist Groß Lafferde, der alle seine fünf Spiele gewann, Zweiter wurde Oberg. Eixe gewann zwar das Derby gegen Vöhrum (4:3) schied aber aus.

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Zwei mitreißende Derbys, ein Kopfball-Korb und ein „Rabona“-Traumtor – die zweite Vorrunden-Gruppe des PAZ-Cups hatte einiges zu bieten. Vor 360 Zuschauern souverän in die Endrunde marschiert ist der favorisierte Fußball-Bezirksligist Teutonia Groß Lafferde, der alle seine fünf Spiele gewann. Doch hinter den Lafferdern blieb es spannend bis zum letzten Spiel: Durch einen 5:2-Sieg gegen Eixe löste Fortuna Oberg das zweite Endrunden-Ticket.

Blau-gelbe Fahnen und ein großes Derby-Banner: Die Fans des TSV Eixe sorgten schon in der Vorrunde für Endrunden-Atmosphäre. Kurz vor Anpfiff des Derbys gegen Arminia Vöhrum rollten die Eixer Anhänger ein Banner mit der Aufschrift „Derbytime: Peine ist blau-gelb“ aus – sie sollten Recht behalten. In einem packenden Spiel vergaben die Vöhrumer in der letzten Minute zunächst die Riesenchance zum Siegtreffer, ehe sich Eixes Niklas Schmerse 15 Sekunden vor Schluss den Ball schnappte und das umjubelte 4:3 erzielte. Die Eixer Spieler fielen sich in die Arme und feierten den Sieg mit „Derbysieger“-Sprechchören.

Im folgenden Spiel gegen Edemissen verloren die Eixer jedoch 3:4, ein Dämpfer im Kampf ums Weiterkommen. „Die Niederlage gegen Edemissen war ärgerlich. Wir hatten gegen Vöhrum schon viele Körner verbraucht“, erklärte Eixes Routinier Ralf Lüders, der trotz des Ausscheidens zufrieden war: „Wir haben uns gut verkauft. Die Oberger sind verdient weiter, sie haben super gespielt“, lobte Lüders.

Mit je zwei Siegen ins Turnier gestartet waren Favorit Teutonia Groß Lafferde und Kreisligist Fortuna Oberg, die sich im dritten Spiel gegenüberstanden. Und auch das zweite Derby des Tages hielt, was es versprach: Die schnelle 2:0-Führung der Lafferder glichen Leonid Grigorjan und Timm Bendikat aus. Die Oberger wollten mehr, doch Groß Lafferde konterte sich noch zu einem 5:2-Sieg. „Wir haben ruhig und geduldig gespielt, so wie wir uns das vorgenommen haben“, war Groß Lafferdes Trainer Marco Schwalenberg zufrieden. In die Endrunde geht Schwalenberg optimistisch. „Letztes Jahr waren wir Dritter, das Halbfinale ist wieder möglich. Ab dann gehört auch Glück dazu“, weiß Schwalenberg.

Dass die Oberger den Groß Lafferdern in die Endrunde folgten, stand bis zum letzten Spiel auf der Kippe. Weil die Fortuna gegen Vöhrum knapp verlor, hatten vor den letzten drei Spielen noch drei Teams die Chance, Zweiter zu werden.

Im Duell zwischen den punktgleichen TSV Eixe und Fortuna Oberg waren die Oberger sicherer vor dem Tor und gewannen 5:2. Durch einen Sieg im letzten Spiel gegen Groß Lafferde wäre Kreisliga-Spitzenreiter Arminia Vöhrum aber noch an ihnen vorbeigezogen. Doch Gruppensieger Groß Lafferde ließ den Arminen keine Chance und gewann 4:0.

„Das letzte Spiel war für uns nicht ausschlaggebend, sondern die ersten beiden. Wir sind zu spät reingekommen ins Turnier und hatten gegen Eixe auch viel Pech“, bilanzierte Vöhrums Trainer Nils Könnecker.

Über die dritte Endrunden-Qualifikation in Folge freute sich Obergs Trainer Hubert Meyer: „Das ist ein toller Erfolg für uns. Gegen Vöhrum waren wir defensiv schlecht sortiert. Im letzten Spiel war das wieder besser“, lobte Meyer seine Mannschaft.

Bis zum letzten Spiel punkt- und torlos war Außenseiter TSV Sonnenberg aus der 1. Kreisklasse. Doch in seinem letzten Spiel gegen Edemissen traf er endlich – jedoch ins falsche Tor. Ein Eigentor der Sonnenberger bescherte den Edemissern eine 2:0-Führung. Sechs Minuten vor Schluss durfte Sonnenberg doch noch über einen „richtiger“ Treffer jubeln: Oldie Oliver Hilger traf zum zwischenzeitlichen 1:3.

Nicht weniger kurios: Im Spiel gegen Vöhrum traf Obergs Niklas Hunger sehenswert per Kopf – in den Basketball-Korb. Das Publikum reagierte mit Szenenapplaus.

Kopfball-Korb beim PAZ-Cup

Und auch das schönste Tor des Tages erzielte ein Oberger: Beim 5:0-Erfolg der Fortuna gegen Edemissen schoss Leonid Grigorjan den Ball hinter seinem Standbein ins Tor, ein sogenannter „Rabona-Trick“.

Rabona-Trick

Für die Fairplay-Geste des Tages sorgte Gruppensieger Groß Lafferde: Als sich Edemissens Tim Seidel an der Wade verletzte, kam Lafferdes Physiotherapeut Mark Hustedt dazu und verarztete ihn, ehe Seidel mit Verdacht auf eine starke Prellung ins Krankenhaus gebracht wurde.

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